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Kategorie: Nur mal so

Der Barbie-Tischkicker

Ich bin ein ziemlich sportlicher Tüp. Zumindest dann, wenn man das Spiel am Tischkicker als Sport betrachtet, was ich natürlich tue, da ich anderen Sportarten nichts abgewinnen kann und somit als eher unsportlich dastehe, was ja nun nicht sein muss. Mal abgesehen vom Billard, vom Dart und vom Schach, die ich auch für unglaublich fit haltende Sportarten halte, habe ich es nicht so mit Sport. Aber immerhin.

Nun ist es so, dass ich täglich gut zwei Stunden Tischkicker spiele. Mindestens. Deshalb habe ich auch eine gewisse Affinität zu Kickertischen und was sehen meine müden Augen da? Den Barbie Tischkicker. Das nenne ich mal Gender Mainstreaming im modernen Sinne. Gebaut und auf der diesjährigen DMY berlin design festival ausgestellt hat das rosane Ungeheuer Chloe Ruchon. Und wenn der nicht in ein paar Monaten in jedem Klubhaus der internationalen Motorradklubs steht, dann weiß ich es auch nicht.

(via Designboom)

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Die Gattung der Ganzkopf-Wasserstoffblondine wird wohl auch nie aussterben. Die letzte dieser Spezies wird zusammen mit der Erde irgendwann von einem schwarzen Loch verschluckt. So lange bleiben die der Menschheit… „erhalten“, sag ich jetzt mal.

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Also ich finde, es wäre mal an der Zeit, über eine Zensur von Regenschirmen nachzudenken. Augapfel auf Stahlspitze ist schließlich alles andere als jugendfrei, noch dazu sehr schmerzhaft.

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Ich habe mir vorhin die Frage gestellt, ob es für das Gemeinwesen fördernd ist, wenn sich junge Erwachsene nach ihrem Feierabend in der Dorfpinte zum täglichen Feierabendumtrunk treffen. Immerhin treffen sie da auch auf die älteren Kaliber, was ja im besten Fall durchaus zu einem kommunikativen Austausch der Generationen beitragen könnte. Bin noch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen, denn ein bisschen komisch ist das ja doch.

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Just my daily two cents

Mashup: Prodigy vs. Deichkind vs. Beginner vs. Jan Delay vs. RHCP vs. SOAD vs more | Youtube
„Mashup-Germany mixing: Prodigy – Stand up, Deichkind feat. Nina – Bon voyage, Beginner – Gustav Gans, Jan Delay – Klar, Jamiroquai – Deeper Underground, Seeed – Music Monks, Red Hot Chili Peppers – Tell“

Sublime Documentary | Youtube
Es gab Zeiten in denen habe ich nichts anderes gehört. Damals mit dem tragbaren CD-Player.
„Sublime war eine Punkband aus Long Beach, Kalifornien die einen Mix aus Punk, Ska, Dub und Reggae spielten. Sie löste sich nach dem Tod des Sängers Bradley Nowell im Mai 1996 auf.(Wikipedia)“

Sublime is the Beach Boys on crack.

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Platte(n) der Woche #34

Aes Dana – Leylines | 2009 | Ultimae Records
Es ist sehr ungewöhnlich, dass Elektronik bei mir nicht im ersten Durchlauf funktioniert. Ich kenne das zwar von Indie-, Rock- oder Jazz-Platten, dass man diese erstmal zwei-drei Mal hören muss, bis man da rein kommt, aber bei Elektronik kommt das eher selten vor, mal abgesehen von experimentellen Sachen wie Matmos oder so.

Als ich das Album Freitag das erste Mal hörte, dachte ich mir: „Gut, absolut kein klassisches Psybient-Album“, für das der Name Ultimae Records eigentlich steht. Düster ist diese Platte, irgendwie tragisch. Endlich auch. Hier ist keine Sekunde Platz für Kitsch oder für klischeehaften LSD-Sound. Die 10 Songs gehen sehr viel tiefer, treffen einen mit Schwermut mitunter in der Magengrube. Ich weiß auch gar nicht, warum ich die dann nochmal angemacht habe, aber spätestens nach dem denn dritten Durchlauf hatte sie mich. Und zwar so sehr, das ich nichts anderes mehr gehört habe. Ich versuche tatsächlich die Strukturen der Produktion auseinander zu nehmen, was dann jämmerlich daran scheitert, dass ich mich im Zuhören verliere. Immer wieder.

Wundervoll cleare und frische Elektronik, gebrochene Beats, aber nicht ausschließlich. Die eigentlichen Kracher nämlich sind diese slowen Four-to-the-floor-Nummern, denen man sich durchaus auch tanzend hingeben kann. Da drunter bewegen sich düstere Pads, die sich hin und wieder in kleinen Moll-Akkorden verlieren. Die Filter schlucken die Beats. Großartig.

Dieses Album ist ein echter Kracher und seit Human Blues` „Diskovery Channel“ das Beste was in diesem Genre kam. Außerdem meine bisherige Platte des Jahres. Und wenn ich eine Vermutung anstellen darf; diese Musik klingt nach einer sehr persönlichen Kiste.
(Reinhören)

Aes Dana – Oxyd auf Youtube.

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Frage: Flash Audio-Player als WP Plug-in

Weiß jemand einen optisch ansprechenden Flash Audio-Player für WP, der anders als das Audio player Plug-in, die gespielten Dateien nicht im Quelltext anzeigt?

Also die Musik quasi versteckt, so dass man sie nicht über den Browser aufrufen kann, wenn man die http des Mp3s aus dem Quelltext kopiert? Versteht das einer?

Ich hätte hier gerne sowas.

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Just my daily two cents

Plastik im Alltag der DDR | Alltagskultur DDR
Jede Menge Beispiele für den Umgang mit Plaste in der DDR im Hinblick auf Design. Lustige Sachen mitunter und Geschichtliches zum Thema Plastik im Osten. Generell eine ziemlich kuhle Seite.

Linolschnittnostalgie aus der DDR | diskursdisko
War zu meiner Schulzeit ein absolutes Muss in Kunst, die sich damals „Zeichnen“ nannte. Linolschnitt. Hatte ich bis heute unverständlicher völlig verdrängt.

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