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Kategorie: Nur mal so

Der Tüp, der bei Penny im Anzug vor mir an der Kasse steht, zahlt seinen 0,2er Flachmann, gefüllt mit dem billigsten Vodka zu 1,19 mit seiner American Express Gold.

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10 Jahre Vater. Ich hab‘ mir das damals alles so anders vorgestellt, komplizierter irgendwie und lange nicht so ausfüllend – auch emotional. Anstrengend war es. Ist es manchmal immer noch, aber das war auch irgendwie von vornerein klar. Groß werden sie alle, aber wenn es mehr als das sein soll, ist es eben manchmal anstrengend. Und das ist nicht mal ein Problem. Nochmal 10 Jahre, dann zieht sie schon lange durch die Clubs (hoffe ich), ist vielleicht erst dann auf Wohnungssuche, im Ausland vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich hab dann die vierte Null hinter mir, sie gerade mal die zweite, ist dann beinahe so alt wie ich damals. Das ich damals eigentlich gar nicht wollte, eigentlich niemals wollte – geschenkt. Irgendwie habe auch ich heute Geburtstag. Darauf trinke ich, trinken wir nachher einen – wenn sie im Bett ist. Und auf die fast immer turbulenten Zeiten. Prost!

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Platte(n) der Woche #29

Burial & Four Tet – “Mot” & “Wolf Cub” | 2009 | Text Records
Ich wusste, dass nichts Schlechtes dabei rauskommen würde, wenn Burial mal wieder was ins Presswerk schickt. Das er das hier in Kollaboration mit Four Tet getan hat, ändert daran nicht das Geringste. Klar, eine Albumreise mit Burial ist immer noch mehr als 2 Tracks und immer noch etwas ganz eigenes, etwas besonderes. Immerhin aber haben sich hier zwei 9-Minüter die Seiten geteilt, die es in sich haben, wobei die B-Seite ganz klar mein Favorit dieser Platte ist. Allerdings existieren wohl auch noch weitere Tracks, die auch im Netz anzuhören sind. So deep, ohne sonderlich dark zu sein, hat Burial m.E. bisher noch nirgendwo anders geklungen. Große Platte, die innerhalb weniger Stunden gnadenlos vergriffen war. Davon hat heute auch die SPEX schon Wind bekommen. Harhar.
(Komplett anhören)

Luke Hess – Light In The Dark | 2009 | Echochord
Sehr gutes Album, was sehr wohl als Schieber über die Tanzfläche taugen dürfte aber auch zum Homelistening einzuladen vermag. Große Dubchords, mitunter mit seichtem Detroit-Einschlag. Durch die Reihe hörbare Stücke, ohne das ich da großartige Filler auf dem Album ausmachen kann. Gefällt mir sehr gut, auch wenn die künstlereigenen, spezifischen Unterschriften im Dubtechno mehr und mehr verwässern. Auch auf die Gefahr hin, dass alles irgendwie gleich klingt. Ich „ertrage“ das noch eine ganze Weile, glaube ich.
(Reinhören)

Berliner Ring – Orbital | 2009 | ART YARD RECORDS
Total verspultes, sehr experimentelles und „technomechanisches“ Album mit grandioser Namensgebung der Produzenten, die mir bisher völlig unbekannt waren. Hätte auch gut auf Autoplate kommen können. Dann hätte sicher auch das Artwork der Platte gut ausgesehen.
(Reinhören)

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Just my daily two cents

RNC Clown College | flickr
Teilnehmer des us-republikanischen Nationalkomitee fotocoliert als Clowns. Als Clowns. Das ist schon irgendwie spaßig.

Graffiti in New York: Alles im Lack | einestages
„Kunst auf Rädern: New York war in den Achtzigern der Traum aller Sprüher, das Bemalen von U-Bahn-Waggons die Königsdisziplin der Szene. In einer Stadt, die von Drogen, Sex und Gewalt beherrscht wurde, lernte Kristian Kutschera die Magie von Graffiti kennen – und besprühte seinen ersten Zug.“

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Ich hätte dem Maler/Lackierer Azubi auf der Brandenburger Sraße vorhin gerne gesagt, dass er das Schwedenblech in einem flacheren Winkel, nicht in 90º halten müsste, damit er eine glatte Fläche damit hinkriegt. Ansonsten wird das nämlich nix. Bevor ich dazu kam, hat er den Chef angerufen, der ihn alleine dahin gestellt hatte, ohne ihm offenbar vorher erklärt zu haben, wie das so geht, mit dem Spachteln und dem Blech der Bleche. Der Penner von Meister schrie den armen Burschen dann so laut durchs Telefon an, dass die halbe Straße mithören konnte. Ausbildung auf billigem Niveau.

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Kosumtempel mit RATM auf den Ohren gebärt das Bedürfnis alles kurz und klein zu schlagen.

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Just my daily two cents

Welcome to warp.net | Warp Records
Warp haben eine neue Seite und die ist, soweit ich das sehe, großartig geworden. Das Problem mit derartigen Seiten, die tonnenweise Content haben ist, diesen auch irgendwie übersichtlich zu präsentieren, ohne dem Gast 80 Kilometer lange Scroll-Strecken oder 69 Klicks zum eigentlich Gesuchtem abzuverlangen. Das klappt hier sehr gut. Was fehlt, so denn ich es nicht übersehen habe, ist ein RSS-Feed. Dafür aber gibt es die Videos der Warp-Artists, was ja auch was ist. Außerdem einen einzubettenden Warp-Audio-Player. Und das ist schon ziemlich kelle.

MUTEK Podcast: Henrik Schwarz | MUTEK
Damit dürfte ja alles gesagt sein. Ich stehe sehr auf den Sound, den Schwarz durch die Membranen schiebt. Egal ob live oder von Konserve.

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