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Kategorie: Nur mal so

Just my daily two cents

Antigenic Shift – the Spread of a New, Mutated Virus | youtube
Grandiose 3D-Animation zur Sauseuche Schweinegrippe. Die sieht echt super aus – so von innen.

„RiP: A Remix Manifesto“ online anschauen, Release unter CC | Nerdcore
„Das hier ist der absolute Copyright-Doku-Überknaller und wenn Ihr Euch heute irgendwas anschaut, dann bitte diese Dokumentation von Brett Gaylor: „RiP: A Remix Manifesto“ (Vorher auf Nerdcore: RiP: A remix manifesto, Girl Talk-Interview über Copyfight). Gaylor hat so ziemlich alle bekannteren Copyleft-Aktivisten von Larry Lessig über Cory Doctorow bis Gregg Gillis alias Girl Talk interviewt und daraus seinen Film gebastelt und der ist so ziemlich das unterhaltsamste Stück über Copyright, das ich jemals gesehen habe.

Und jetzt ist der Film unter Creative Commons online veröffentlich worden, man kann ihn auf der offiziellen Film-Website für einen Radiohead-Pay-What-You-Want-Preis runterladen, sofern man Amerikaner ist oder einen Proxy benutzt. Ich habe ihn aus anderen, ahem, Quellen besorgt (hoffe aber auf einen DVD-Release hierzulande, ich kaufe mir garantiert die Superdeluxe-Edition), habe ihn grade angesehen und der Film ist wirklich fantastisch! Er beginnt mit Ausschnitten aus einem Auftritt von Girl Talk, erklärt für den unbedarften Zuschauer, was ein Mashup ist und nimmt von hier aus die Netzperspektive ein, erklärt Sharing und Remixing im Netz als essentiellen Bestandteil der Netzkultur. Hell, yeah!

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Frage:

„Der dicke Mann, langhaarig, der sich eigentlich als Frau fühlt, irgendwie populär ist, letzte Woche in Berlin gastierte, schüchtern auf der Bühne, Engländer, Bandleader und ziemlich hohe Stimme.“

Wer is´n dit? Oder: wer könnte das sein. Meat Loaf fällt weg.
Okay, hat sich erledigt. Es ging um Antony Hegarty.

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Im Auto lag eine Trucker-Kappe. Die Nacht muss wirklich schlimm gewesen sein – ich hatte das Ding auf dem Kopf.

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Der beste Eisladen der Stadt soll in Spandau sein. In Spandau.

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Weil ich gerade die beste aller weltbesten Rage Coverbands gesehen habe. Weil gleich der 1. Mai beginnt. Weil wir alle alt werden und die Sachen gegen Geld eintauschen, die uns in jüngeren Jahren um so vieles wichtiger waren. Weil ich einen ellenlangen Beitrag über die 1. Mai-Proteste geschrieben habe und ihn doch nicht bringe. Nicht wegen Schäuble – nur: ich habe keinen Bock auf Diskussionen. Weil ich so einen satt gefressenen Blödsinn von Sascha Lobo in der taz lese. Weil das nicht das Ende ist und weil ich mir endlich mal wieder Rage auf den Pod packen sollte – des Alters wegen. Weil das soviel Energie hat, dass der Arsch Angst bekommt, einen Tritt zu bekommen. Weil das hier alles sowieso nichts mehr wird mit dem, was sie Demokratie nennen:
RATM -Killing in the name

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Platte(n) der Woche #28

Kuba – How The Future Sounded | 2009 | Chillcode
Ich bin ja immer etwas vorsichtig mit so Psybient. Zu groß die Gefahr im Kitsch zu ersaufen, was natürlich nicht allgemein gültig ist, es gibt auch in dem Bereich großartige Platten. So wie diese hier. Sehr nativer Sound, fette Dub-Basslinien, mit satten Drums, jeder Menge Synthisequencen, Flöten, anderen Bläsern, Gitarren, Vocalfetzen, ganz ohne Gesang und mit einem Kofferraum voller Effekte. Klingt sehr handmade das alles, obwohl man das heute ja immer schwer ausmachen kann. Die Ethno-Elemente gehen mir, ganz anders als sonst, nicht permanent auf den Puffer, sondern schmiegen sich so in den Sound, wie sie dort hingehören. Runden alles ab. Die schnelleren Nummern sind durchaus tanzbar und erinnern ein wenig an die früheren Le Mar- Alben, die auf Spirit Zone kamen. Diese Band – kann man hier mit Recht so sagen – würde ich mir gerne mal Live auf einem Open Air im Sommer geben wollen. Klasse Album!
(Reinhören)

Various Artists – compilation 01 | 2009 | Load and clear
Ziemlich frisches Netlabel aus Belgien, dass als zweite VÖ gleich eine Compi bringt. Furchtbare Seite, furchtbares Artwork dafür um so besseren Sound. Kann man so machen. Hier versammelt sich von verrauschtem dubbigem Ambient bis zu Dubtechno mit Dubstep-Anleihe alles. Und das klingt wirklich gut. Ziemliche Überraschung, diese Compi.
(Download unter CC-Lizenz)

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