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Kategorie: Nur mal so

Ich gehe jetzt Squash spielen und weiß jetzt schon, dass ich es morgen bereuen werde.

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… jeden Tag ein bißchen besser

Ob es wohl total blöd macht, den ganzen Tag in einem Supermarkt zu arbeiten, dessen hauseigenes Radio stetig Werbung für den eigenen Arbeitgeber aus den Deckenboxen feuert? Das ist für mich als Kunden ja schon schwer erträglich, für die Mitarbeiter grenzt das fast an Folter, kann ich mir vorstellen.

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Die Jugend war ja nie rebellisch. Es waren ja immer nur Minderheiten. Bei den berühmten 68ern, die die Jüngeren von heute immer vorgehalten bekommen, waren es ja nur 3-5% der damals Studierenden, die ernsthaft auf den Straßendemos waren, eine kleine radikale Minderheit. Wahrscheinlich waren damals CDU-Wähler viel repräsentativer für das Land als Rudi Dutschke. Die Medienkraft hat es geschafft, der Generation einen Stempel aufzudrücken. Denn jeder, der an 68 denkt, denkt an lange Haare, Woodstock und Revolution, und nicht an die Skinheads, die zur gleichen Zeit entstanden sind. Bei den meisten bestand die Revolution allerdings darin, die Rolling Stones gut zu finden. Es sind immer Minderheiten, die rebellisch sind. Es ist auch heute so. Vor allem in einer Konsumgesellschaft, weil Konsum heißt: Nicht selber machen, sondern das schlucken, was vorgegeben wird. Konsumgesellschaft ist im Gegensatz zu autoritären Gesellschaften auch sehr mächtig, denn sie kriegt alle Teile der Bevölkerung.

Der großartige Klaus Farin im Gespräch mit der De:Bug über Jugendkulturen im Hier und Jetzt.

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Für 47000 gibt es hier nicht mal den Header, über den Footer könnte man verhandeln. Vielleicht.

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Der ältere Herr, dem Äußeren nach ein Geschäftsmann, holt in der teuren Latte Machiato-Bude zwei Kaffee, beide ohne Schnickes, einfach nur Kaffee mit Milch. Groß. Einen davon überreicht dem jungen Penner, der im Bahnof Wärme sucht. Einfach so. Schön, auch sowas mal zu sehen.

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Platte(n) der Woche #13

Ganjaman – Das gleiche alte Lied | 2008 | Mkzwo
Immer wieder schön. Album mit 17 Songs, die überwiegend rootslastig daherkommen, wobei der erste Teil der Platte grandios, der zweite Teil eher seicht ist. Ich mag diesen Tüp.
(Reinhören)

The KLF – Chill Out | 1990 | KLF Communications
Eines der mir liebsten und mir wichtigsten Alben überhaupt. Ob der Name für das Genre nun wirklich daherkommt, sei mal dahin gestellt, dient aber natürlich in jedem Fall der Myhtenbildung. Klar. Die Platte klingt auch noch fast 20 Jahren als sei sie gestern erst veröffentlicht worden. Sowas von wunderbar zeitlos, hochaktuell, taufrisch, innovativ und Intelligent. Als ich damals an einem Sonntagnachmittag, nach einem durchgefeierten Wochenende, zum ersten Mal Elvis on the Radio, Steel Guitar in My Soul hörte, dachte ich Elvis singt in irgendeiner Ecke dieses Lied – nur für mich, was natürlich ausgemachter Quatsch war. Eine Platte, die man einfach mögen muss. Ansonsten hat man keine Ahnung. So.

Was Lustiges am Rande: Die Discographie von The KLF macht deutlich, auf wieviel VÖ´s man kommen kann, obwohl man so viele Platten an sich gar nicht gemacht hat. Das wäre wirklich mal eine Sammlung wert. Die wäre sicher auch so einiges wert und fertig werden würde man damit sicher auch nicht. Das nimmt ja gar kein Ende.
((Reinhören) Warum gibt es eigentlich immer noch Platten, die man legal nicht im Netz vorhören kann? Pfff.)

Gabriel Le Mar – Dubwize | 2009 | Thinner
Kommt nächste Woche und hat mich völlig über den Tisch geschickt, deshalb mach ich da noch extra was zu. Auch oder gerade wegen Thinner. So nämlich kann das durchaus was werden da.

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Blaue Ersatzflüssigkeit habe ich auch nie verstanden.

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Als ich ihn vor fünf Jahren das erste Mal in dem kleinen Dorf traf, war er vielleicht vierzehn, trug Martens mit Kappe, Domestosjeans, ein Skrewdriver-Shirt und nannte sich Skinhead. Eigentlich war er der typische, junge Dorfnazi in der Brandenburger Provinz. Wie all seine Freunde auch. Viele von denen waren älter und agitierten für die NPD und junge Kameradschaften. Das nahmen sie sehr ernst, das machten sie sehr wirkungsvoll. Die gesamte Dorfjugend lief ihnen hinterher und ergötzte sich an ihnen, so wie der Kleine hier. Ich hab‘ ihn bis heute sehr lange nicht gesehen, aber er ist groß geworden, erwachsen fast. Er trägt keine Martens mehr, hat das Skrewdriver,- gegen ein Polo-Shirt getauscht, von dem er den Kragen hochstellt, die Domestosjeans gegen eine Karotte, ähnlich der Saddle, die es von Diesel mal gab. Aus seinen Kopfhörern krächzt blechern Berliner Gangster Hip Hop. Seine Glatze trägt er immer noch.

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Wenn man erstmal anfängt mit dieser CSS,- und PHP Fummelei, hört man so schnell auch nicht wieder auf. Ganz nebenbei dreht man dann auch noch durch.

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