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Kategorie: Nur mal so

Die gute Frau ist so ausladend, dass sie nicht durch den Mittelgang des kleinen Buses passt. Sie bleibt auf halben Wege einfach zwischen den Sitzen stecken, lächelt und bittet darum sie „zu schieben“, nur „n bissl“, das passt schon. Sie lacht nun herzhaft – alle anderen auch. Mit Druck erreicht sie dann die Plattform neben der mittleren Tür. Auf dem Behilfsitz nimmt sie irgendwie Platz. Dort, wo alle Reisenden sonst immer ihre Koffer abstellen.

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Die Märkische Volksstimme Allgemeine Zeitung hatte da letztens diesen extrem dünnen lustigen Artikel über Blogger im Land Brandenburg. Das „BAR-Blog“ war ein Teil dieses Artikels und hat nun mal die Recherearbeit übernommen, die eigentlich die MAZ hätte leisten sollen, was sie natürlich nicht tat, und hat einige Blogs gesammelt, dessen Schreiberlinge in BRB ansässig sind. Diese Liste ist natürlich nicht vollständig (mir fallen mindestens 5 Blogs ein, die da fehlen), aber immerhin ist das schon mal sowas wie ein Überlick. Finde ich gut. Nicht gut finde ich, dass ich da nicht vorher drauf gekommen bin, aber da können die ja nichts zu.

BAR-blog | Wir bloggen den Barnim: Blogs in Brandenburg – Fundstücke

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Wie geht es Dir? Wie ist es Dir ergangen? Rauchst Du immer noch so viel? Trinkst Du noch soviel wenn Du feiern feiern gehst? Gehst Du noch viel feiern? Pillen, MDMA? Kokain hin und wieder?
Und in der Woche? Studierst Du? Arbeitest Du für dich oder machst Du andere fett? Anschaffen? Auf welchem Kontinent bist Du gerade? Denkst Du viel nach? Wenig. Ah, okay. Und Deine Freunde von damals? Nicht mehr so häufig? Auch okay. Macht nichts. Machen die nicht anders. Was hörst Du heute für Musik? Oh. „Eigentlich alles“ ist kein Musikgeschmack aber das ist in Ordnung, Du darfst das. Was? Du hast ein Auto? Einen Kombi? Nee, doch nicht? Hätte ich auch nicht gedacht. Oder doch? Keine Ahnung. Wo bist Du? Was machst Du?

Es ist egal! Lebe Dein Leben – sei wie Du bist. Irgendwann werde ich Dich treffen und Du kannst es mir sagen, auch wenn es dauern wird. Ich werde zuhören. Das kann ich gut. Weißt Du ja.

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Wenn wir früher mit den Eltern auf die lange Reise zu den Eltern des Vaters aufgebrochen sind, wusste ich im Vorfeld schon, dass das verdammt harte Nächte werden würden, die wir dort zu verbringen gezwungen waren. Wir schliefen dort immer auf einer Klappcouch Modell VEB Möbelwerke Karlshorst. Diese stand neben einem unglaublich hässlichen Schrank, den sie liebevoll Anrichte nannten, vorne hatte der riesige Glasscheiben, die man, klar, um jeden Preis nicht anzufassen hatte. In diesem Schrank war neben den paar Weingläsern aus tschechischem Kristallglas, die nie einer nutzte und die dennoch immer frei von Staub waren, so ziemlich genau nichts! Er war leer, glaube ich bis heute. Sein einziger Zweck war der, als Resonanzkörper für die Uhr zu dienen, die auf ihm drauf stand. Oben, damit die Kinder nicht rankommen. Es war so eine alte Schrankuhr, eine aus dem Westen, worauf die Mutter des Vaters ganz besonders stolz war. Diese machte, sobald alle im Bett auf der Couch lagen, in schier unglaublicher Lautstärke TICK, TICK, TICK. Jede Sekunde. Als wäre das nicht genug, machte sie dann noch alle halbe Stunde: GOoooONG! Der Schrank oder die Anrichte verstärkte derlei Geräusche auf eine derart professionelle Weise, wie es kein RFT-Verstärker vermocht hätte. In diesem Raum, neben diesem Schrank, zusammen mit dieser Uhr zu schlafen, war schlichtweg unmöglich! Es kam dem Versuch gleich in einem Kirchenturm zu nächtigen – unter der Glocke. Ich habe es gehasst!

Heute habe ich eine Wanduhr in der Küche hängen, so eine, die jede Sekunde TICK macht. Ich mag das sehr. Manchmal mache ich die Musik aus, um sie zu hören. Sie gibt mir das Gefühl zu Hause zu sein.

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Wie mache ich aus einem Mac ein PC oder andersrum

Gut, ich möchte wetten, dass hier ist nichts Neues und hat es schon mindestens 1000 Mal gegeben. Geschenkt – nie fand ich es interessanter.
Hackintosh Blue & White
Da kauft sich also jemand einen Powermac G3 Blue & White auf eBay um den komplett zu entkernen und eine Dose darein zu modden. Das erklärt er dann in allen nötigen Schritten incl. Bilder. Sieht nach jeder Menge Fummelei und Verliebtheit ins Detail aus. Ganz nebenbei erübrigt sich gleich noch die Frage, welche Computer denn nun von außen schicker sind. Eine bleibt trotzdem: Ist das nun ein Mac oder ein PC und wer hat da wen jetzt kuhler gemacht? Man könnte es ja mal andersrum probieren.
(via Christoph)

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Netaudio-Mixtape VII / smells like thinner³

Drei Mixe, drei Styles – drei Stunden Thinner. Ein Querschnitt der mittleren Schaffensperiode des Frankfurter Netlabels, dass es auch im letzten Jahr wiederholt geschafft hat, beim De:Bug Leser-Poll auf der Eins zu landen. Und das mit so wenigen Veröffentlichungen wie nie zuvor. SBT hat sich aus den ersten 70 Releases seine liebsten Perlen raussortiert und daraus drei Mixe gezimmert, die für ihn den Sound of Thinner ausmachen. Unter anderem mit Tracks, die damals CC-lizenziert veröffentlicht wurden, dann aber wieder von der Seite genommen wurden, wie beispielsweise Jeff Bennetts fulminante EP „Lowdown“. Dazu gesellen sich dann im letzten Mix noch Kollektiv Turmstrasse und Raumton von No-Response, die er fälschlicherweise für Thinner-Releases gehalten hat, was bei dem Sound allerdings auch nicht verwundert, die hätten auch auf Thinner kommen können. Stilistisch sind alle drei Mixe in je eine Schublade zu packen. In Welche? Keine Ahnung, sucht Euch welche aus. Irgendwo zwischen Dubtechno, House, Minimal, Techno mit einemQuentlein Trance. Der perfekte Afterhour-Soundtrack. Ganz Thinner eben.
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Alte Fotos durchzustöbern kann so einen wunderbaren Schmerz auslösen. Diesen einen ganz bestimmten Schmerz, den nur alte Fotos auslösen können, während man sie durchstöbert.

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