Der sechsjährige Sohn von Sebastian Baer-Henney hat neulich im Garten eine Scherbe gefunden und dachte, das kleine Fundstück sei aus der Römerzeit. Um darüber Gewissheit zu bekommen, schrieb er gemeinsam mit seinem Vater einen Brief ans an Römisch-Germanische Museum in Köln. Die prüften die Scherbe und antworteten auf ganz wunderbare Weise.
(Ich im Alter meines heutigen Klientels. Das sieht heute besser aus, weil die geilere Kameras haben.)
[Eigentlich sollte das nur ein Tweet werden, der dann aber zu lang wurde, wobei ich einen Thread hätte draus machen müssen, was ich nicht wollte, denn ich habe da ja so ein Blog. Ne.]
All jene, die den Jugendtreff, in dem ich arbeite, besuchen, sind komplett und von Grund auf verschieden. Das ist nicht in allen Clubs so, war mir aber immer wichtig. Ich hab kein „Cliquen-Klientel“ derer, die eh immer zusammenhängen. Hatte und wollte ich nicht nie ausschließlich.
Da sind die Kids aus Syrien, die den Laden seit fünf Jahren fast täglich besuchen und mittlerweile deutscher sind, als alle um sie herum, was mitunter ziemlich anstrengend ist – für mich.
Da sind jene, die draußen „entwicklungsverzögert“ gelabelt und auf ihre Weise alle originell sind, was draußen leider anders und meistens nicht positiv wahrgenommen und dargestellt wird. Dort gelten sie als „gehandycapt“.
Da sind die „Coolen“, die Abitur haben oder gerade daran arbeiten, es zu kriegen, wobei viele von ihnen mit einem – im Verhältnis zu den anderen – goldenen Löffel im Arsch geboren wurden. Brands kaufen, reisen und es sich meistens besser gehen lassen, als die anderen es können. Jene, die ich in ihrem Alter verachtet habe und denen wir als Clique von Working Class-Kids auf ihrem Heimweg damals die Caps abgezogen haben.
Und da sind die leider viel der zu wenigen Mädels, die dort so sind, wie sie sein wollen. Sein können. Ohne Kompromisse eingehen und ohne sich erklären zu müssen.
Sie und mit mir wir treffen uns dort täglich. Reden, spielen, entwickeln Ideen, setzten Projekte um, lachen, streiten, dissen und gegenseitig und manchmal pöbeln wir uns voll. Alle miteinander. Manche gegeneinander.
Und dennoch lacht niemand irgendwen einfach nur mal so aus. Keiner versucht, sich über irgendwen anderen zu erheben. Alle lachen mit- und nicht übereinander.
Ich habe in den letzten 15 Jahren da ziemlich gute Kids erwischt. Vielleicht habe ich auch einfach nicht alles falsch und manches richtig gemacht. Weil ich in meiner Arbeit die Idee eines solchen Treffs grundlegend genau so verankern wollte, damals.
Heute war wieder einer dieser Samstage, an dem all diese jungen Menschen zusammenkamen. Ohne vorher zu wissen, dass sie heute so zusammenkommen würden. Anmeldungen für Derartiges waren das letzte Mal zu Zeiten der SMS verbindlich. Seit WhatsApp geht jegliche Verbindlichkeit sämtliche Bäche runter, aber damit muss man arbeiten. Der Zeitgeist verlangt danach. Ich bemühe mich.
Wir spielten ein Fifa-Turnier. Alle gegeneinander. Wir waren ernsthaft, wollten gewinnen. Wir lachten viel, kochten, sprachen, rauchten (zu viel), und kamen ganz wunderbar in ganz viele Gespräche. Wenig über- aber dafür viel miteinander. Alle.
Und so lange das so bleibt, liebe ich meinen Job und mache ihn gern. Das war ein toller Tag, Kids.
Ich habe hier immer noch um die 1000 einst von mir gebrannten CDs im Keller stehen, für die ich keine Verwendung mehr habe, von denen ich mich aber bisher noch nicht endgültig trennen wollte. Vielleicht kann man die ja noch mal gebrauchen und so.
Ich wusste bis eben nicht, dass es in den 1970er Jahren mal Bemühungen gab, den Barkas B 1000, den Bulli der DDR, auch als Elektrofahrzeug auf die Straßen zu bekommen. Also nicht gänzlich, aber optional. Für jene, die damals ihr Umweltbewusstsein entdeckten und so.
Und es gab offenbar sogar fahrende Exemplare. Bis zu 50 km/h schnell bei einer Kurzstreckenreichweite von bis zu 80 Kilometer. Kein Tesla, aber an den war damals eh noch nicht zu denken.
Der Elektro-Barkas jedenfalls hat sich nicht durchsetzen können.
In den 1970er Jahren wurden im Zuge des international aufkommenden Umweltbewusstseins verschiedene Versuche in Angriff genommen, den B 1000 mit einem Elektromotor auszustatten. Der Kleintransporter erschien gerade im Kurzstreckeneinsatz als ein geeignetes Fahrzeug dafür. So wurde an der TU Karl-Marx-Stadt ab 1972 ein entsprechender Elektro-Barkas entwickelt. Sieben Fahrzeuge wurden unter anderem bei der Deutschen Post und der Deutschen Reichsbahn im Einsatz erprobt, sie hatten einen Aktionsradius von 100 km. Später experimentierte unter anderem noch der private Dresdner Kleinunternehmer Schöps mit Bleiakkumulatoren als Energiequelle, er rüstete einen B 1000 mit dreiachsigem Fahrgestell eines Bergungsfahrzeugs damit aus. Bei allen derartigen Versuchen stellte sich heraus, dass die Entwicklung des Elektroantriebs noch nicht ausreichend vorangeschritten war, um hinreichend leichte und schnelle Fahrzeuge mit genügend Aktionsradius herzustellen.
Der Wasalauf in Schweden dürfte das bekannteste und meistbesuchte Skilanglaufrennen der Welt sein. Im letzten Jahr traten dort 65.000 Teilnehmer aus 49 Nationen in die Loipen, um sich aneinander zu messen oder auch, um einfach nur eine gute Zeit zu haben. Klar, dass es dabei auch zu Stürzen kommt, die im Regelfall hoffentlich ohne gesundheitliche Konsequenzen bleiben. Patrik Hansson war im letzten Jahr am Rande dabei und hat Kettenreaktionen in Form von Stürzen für die Nachwelt festgehalten – und die lassen sich auch ganz ohne Schadenfreude aber gespannt ansehen.
Ich glaube kaum, dass es hier im Flachland in diesem Jahr noch die Notwendigkeit geben wird, so ein Dingen einsetzten zu müssen. Aber so hat man noch ein ganzes Jahr Zeit, sich so einen fahrradangetriebenen Schneepflug bauen zu können.
I built this pedal-powered snow plow this winter because I was tired of shoveling my driveway. Building machines out of salvaged bicycle parts and other machines is a hobby of mine. I built several prototypes before I got one to work well. I can clear my flat driveway and sidewalk with it, but it’s obviously a workout. Even if it’s not the most practical machine, it was fun to build, and it’s a great way to get some exercise in the winter when it’s not a great time to go for a bike ride.
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Gute Frage, gute Antwort
Hach, Internet.