Geiles Teil von Mesple, dessen Instagram-Account auch ein wenig zeigt, wie das Teil entstanden ist.
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Zum Inhalt springenGeiles Teil von Mesple, dessen Instagram-Account auch ein wenig zeigt, wie das Teil entstanden ist.
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Ich verstehe nicht viel von dieser Art von Kunst, wie Christo und Jeanne-Claude sie machten und habe eher ein schräges Verhältnis dazu. Wobei ich von Kunst ohnehin nicht viel verstehe, wenn wir die Musik da mal ausklammern. Immerhin.
Als die beiden im Sommer 1995 den Reichstag in Berlin verhüllten, fand ich das irgendwie blöde, aufgesetzt und überhaupt auch total unnötig. Bis ein damaliger Berufsschullehrer – er unterrichtete Kunst – festlegte: „Wir fahren da jetzt mal hin. So!“ Taten wir.

(Foto: Arnold Schott • CC BY-SA 3.0)
Auf der Wiese vor dem Reichstag fühlte sich das alles dann irgendwie anders an. Es fühlte sich überhaupt erstmals irgendwie an. Ich kann das nicht näher beschreiben, aber die komplette Berufsschulklasse hatte damals das Gefühl, mit unter 20 schon Teil von etwas Großem sein zu können. Kann auch an den Joints gelegen haben, die wir da kurz vorher geraucht hatten. Aber dann standen wir alle da und staunten Maulaffenfeilen. Der Lehrer, der seinen Joint lieber versteckt, dafür aber privat und für sich allein rauchte, lächelte dabei süffisant und wusste wohl, warum er uns dorthin „geschleift“ hatte. Eine Erfahrung, die sich irgendwie eingebrannt hat. So, wie Erfahrungen es tun, wenn sie irgendwie auch später mal wichtig bleiben. Christo, Jeanne-Claude, kiffen vorm Reichstag, der aussah als hätte ihn irgendwer mit einem silbernen Kondom überzogen. Eine Analogie, über die wir sehr lachten, weil wir wussten, dass von mit von Kondomen überzogenen Dingern kaum Schaden ausgehen kann.
Seitdem gucke ich immer wieder mal, was Christo und Jeanne-Claude so mach(t)en. Vielleicht, um nochmal Teil dieser Momente sein zu können. Dieser großen. Auch ganz ohne Dope.
Verhüllte Bäume, The Gates, Big Air Package und jetzt The Floating Piers.
Ich hätte mir The Floating Piers sehr gerne selber angesehen. Wäre gerne drüber gelaufen, zumal wir in diesem Jahr mit dem Bulli in diese Richtung fahren werden. Aber es passt nicht, weil die Ferien in diesem Jahr verdammt spät sind und die halt immer Zeitmaß sind, wenn man Kinder hat. Und The Floating Piers sind dann schon nicht mehr.

(Foto: Christoph Nagel • CC BY 3.0)
Also bleiben davon nur Bilder. Bilder und Videos von einer Aktion, mit der Christo und Jeanne-Claude auch offensichtliche Grenzen, die durch Wasser geschaffen werden, schlicht überschreiten. Und der Sound dazu!
(Direktlink, via LikeCool)
Bitterböse und dennoch nah an der Realität gebaute CGI-Produktion aus dem Hause Media Design School.
A father possum reads his kids a story that’s an alphabet of the most dangerous animal of all – HUMANS!
Inspired by the Edward Gorey classic, this black-comedy for kids and parents alike is a hilarious and brutal alphabet of death and mayhem exacted upon animals by ignorant humans. 30 CGI animals were meticulously crafted and killed by a team of 44 students at Media Design School.
https://vimeo.com/172490277
(Direktlink)
Akinori Goto hat auf dem Spiral Independent Creators Festival 2016 ein Dings ausgestellt, das an ein Zoetrop erinnert und auf dem Ballerinas im Licht tanzen. Nice.
Und das geht so:
(Direktlink | Danke, Inkuschka!)
Superspannendes Projekt von Levi Bettwieser, der irgendwie zu 1200 Filmrollen eines Fotografen kam und diese für Rescued Film entwickeln will (Schöner Instagram-Account auch). Insgesamt werden dabei um die 18000 Fotos entstehen, bei denen eben jetzt noch niemand genau wissen kann, was sie am Ende zeigen werden. Sicher ist nur, dass die Aufnahmen alle in der 50ern entstanden und eigensinnige Weise akribisch verpackt sind.
Dieser Aufwand kostet Zeit und Geld, weshalb Bettwieser diese Crowdfunding-Kampagne gestartet hat.
The Rescued Film Project recovered 66 bundles of film, shot by the same photographer in the 1950s, and never processed. The total roll count is estimated to be over 1,200 rolls. But even more interesting than the quantity of the film, is the way in which it was packaged.
(Direktlink, via reddit)
Ich war als Kind hin und wieder mit einem guten Freund der elterlichen Familie in der Sächsischen Schweiz bergsteigen. Nichts Großes. Ein paar solitäre Felsen hoch, ins Gipfelbuch einschreiben und wieder zum Abstieg. Höhe hat mir damals noch keine Probleme bereitet.
Seitdem war ich nie wieder auf irgendwelchen Felsen unterwegs. Anders als glenep, der des Öfteren in irgendwelchen Wänden hängt und dabei dann POV-Videos in HD aufnimmt. So wie dieses hier, für das er im chinesischen Huà Shān unterwegs war, wo es für seine Route sogar extra eine Holzbohle gibt. Und fast 30 Minuten feuchte Hände und danach einen neuen Schlüpper. Alter!
(Direktlink, via Boing Boing)
Der Künstler Jean-Baptiste le Divelec hat nach der Anschaffung eines Billardtisches gedacht, dass es eine gute Idee sein könnte, alle anzuspielenden Kugeln als Emojis zu bemalen: Poolmoji. Und was für eine gute Idee das ist!
(via Designboom)
Geschirrspülmittel wird hier übrigens immer noch „Fit“ genannt, ganz egal, um welche eigentliche Marke es sich tatsächlich handelt. Aber das ist eine andere Geschichte.
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Optisch sind die guten alten Boomboxen immer noch ein Hingucker, technisch wurden sie von den Bluetooth-Boxen, die in jeden Rucksack passen und keine Batterien brauchen, wohl schon lange überholt. Aber Liebhaberei bleibt Liebhaberei und so haben die Macher von caseofbass eine Bluetooth-Anlage entwickelt, die samt Boxen und Print eines der einem liebsten Boomboxen gerahmt als Gemälde an die Wand gehangen werden kann. Vielleicht auch mit dem guten alten skr 700. Hier bei Kickstarter.
The „Touch of Bass“ project is a collection of vintage Boombox Photographs direct printed onto a rigid substrate , framed then mounted on a shadow box. This stealth box holds a bluetooth sound system that plays through the speakers mounted in the photograph as if the boombox pictured has come to life. A simple concept executed to design perfection.
(Direktlink | Danke, Björn!)