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Kategorie: Visuelles

Ein Online-Archiv für farbige Schallplatten: Colored Vinyl Records

Colored Vinyl Records ist ein ambitioniertes und wirklich gut aussehendes Projekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die farbigen Schallplatten dieser Welt virtuell zu archivieren. Zumindest optisch. Und Infos zu den bunten Scheiben gibt es auch.

Ich habe davon noch gut zwei Dutzend im Keller stehen, die mir davon liebste ist Drax‘ ‎seine „Drax Ltd. II„, die wohl aussergewöhnlichste trägt das Gesicht von Erich Honecker.

Ich guck mal – vielleicht kann ich beide dort finden.

„Showcase of over 1.000 colored vinyl, picture discs, collector items & special pressings.“

Bildschirmfoto 2015-06-09 um 10.30.27 Bildschirmfoto 2015-06-09 um 10.29.58 Bildschirmfoto 2015-06-09 um 10.29.28 Bildschirmfoto 2015-06-09 um 10.28.55


(via Carsten)

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In Guns We Trust

Eine für mich beklemmende fotografische Dokumentation von Nicolas Lévesque, der die amerikanische Kleinstadt Kennesaw besucht und dort die für mich nicht nachvollziehbare Leidenschaft für Waffen portraitiert hat. Irgendwie creepy.

In Kennesaw, a small American town in the state of Georgia, a good citizen is an armed citizen. By law, since 1982, each head of household must own at least one working firearm with ammunition.

https://vimeo.com/129810612
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Urban skaten mit Trick Meter

„Hidden in the darkest back streets of major cities, you may find an urban phenomena – the Trick Meter. Skate by one late at night and you could find yourself locked into a do or die trick session.“


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Ein Instagram-Account, der Merkwürdigkeiten aus gebrauchten Plattencovern sammelt

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Jeff Ogiba ist Mitbesitzer des Plattenladens Black Gold in Brooklyn. Aus den dort auch verkauften Second Hand Platten sammelt er allerhand Kuriositäten wie Coupons, Zeitungsschnipsel, Kritzeleien und Flyer. Was halt über die Jahre so in Plattencovern verschwindet. Seine Fundstücke zeigt er auf dem Instagram-Account Things I Found In Records. Tolle Idee.

Ein von @thingsifoundinrecords gepostetes Foto am

Ein von @thingsifoundinrecords gepostetes Foto am

Ein von @thingsifoundinrecords gepostetes Foto am


(via Daniel)

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Eine kinetische Zeichenmaschine, die im Sand mit Murmeln Mandalas malt: Sisyphus

Sisyphus ist eine auf einem runden Tablett gelagerte Maschine des Künstlers Bruce Shapiro, die durch Magnete mit Murmeln in Sand malt – und das ziemlich ausdauernd. Das Ergebnis erinnert stark an die alte Technik der Sandmandalas. Dabei zusehen hat durchaus meditative Wirkung, kann ich mir gut vorstellen.

https://vimeo.com/127358515
(Direktlink, via Colossal)


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Das größte illegale Graffiti der Welt

Die Indecline Crew hat in der kalifornischen Mojave Wüste ein verlassenes Flugfeld des Militärs aufgestöbert, gesäubert und die 910 Meter lang und circa 10 Meter breite Landebahn lackiert. Macht um die 9000 Quadratmeter. Das ist mal ein fettes Piece. Womöglich das größte illegale der Welt. Klasse Aktion mit Kontext.

This Land Was Our Land—both literally, in the sense that acres of remote desert were used up and discarded by our government in order to improve our ability to drop bombs on people in far off lands (who constitute a threat just because they peddle a different set of ideals than us;) and also figuratively, as in we as a species are presently embroiled in the constantly accelerating process of using up and discarding this planet as a whole.

It was ours, and it easily could be ours again. The only thing that needs to change is that we take responsibility for it.

Fight on, Indecline.

https://vimeo.com/126989234
(Direktlink, via Blogbuzzter)

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Crowdfunding-Kampagne für ein Fotobuch über Plattenläden: „Record Stores“


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Ich war ewig nicht mehr in einem Plattenladen. Manchmal vermisse ich die samstäglichen Vormittage, an denen wir damals in der Gruppe noch hunderte von Mark in Vinyl umsetzten. Aber als zu hoch kann die Sehnsucht danach andererseits auch nicht sein… Sonst ginge ich wohl einfach mal wieder rein, was ich ja nicht tue.

Letzten Freitag hörte ich ein Interview mit Till von Sein, welches er auf Radio Fritz gab. Dort sagte er, dass er Plattenläden nicht mehr mag, er würde den Vibe dort nicht mögen. Ich musste erst lachen, weil ich die Aussage als solche in dem Moment für irgendwie „voll drüber“ empfand. Später allerdings fand ich, dass dieses Statement auch irgendwie gut in die Zeit passt, wo der Gang in den Plattenladen eben auch ein wenig zum Statussymbol verkommen ist.

Und trotzdem war ich früher gerne in Plattenläden unterwegs. Viele davon gibt es heute nicht. Ich sehe mir sehr gerne Fotografien aus Plattenläden an und weiß nicht mal warum. Ein wenig erinnern sie mich auch bei aller versuchten Ordnung an mein altes Kinderzimmer, egal wie man sich dort um Ordnung müht, Plattenläden habe für mich immer etwas chaotisches.

Auch deshalb freue ich mich gerade ein bisschen darüber, dass der Reise- und Reportagefotograf Bernd Jonkmann ein Fotobuch zu dem Thema Plattenläden dieser Welt veröffentlichen will, was er gerade über Indiegogo zu crowdfunden versucht: Record Stores – A tribute to record stores. Aktuell sieht das recht gut aus.

Over the past six years, I traveled around the world to 35 cities on five continents to photograph over 160 record stores – the store owners, the customers, and the people who work there. My photos show their love and passion for vinyl, CDs, and purchasing music in a store. This is what they all share and what really sets the tone for such stores around the globe.

I found great stores on all continents in cities like Cambridge, Los Angeles, Minneapolis, New York, San Francisco, Amsterdam, Berlin, Brighton, Brussels, Glasgow, Hamburg, London, Newcastle, Oslo, Paris, Reykjavik, Stockholm, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Tokyo, Sydney and even in Hobart, Tasmania.

It is now 2015, the photographic work is done, the layout looks great, and I now find myself in the final stages of the process for this project. I now need your support to help finish the book without having to make any compromises. We will in fact have to finance the high-quality printing costs in advance.

Das Filter zeigt schon mal einige seiner Fotografien.

Als Reise- und Reportagefotograf kam Jonkmanns in viele Städte dieser Welt und nutzte die Aufenthalte auch, um vor Ort gleich mal die Plattenläden abzuklappern. Oder vielmehr gezielt aufzusuchen, denn findet man sie im so oft zitierten wie fotografierten Tokioter Stadtteil Shibuya vielleicht noch in gewisser Frequenz und Dichte, sind sie andernorts längst alleinstehende Anachronismen. Der Musikkonsum hat sich großenteils in die Streamingwolke verzogen. Der Plattenladen als sozialer Ort hat heute, verglichen mit seiner früheren Verbreitung, Seltenheitswert.

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