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Kategorie: Visuelles

Gefrorene Wellen und Bullis unter Palmen

Der Surf- und Lifestyle Fotograf Jonathan Nimerfroh hat bei Minusgraden verdammt beeindruckende Fotografien von gefrorenen Wellen machen können.

Earlier this week photographer Jonathan Nimerfroh was walking along the coast of Nantucket when he noticed something odd about the waves crashing on shore. The high temperature was 19°F (-7.2°C) and while the waves weren’t completely frozen, they were thick with pieces of ice, much like the consistency of a Slurpee, or an slushy, or an ICEE, or whatever.

Ich habe mich dann durch seinen Instagram-Account geklickt, wo er als Surf-Fotograf natürlich auch Bullis zeigt. Nice.

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Ist dieses Kleid weiß-gold oder schwarz-blau?

[Upadte] Ach, kiek, xkcd hat schon die Lösung. Vielleicht.

Schwierige Fragen kann man auch schon mal im Netz stellen. So wie diese Tumblr-Userin. Die hatte wohl schon vorher eine Diskussion um die Farbgebung und fragt nun halt im Netz.

Zuerst dachte ich, klare Sache, weiß-gold. Nach etwas hinsehen aber, erschien es mir dann doch blau. Allerdings eher blau-schwarz. Trippy.

So richtig einig wird man sich auch im Netz nicht. Die Kommentaren liegen etwa bei 50-50. Der Post wurde auf Tumblr seit gestern gut 400.000 gerebloggt.

http://swiked.tumblr.com/post/112166688660/bellasfault-swiked-katze-geht-meow


(via Booooooom)

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Banksy in Gaza

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Banksy war mal wieder in Palästina und brachte Farbe an die Wände. Das tat er, um auf die die Zerstörung im Gaza-Streifen hinzuweisen. Einen kurzen Film hat er auch mitgebracht, der auf den Konflikt leider ein bisschen einseitig eingeht. Neben anderen Motiven malte er auch eine Katze, die so schön einen Bogen zum Internet spannt, wie ich finde.

Gaza is often described as ‚the world’s largest open air prison‘ because no-one is allowed to enter or leave. But that seems a bit unfair to prisons – they don’t have their electricity and drinking water cut off randomly almost everyday. — Banksy

A local man came up and said ‚Please – what does this mean?‘ I explained I wanted to highlight the destruction in Gaza by posting photos on my website – but on the internet people only look at pictures of kittens. — Banksy

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Eine Teekanne aus Bienenwaben

Der Designer Tomáš Gabzdil Libertíny und 60000 Bienen des holländischen Imkers Johan Beckers haben gemeinsam diese Teekanne aus Bienenwaben gebaut. Libertíny hat wohl ein Drahtgestell gebastelt, den Rest haben die Bienen dazu beigetragen. Der Name für die semi-natürlich geformte Skulptur ist „Thousand Years„, wie lange die Erschaffung tatsächlich gedauert hat, wird nicht ganz klar.

I have been always amazed by the power of nature and its epic force that drives forward slowly but steadily. The ‘made by bees’ project allowed me to plug in to this source and guide it to create a mythology as well as a proposal. The title of the work ‘Thousand Years’ is not only reflecting the amazing materials properties—beeswax can literally last thousands of years—but also the scale of human life in the face of the apparent eternity of the universe.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Wirklich beeindruckende Urbex-Fotografie von Urbex Kind + Fragen und Antworten dazu

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Wer hier schon eine Weile mitliest, weiß, dass ich einen für Urban Exploration pflege. Dieser hat in den letzten Monaten etwas nachgelassen, da ich einfach zuviel schon gesehen hatte. Die immer gleichen Hospitale und alten Theater werden auf Dauer ja doch etwas schon Gesehenes.

Gestern Abend stolperte ich über die Facebook-Seite von Urbex Kind und klickte mich – ohne Scheiß – durch all seine Fotos. „Ich habe nicht die schönsten Bilder… dafür aber wird die ganze Location gezeigt.“ Seine Seite gibt es dort erst seit Montag, quilt aber jetzt schon über mit grandiosen Alben verlassener Häuser, Hospitalen, Hotels und sogar einem Knast. Ich finde die kleinen Häuser, die ganz private Geschichten erzählen könnten, am spannendsten. Urbex-Fotografie in einer Weise, wie zumindest ich sie noch nicht gesehen habe. Ich weiß, dass es da eine Szene für gibt und für Teile dieser werden diese Aufnahmen wahrscheinlich das Normalste der Welt sein, für mich aber, der da keinerlei Einblick hat, sind sie mehr als beeindruckend. Gerade weil viele seiner Aufnahmen Häuser zeigen, die rein optisch auch heute locker noch bewohnt werden könnten – vollmöbliert.

Und weil mich das so beeindruckt hat, habe ich ihm letzte Nacht ein paar Fragen gestellt, die er mittlerweile beantwortet hat.

Wo entstehen deine Aufnahmen? Nimmst du für ein Haus schon mal lange Wege auf Dich, oder bist Du eh viel unterwegs?
Die meisten Aufnahmen sind in Belgien entstanden. Das ist ein Paradies für Urbexer. Manche Häuser werden nicht so wie in Deutschland leergeräumt – wenn sie keiner mehr haben will, bleiben sie komplett einfach stehen. In Frankreich und Luxemburg ist das ähnlich.
Wir nehmen auch weitere Strecken im Kauf. Wenn man was tolles sehen möchte, dann muss man auch etwas weiter fahren.
Wie findest du die Häuser? Manche sehen ja echt erst aus, wie gestern verlassen. Woher bist du sicher, dass die immer schon ‚abandoned‘ sind. Prüfst du das vorher?
Bei den Touren die wir machen, weiß ich schon von anderen, wo man rein muss und ob es verlassen ist.
Wie wählst du aus, wo genau du reingehst? Hast du da bestimmte Kriterien?
Gehst du allein in die Häuser?
Wir sind meistens mit vier Mann.
Gehst Du manchmal mehrfach in das selbe Haus? Auch wenn Du es schon fotografiert hast?
Ich gehe auch nie zwei mal in ein Haus. Dafür gibt es noch zuviel andere Sachen zum sehen. Das wäre verschwendete Zeit.
Welches Haus deiner deiner hier (auf FB) ausgestellten Häuser hat dich selber am meisten beeindruckt?
Am beeindruckendsten fand ich Zone Braams die alte Radarstation. Das war schon ein tolles Erlebnis, so was mal gesehen zu haben. Aber auch alte Minen sind interessant. Ich finde jedes Haus eigentlich gut, weil es immer was anderes ist mit einem anderen Flair. Die Pathologie und das Gefängnis waren auch super.
Verrätst du anderen Deine Locations? Gibt es da irgendwie so eine Art Kodex unter Urbexern?
Ich verrate keine Locations. Nur mit meinen Urbex-Freunden wird getauscht. Wenn ich mal eine gute Location sehe, die ich noch nicht habe, dann wird mit anderen getauscht.
Die Szene ist hart am Anfang. Keiner sagt dir was. Man muss rumschleimen und und und. Aber wenn man einige Leute kennt, dann gehts wie von selbst. Man hilft sich dann gegenseitig was zu finden..
Hast du jemals irgendwas aus einem Haus „mitgehen“ lassen? Wenn ja, was? Wenn nein, hat es Dir später leid getan?
Ein Kodex unter Urbexern heisst: „Nimm nichts mit außer Fotos, hinterlasse nichts außer Fußabdrücke.“
Daran halte ich mich auch. Ich habe noch nie was geklaut auch wenn es manchmal schwer ist. Aber ich denke dann an die vernünftigen Urbexer, das die auch noch was tolles sehen können. Leider gibt es auch schwarze Schafe die was klauen oder kaputtmachen.

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(Facebook-Album: Ein Herrenhaus in sehr guter Verfassung)

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(Facebook-Album: Kleines Häuschen mit viel Inventar)

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(Facebook-Album: Cafe D.)

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(Facebook-Album: Maison Greiveldinger)

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(Facebook-Album: Villa 17 aux Vierges)

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(Facebook-Album: Maison de Statue)

Urbex Kind auf Facebook.

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Der einzige Banksy Hamburgs gecrosst

Im Jahre 2002 hinterließ Banksy nach dem Urban Discipline Festivals in der Hamburger Neustadt in der Steinweg Passage sein Stencil “Bomb Hugger”. Dieses war der letzte Banksy in Deutschland und wurde vor zwei Jahren von einer privaten Kunststiftung mit einer Plexiglasscheibe geschützt. Vor 14 Tagen bereits wurde es dennoch oder gerade deswegen gecrosst.

Die SZ schreibt, dass die Spiegelberger Stiftung die Arbeit zu restaurieren gedenkt. So gar nicht streetart-like.


(via Urban Shit)

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