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Kategorie: Visuelles

Schöne Chemie: Beautiful Chemical Reactions

BeautifulChemistry ist angetreten um Chemie für jedermann interessanter und leichter zugänglich zu machen. Das funktioniert natürlich im besten Fall über visuelle Darstellungen, die in der Tat für mich immer das Beste an der Chemie waren. Kein anderes Fach habe ich so gehasst. So sehr ich dem hier aber auch fasziniert zusehen mag, so sehr wird mir das nicht leichter zugänglich. Aber die die Idee ist schon ganz gut.

Beautiful Chemistry is a new collaboration between Tsinghua University Press and University of Science and Technology of China that seeks to make chemistry more accessible and interesting to the general public. Their first project was the creation of several short films that utilize a 4K UltraHD camera to capture a variety of striking chemical reactions without the usual clutter of test tubes, beakers or lab equipment. I definitely would have paid a bit more attention in chemistry class if we’d had the opportunity to watch some of these.


(Direktlink, via Colossal)

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Watchtower of Turkey

Leonardo Dalessandri war 20 Tage in der Türkei unterwegs und hat dort über 3500 Kilometer zurück gelegt. Seine Eindrücke hat er in diesem Fernweh auslösenden Video zusammengefasst. Da könnte man auch mal wieder hinfahren.

Over than 3500 km traveled in 20 days, capturing landscapes from the bluish tones of Pamukkale to the warm ones of Cappadocia, the all passing by a great variation of colors, lights and weathers through six other cities.
I’ve crossed Cappadocia, Pamukkale, Ephesus, Istanbul, Konya; and tasted baklava, kunefe, doner, the turkish tea; and got the chance to meet the soul of Turkey, her people.. and got their smiles and their hospitality.


(Direktlink)

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Hamburg in den frühen 70ern

Wo wir gerade bei Fotografie waren: Heinrich Klaffs hat auf Flickr ein ganz wunderbares Album, das einen Teil Hamburgs in den frühen 70er Jahren widerspiegelt.

Hamburg, wie hast du dich verändert! Anfang der 70er Jahre war in der City noch der Abriss von Altbauten und der Büro-Neubau in vollem Gange, St. Pauli und Schanzenviertel waren noch nicht schick, sondern wirkten ärmlich.







(Fotos unter CC BY-NC-SA 2.0 von Heinrich Klaffs, via SchanzenINI)

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Doku über die Fotoagentur Ostkreuz

Bildschirmfoto 2014-10-05 um 19.19.06


Ich verstehe nicht viel von der Fotografie als Kunstform. Ich habe visuelle und thematische Vorlieben und Favoriten, das war es schon. Und ich weiß auch gar nicht, ob es viel mehr sein müsste. Wenn mich allerdings jemand fragt, welche deutschen Fotografen mir im Kontext zur Kunst einfallen würden, würde ich immer auf die Agentur Ostkreuz verweisen.

Keine andere Agentur hat das Ende der DDR und in der Summe die Wende 89-90 zu famos portraitiert wie eben die Fotografen von Ostkreuz, die ich hier alle fast schon mal drin hatte. Gerade mit den Fotos der Wendezeit haben sie einen wohl unvergleichlichen Schatz geschaffen, der durch die Reihe weg sehenswert ist.

Maik Reichert hat die Agentur und ihre Fotografen über Jahre hinweg begleitet und arte hat vorhin seine Aufzeichnungen gezeigt, was ich mir neben dem Kochen interessiert ansah. Schöne Philosophie hinter der Idee und die jungen Köpfe nicht weniger querdenkend als die schon grauen. Toll.

Mit dem Zerfall des Ostblocks gründet sich in Berlin die Fotoagentur Ostkreuz, und mit ihrer Gründung durch sieben ostdeutsche Fotografen beginnt ebenfalls eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Als festes Kollektiv und der Pariser Agentur Magnum als Vorbild schaffen sie es, die Agentur zur wichtigsten und bekanntesten Fotoagentur Deutschlands zu machen. Zu den Kunden zählen Magazine wie „Newsweek“, „Stern“, „GEO“ oder die „New York Times“. Längst ist Ostkreuz keine Ostberliner Fotoagentur mehr. Mittlerweile zählt sie 18 Mitglieder, die künstlerisch, persönlich und biografisch eine bunt gemischte Gruppe europäischer Erkunder bilden. Alle haben unterschiedliche Arbeitsweisen, aber eines vereint sie: Ihr humanistischer Blick auf die Welt. Ostkreuz steht für gesellschaftlich engagierte Dokumentarfotografie.


(Direktlink)

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Graffiti-Artists tauschen in der Bahn jegliche Werbung gegen ihre Kunst

Geile Aktion der New Yorker Maler 2ESAE und SKI, die in einem U-Bahn Wagon ihrer Stadt nachts komplett die Werbung mit ihren eigenen Arbeiten überkleben. Animal ist da mal mitgefahren. Das zeigt schön den Widerspruch in der immer wieder öffentlich geführten Debatte auf, warum Werbung überall ungefragt hingenommen wird, bei Graffiti aber immer Riesenfässer aufgemacht werden. Schönes Ding.

“Advertisers have been stealing graffiti tactics for years,” says long-time graffiti writer 2ESAE. SKI adds, “We’re not allowed to paint trains anymore. Who knew that years later… fucking Target could have a full car?”

SKI is referring to the time when the MTA first let a brand wrap an ad entirely around a subway car in 2010. Now, it’s not uncommon to see them taken over by an ad campaign, inside and out. ANIMAL followed the two graffiti artists as they hijacked a J train car at around 3AM, and replaced the ads with their own art in between the time it took to go from one stop to another.


(Direktlink, via Doobybrain)

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