Zum Inhalt springen

Kategorie: Visuelles

Wie in Hamburg das Mural Fischersnetz entstand

Superschönes Video von Filmemacher Kai Branss, der die Jungs von der Graffiti- und Urban-Art Crew Innerfields im letzten Jahr dabei begleitet hat, wie sie im Schanzenviertel ihr „Fischersnetz“ auf die Wand brachten. Das Video dürfte auch ein bisschen als Liebeserklärung an die Stadt durchgehen. Wundervoller Soundtrack auch, den es hier für umme gibt.

https://vimeo.com/106789161
(Direktlink, via Blogbuzzter)

Ein Kommentar

Augenzucker: Nils Frahm – Me (Karsten Lutz Rework)

Wieder mal ein wahnsinnig gutes Video vom digitalen Zauberkünstler Dmitry Zakharov. Der Track ist sowieso so was wie Sahnekaramell für die Ohren. Klasse!

This project is based on a 3D-scan technique, which allows me to reproduce an image of my own body as a 3D object in a software. It is possible to view this object not just from outside, but also from the inside as a negative as well, which creates abstract shapes.

The colouration was generated with the help of colour data I took from a real picture.

https://vimeo.com/106671329
(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Die gemalten Jahre einer Frau

Ich kann ja nicht sonderlich gut zeichnen, geschweige denn Malen. Dafür kann ich exorbitant gut malern, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Der südkoreanische Illustrator Seok Jeong Hyeon kann mehr als nur „gut“ zeichnen und zeigt in Live-Painting-Technik den Alterungsprozess einer Frau. Vom Baby bis zur Oma. Großartig.


(Direktlink, via Like Cool)

Einen Kommentar hinterlassen

A History of Stop Motion Animation

Was uns heute auf Kanälen wie Vimeo oder Youtube auch schon gänzlich im Amateurbereich anmachen zu weiß, war bis vor ein paar Jahren so gut wie ausschließlich nur Profis vorbehalten. Zumindest dann, wenn das Ergebnis qualitativ auch hochwertig sein sollte. Heute ist die Produktion von Stop-Motion-Videos aufgrund der digitalen Technik wahrscheinlich um einiges einfacher, was dafür sorgt, dass man Woche für Woche derartige Eyecatcher im Netz sehen kann.

Das hier ist eine kleine Zeitreise durch die Jahrzehnte der Stop-Motion-Animation, die ganz sicher nicht vollständig ist.


(Direktlink, via Devour)

Einen Kommentar hinterlassen

Verlassene italienische Großraumdiscos

Ich war bisher nur einmal in Italien tanzen. Tanzen und auflegen. In Neapel spielte ich in einem von der Antifa verwalteten Kulturzentrum, das relativ klein aber trotzdem recht schön war. Auch weil es an die Berliner Klubs der 90er erinnerte. Alle Gäste kamen gegen 23:00 Uhr, tranken als gäbe es keinen Morgen und um 24:00 Uhr hatte ich den Dancefloor voll, was auch bis 04:00 Uhr so bleiben sollte. Dann machte der Chef das Licht an, öffnete die Türen und ein paar Minuten später war der Laden leer. Sperrstunde. Um 05:00 Uhr lag ich im Bett des Hotelzimmers. „Kurze Partynächte machen die hier“, dachte ich damals so bei mir.

Das es in Italien auch durchaus ausschweifender zur Sache ging, zeigt dieser reichlich bebilderte Artikel, den SpOn gerade über dort verfallende Luxus-Diskotheken hat. Der Fotograf Antonio La Grotta verewigt auf seinen Bildern verfallende italienische Nobel-Discos.

Und um zur richtigen Disco zu kommen, fuhren die jungen Italiener in den Achtziger- und Neunzigerjahren kilometerweit durchs Land, denn oft waren die Tanztempel am Stadtrand gelegen; mit Leuchtstrahlern lockten sie die Nachtschwärmer an.

[…]

Tempi passati! Heute stehen viele dieser Tanztempel von einst nur noch als Ruinen in der Landschaft. Manche brannten nieder. War es Brandstiftung? Bei anderen kam die Drogenfahndung. Manchmal hatten sich die Besitzer einfach verkalkuliert.

La Grotta allerdings ist nicht der erste und auch nicht der einzige, der auf den alten italienischen Dancefloor-Pfaden wandelt, so besucht die Bloggerin Jessica da Ros schon seit 2012 die legendären Tanzschuppen und zeigt sie auf ihrem Blog „Memories on a Dancefloor„.


(Foto: Memories on a Dancefloor)

Einen Kommentar hinterlassen