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Kategorie: Visuelles

Zeitraffer: In 10 Stunden eine Scheune bauen

Ich bin echt erstaunt, wie schnell man so eine derart große Hütte bauen kann. Ich meine gut, die ist aus Holz und hat kein Fundament und sowas. Wahrscheinlich würde das Teil, das jetzt in Ohio steht, auch keinen Tornado oder Ähnliches aushalten, aber ey, die haben die Hütte in 10 Stunden hingezimmert! Das Zeitraffer fasst das dann auf 3.30 Minuten zusammen.

„Und, was hast du heute gemacht?“

„Ich habe mit den Kumpels eine Riesenscheune gebaut. Ist schon fertig, das Teil.“


(Direktlink, via Bits & Pieces)

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Argentiniens Atlantis: Villa Epecuén

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Francisco Whelan)

Einestages hat neben der interessanten Geschichte von Villa Epecuén auch eine sehenswerte Fotostrecke, die Villa Epecuén damals und heute zeigt.

Villa Epecuén wurde offiziell am 23. Januar 1921 gegründet. Die Basis der wirtschaftlichen Entwicklung der kleinen Stadt war der nahegelegene Lago Epecuén, ein See, dessen Wasser nach dem Toten Meer den zweithöchsten Salzgehalt aufwies. Zunächst sollte das Salz gewonnen und als Produkt nutzbar gemacht werden. Parallel jedoch sprach sich die therapeutische Wirkung des Wassers herum und bald blühte Villa Epecuén touristisch auf. Mit dem Gesundheitstourismus kamen Hotels, Restaurants und Freizeiteinrichtungen. Zeitweise kamen auf ca. zweitausend Einwohner fünftausend Gäste und die Stadt erhielt eine direkte Eisenbahnanbindung nach Buenos Aires.

[…]

1985 führten ungewöhnlich starke Regenfälle über Wochen zu einem stetigen Ansteigen des Wasserspiegels im See, der nur über einen kleinen, schlecht gewarteten Abfluss verfügte. Am 10. November 1985 brachen schließlich die Lehmdämme bei Villa Epecuén an mehreren Stellen und das Wasser ergoss sich in die Stadt. Binnen Stunden versank die Stadt in den Fluten und musste aufgegeben werden. Ein Wiederaufbau schien unmöglich und so versank Villa Epecuén für 25 Jahre im See.

[…]

Seit 2009 zieht sich das Wasser durch regionale Regenarmut wieder zurück und gibt die Reste der Stadt frei. Sie zeigt sich verwüstet, aber gleichzeitig auch als Momentaufnahme des Tages ihres Untergangs. Straßen, Fahrzeugwracks, Möbel, Spielzeug und Werbetafeln blieben salzverkrustet erhalten und bieten einen unwirklichen Anblick.
(Wikipedia)

Aber auch Flickr hat einiges an gutem Bildmaterial zu Villa Epecuén, der versunkenen Stadt Argentiniens.

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(Foto unter CC BY 2.0 von Jose Carrizo)

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(Foto unter CC BY 2.0 von rodoluca88)

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von derechoaleer)

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(Foto unter CC BY 2.0 von Jose Carrizo)

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von Francisco Whelan)

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(Foto unter CC BY 2.0 von Jose Carrizo)

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Havana Bikes

Vermutlich ist geht es sehr vielen Menschen auch in anderen Städten der Welt ähnlich, aber wann guckt man sonst schon mal auf die Fahrräder der kubanischen Hauptstadt. Ein wenig erinnern mich die Improvisationsfähigkeiten der liebevoll so genannten „Mechaniker“ an meine Kindheit. „Wir hatten ja nüscht!“ Also wurde jede Speiche, jede Mutter, jede Flügelschraube, jede Pedale und selbst die Hochlenker, wenn sie nicht mehr „in“ waren, irgendwo im Schuppen oder der Garage sorgfältig und gut sortiert aufbewahrt. Irgendwann würde man irgendwas davon schon wieder brauchen – und man brauchte es. Wir hatten ja nüscht! Dafür wussten wir alle unsere Räder bis auf die Kugellager auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen. So war das nämlich.

In Havanna ist das heute noch so, auch wenn die Räder mitunter viel moderner sind, als unsere Klappräder, in die wir eine Stange schweißten um aus den Dingern ein BMX zu machen. Wir hatten ja nüscht!

Dieser wirklich tolle Kurzfilm zeigt, wie es heute so zu geht. Mit den Fahrrädern in Havanna.

Cuba underwent a bicycle revolution in the 1990s during its five year ‘Special Period’. Oil was scarce as a result of tough economic constraints, and throughout those years of austerity, bicycles where introduced as an alternative mode of transport. Thousands of Cubans used bicycles on a regular basis, as pedalling became the norm on the island.
Years later, the transportation crisis subsided and motorised vehicles returned, and the country’s bicycle culture took a hit. Now, new bikes are difficult to come by and parts are not readily available, yet many Cubans still use bicycles daily and, despite the limited resources, a handful of mechanics provide a service to those who rely on their bikes in their everyday lives.
Plenty of cyclists roam the streets of Havana and the rest of Cuba. Ángel, a typical bike riding Habanero, provides a brief insight into Cuban bicycle culture and the importance of bike mechanics in the capital as we come across both riders and repairmen.

https://vimeo.com/89544788
(Direktlink | Danke, Kerima!)

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Blick von der ISS

Ich scheiß‘ mich ein, wenn ich in einen Flieger steigen muss, aber für den Blick würde ich auch höher fliegen wollen. Und wenn es der letzte wäre.

Watch along with Expedition 38 crew members Mike Hopkins and Rick Mastracchio as they look at various cities across the globe from the vantage point of the Cupola on-board the International Space Station…


(Direktlink, via BoingBoing)

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Mein einem Oculus Rift in der Achterbahn

Geile Idee. Das körperliche erlebte Gefühl einer Achterbahn mit einer völlig anderen Optik unter einem Oculus Rift zu kombinieren: VR Coaster. Guck mal, da fliegt ein Drachen!

In February 2014, I approached the german roller coaster manufacturer Mack Rides with the idea of extending a real roller coaster by wearing an Oculus Rift headset during the ride. I was wondering if it would be possible to replace the real environment by a synchronized virtual ride.

At Mack Rides, they also saw the potential and entered this ground-breaking cooperation project with me and my students, providing us two roller coasters for research and testing (I’m working as a professor at the University of Applied Sciences Kaiserslautern).


(Direktlink, via TDW)

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