Ein kleiner Roboter, der einfach mal ein wenig Aufmerksamkeit von seinen menschlichen Kollegen möchte. Ein kurzer Kurzfilm von Ciboulot.
http://vimeo.com/87526548
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http://vimeo.com/87526548
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Die Filmemacherin Tatia Pilieva hat 20 Menschen in ein Studio eingeladen, die sich vorher nicht kannten. Diese konnten sich dann dort gegenseitig knutschen, so denn sie wollten. Das klingt erst mal viel einfacher, als es am Ende dann doch Zutrauen braucht. Eis brechen und so. Die Menschen knutschen ja generell viel zu wenig.
[Update] Mittlerweile als ein Werbeclip für ein Modelabel identifiziert, was ihn immerhin noch zu einem gelungenen Filmchen macht.
(Direktlink, via Like Cool)
Rainbow Gatherings sind Treffen von Leuten, die sich selber der „Regenbogen-Familie“ zugehörig fühlen, obwohl ich glaube, dass es da keinen dogmatischen und theoretisch festen Überbau gibt und sich vermutlich alle dort aus anderen Gründen einfinden, die sie dann aber doch auf irgendeine Weise verbinden. Kurz: Hippies. Ein Mischung aus Feierei und Landkommune, die sich an verschiedensten Orten der Welt immer mal für ein paar Tage zusammenfindet. Erstmalig fand ein solches Treffen 1972 (klar) in National Forest Land (USA) statt. „Offizielle Veranstalter gibt es keine, sondern lediglich so genannte Focalizer, die Informationen zu Ort und Vorbereitung der Zusammenkunft verbreiten. Aufgrund der Abwesenheit jedweder Hierarchie sind diese Treffen ein Beispiel für Selbstorganisation und Anarchie.“
(Wikipedia)
Der kanadische Fotograf Benoit Paillé ist seit ein paar Jahren Gast auf dieses Gahterings und macht neben jeder Menge wohl auch spiritueller Erfahrung Portraitaufnahmen der dortigen Besucher und die sind wirklich außerordentlich schön. Außerdem beschreibt er hier seine Erfahrungen, die er auf Treffen dieser Art sammeln konnte.
I had no prior expectations for my first Rainbow because it happened quite spontaneously, as is the case for many people discovering it for the first time. It is an environment that attracts many people inclined to travelling in general. I discovered Rainbow while was travelling in Gaspesie (Quebec) with my then girlfriend. We were punks. We had heard rumors of a Rainbow being organized not too far away, people gathering in the woods, hippies. It looked interesting. I had no expectations; we wanted to see what living in the woods without electricity was like. We were greeted by a young woman, her name was Petite Colle and as I remember it, the first thing she talked to us about was their regulations: no cutting of living trees, hard drugs, respect. And I was a rebel at that time, so I told her to piss off and left the Rainbow. Basically, my first experience of Rainbow lasted around four minutes!
We went back 3 or 4 days later. We were really well received, even punks like us, because everyone was happy that it was your first Rainbow. Rainbow meetings will change a person: you discover something really alternative, it is hard to believe such a thing actually exists, but people who live like that, focused on personal growth, living from their crafts, practicing yoga and all that, well, they do exist.
What’s cool about the Rainbow is that it is hidden; it takes place in isolation in the woods, far away. You must drive and walk for a long time, there is something magical to looking for it. At first glance, it’s like a tribe that is organized like a mini-city. Spaces are set up for a kitchen, a children area, a coffee shop, a music camp, etc… And a central circle with a big fire in the middle. It’s the sacred fire. This is where we eat; it is a place to share. Meals are completely vegan. Rainbows are provided for by local grocers who donate organic food, lentils, oats, etc… Other Rainbows organise “dumpster divings”: all the food comes from stuff wasted and thrown in the bins in cities.
We get up with the sun. I sleep in a tent, but many sleep under a simple cover. We completely lose track of time, it is a rare and valuable thing to happen in life. There is also a lot of music in the evening, with jam sessions and dancing.
Rainbow Gathering, Guatemala/Mexico, 2012-2013
Rainbow Gathering, Grand Canary Island, Spain, 2011 und Chiapas, Mexique 2010

(Fotos unter CC von Benoit Paillé)
Ich würde dann auch mal gerne auf so ein Regenbogentreffen. Ja.
7 KommentareUnd dieses blumenartige Gebilde trotzdem so aussehen lässt, als würde es sich langsam drehen. Wenn man auf die Mitte sieht. Tut es aber nicht.

(via KTH)
Der Etsy Shop von Blamo Toys hat neben jeder Menge hipper Stricksachen diese großartige Pandamützenmaske mit dem Namen Pandito („Pandito“, versteht ihr? Haha!) für nicht mal 30,00 EUR. Ihr wisst, woran ihr mich demnächst erkennen könnt.

(via Like Cool)

(Foto: © Thomas Kläber)
Ich bin dann doch etwas zu jung, als das ich mir in der DDR die Nächte in irgendwelchen Tanzschuppen um die Ohren hätte schlagen können. Das begann bei mir erst kurz nach dem Fall der Mauer und hätte ganz sicher auch einige spannende Bilder gegeben, aber darum soll es nicht gehen.
Thomas Kläber, der bis heute als Fotograf tätig ist, war Ende der 70er schon alt genug, um mit seiner Praktica MTL die Disco seines Dorfes besuchen zu können, die eigentlich eine Kneipe war. „Die Dorfdisco war nun mal ein Teil des Landlebens.“, sagt er. Und so sahen es wohl viele der damals Tanzlüstigen im Südbrandenburgischen. Man traf sich dann eben in jener Kneipe in Beyern um das Wochenende gebührend zu betanzen. Was junge Leute halt so machten, heute noch so machen, wenn auch anders – womöglich.
Dabei konnte Kläber Fotos machen, die einen Alltag wiederzugeben vermögen, wie man sie heute nur sehr selten zu sehen bekommt. Das ganz normale Leben aufm Dorf. Am Wochenende. Mit Bier, mit Schnaps, mit Musik, mit Kumpels, mit Liebe und mit all dem, was da eben zu gehört. Mit viel weniger Stock im Arsch, als das all die Fotos zeigen, die man heute aus den Diskotheken zu sehen bekommt. Platz für Fratzengeballer gab es damals keinen, dafür aber Authentizität. Genau diese hat Kläber auf seine Fotos gebannt. Tanzen aufm Dorf. Einestages hat neben einer superschönen Fotostrecke, die sich eigentlich erst in ihrer Gesamtheit zu einem Bild zusammensetzen mag, auch einige lesenswerte Statements des damaligen, vielleicht eher unfreiwilligen Chronisten.
„Es sind Bilder wie von einem Film-Set. Einem Film, der in der DDR spielt. Schwarzweiß. Irgendwo, tief in der Provinz. In einer Kneipe mit Sprelacart-Tischen und Mustertapeten im blassen Licht von Leuchtstoffröhren. Es ist Ende der siebziger Jahre. Die Männer tragen strähnige Langhaarfrisuren, karierte Hemden, Jeansjacken; die Frauen kurzärmelige Strickpullis oder weiße Blusen zu frisch geföhnter Dauerwelle, die Wirtin trägt Kittelschürze. Jedes Foto zeigt eine Szene, jedes Bild scheint eine Geschichte zu erzählen. Zugleich wirken sogar Details wie selbstverständlich, zufällig, authentisch – wohl deshalb, weil es gar keine Bilder aus einem Film sind. Was hier zu sehen ist, ist das echte Leben.“

(Foto: © Thomas Kläber)

Thomas Kläber hat seine Erinnerungen in Form von allerhand Aufnahmen aus den Jahren 1978 – 1980 jetzt in ein Buch binden lassen, welches beim Expose Verlag erschienen ist und den ausdrucksstarken Namen „Tanz“ trägt.
„Festivität, Dorffest, Schwof – so könnte es in den 1970ern in einem kleinen Ort in Irland, Belgien oder dem Ruhrgebiet stattgefunden haben. Tatsächlich liegt der Schauplatz in Beyern in der DDR, was aber sonst von geringer Bedeutung ist.
Ein Panorama menschlicher Emotionen tut sich auf und verdichtet sich zu einer mitreissenden Bilderzählung, in die wir dank der hautnahen Präsenz des Fotografen eintauchen können, um uns dann verwundert zu fragen, ob auch wir jemals so berührend/beglückend menschliche Nähe erfahren haben. Eine Ballade aus vergangener Zeit!“
Da würde ich wirklich nur allzu gerne mal drin schmökern wollen.
Einen Kommentar hinterlassenWie immer ein sich nicht selber ganz zu ernstnehmendes Feature von Artes (Fast) Die ganze Wahrheit.
Wer er genau ist, weiß niemand – dabei ist Banksy der berühmteste Sprayer der Welt. Ursprünglich stammt er aus Bristol, wo er Züge und Gebäude besprühte. Als er mit 18 fast geschnappt wird, greift er zu selbst gefertigten Schablonen, um schneller arbeiten zu können. Seine Werke machen sich böse und poetisch über Missstände lustig. Allmählich wird er international bekannt.
(Direktlink, via Just)
Grandiose Blog-Idee. Sich einfach mal durch die Tiefen von Google Earth graben und absurde oder mindestens ominöse Satelliten-Aufnahmen aus Google Earth auf einer Seite sammeln: Weird Google Earth.

(Name: Jesus Loves You | Location: Boise National Forest, Boise, Idaho | Lat, Long: 43.645074,-115.993081)

(Name: Mel Gibson’s Island | Location: Mago Island, Fiji | Lat, Long: -17.4502 -179.1579 )

(Name: Lots of World War II Planes | Location: Hickory, North Carolina, USA | Lat, Long: 35.74473,-81.389946 )

(Name: Turkish Flag in Cyprus | Location: Cyprus | Lat, Long: 35.282902,33.376891, via TDW)
Sehr schöne Spielerei von Josh Worth, der das Sonnensystem um den Mond gebastelt hat, der dabei die Größe eines Pixels hat: If the Moon was only 1 pixel. Viel bleibt da nicht neben der gelben Sau und das Scrolling nach rechts scheint fast so unendlich wie das Weltall selber.

(via Kottke)