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Kategorie: Visuelles

Was so in Berliner Clubs liegen bleibt: “Lost in Clubs”

Der Fotograf Ragnar Schmuck hat für die aktuelle Ausgabe des Groove Magazins das fotografiert, was halt nach so Partynächten in sieben Berliner Clubs liegenbleibt. Was man eben so mitnimmt und was dann dort verloren geht. Wenn alle raus sind, kommt die Service-Kraft, fegt zusammen und dann kam in diesen Fällen Ragnar und fotografierte das quasi-Fundbüro.

Aus der Zeit, in der ich selber hin und wieder Partys veranstaltet hatte, weiß ich, dass zwei Dinge immer zu finden sind: Drogen jeglicher Art und Geld. Mal mehr mal weniger. Die Drogen haben wir dann _immer_ bei der Polizei abgegeben. Natürlich!

Dieses Foto stammt aus dem Berghain. Dort verlor jemand eine Rohrzange! Im Berghain. Oh, da gehen die Klischees mit den schlechten Wortspielen tanzen! Aber wird man nicht auch dort abgetastet? Brachte die also ein VIP unangetastet mit rein? Oder der Klempner, der am Mittwoch noch die Rohre im Klo flickte? Man weiß es nicht.

Alle sieben Fotos der Serie auf der Seite von Ragnar Schmuck.

(via Willy)

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DJ Decks Kaffeetisch

Wer schon auf digital umgestiegen ist und seine Turntables zwar schon eingemottet hat, sie aber trotzdem ein bisschen vermisst, kann sich ja diesen Tisch ins heimische Wohnzimmer stellen. Anders als der X-Ray Turntable Kaffeetisch ist dieser hier aus Holz und sogar in drei verschiedenen Holzfärbungen zu haben. Im Alter muss ja auch alles irgendwie zueinanderpassen in der Stube.

Mit $750.00 allerdings alles andere als ein Schnäppchen, aber immer noch billiger als die Anschaffung der Originale. Vielleicht merkt es ja von weitem nicht mal einer.

This table is a faux-representation of a classic scratch DJ set-up with two turntables and mixer. Table legs are brushed steel. Custom sizing is available for table surface and leg height. Table top is hand-treated and aged by the artist. Comes in three different finishes: natural, mahogany and ebony.

Wer es aber ganz konsequent und for real will, greift dann wohl eh am besten zu diesem Exemplar.

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Thomas Sauvin holt in China Fotos aus dem Müll und archiviert sie: Beijing Silvermine

Ich hatte mal einen Freund, der den Spleen hatte, auf Flohmärkten alte, schon belichtete Filme zu kaufen und diese entwickeln zu lassen. Fand ich damals schon immer irgendwie faszinierend.

Der Franzose Thomas Sauvin macht ähnliches: er fischt aus dem Müll Chinas Foto-Negative, die er dann entwickelt und sammelt. Das ist insofern abgefahren, da diese Bilder ohne ihn womöglich niemals wieder jemand sehen könnte, da er sie tatsächlich for der Vernichtung bewahrt.

So zeigt sich auf diesen Bildern, die natürlich alle lang vor der Digitalkamera entstanden sind, das innere China der Jahre 1985 – 2005. Meistens sien die Fotos privater Natur, genau das macht sie so sehenswert – sie zeigen ein Stück des chinesischen Alltags.

Und das wäre auch hier wahrscheinlich nicht minder interessant. Im Verbund mit einem Blog und einem Flickr-Account könnte das ein wahnsinnig gutes Projekt sein. Also schnappt euch die alten Negative der Eltern und Großeltern und bewahrt sie für die Kinder. Oder so.

Beijing Silvermine is a unique photographic portrait of the capital and the life of its inhabitants following the Cultural Revolution. It covers a period of 20 years, from 1985, namely when silver film started being used massively in China, to 2005, when digital photography started taking over. These 20 years are those of China’s economic opening, when people started prospering, travelling, consuming, having fun.


(Direktlink, via einfach mal was Neues)

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Der Welt größtes Schiff, gebaut in 76 Sekunden

Tatsächlich hat es drei Monate gedauert, diese Kiste zu bauen. 50.000 davon Fotos stecken in diesem Time lapse. Und auch das ist immer noch ziemlich schnell und ziemlich wenig. Schiff ahoi.

A time-lapse of the construction of Maersk Line’s very first Triple-E vessel at the DSME shipyard in Okpo, Korea. The time-lapse was produced by Discovery Channel and Maersk, and it consists of 50,000 photos taken over 3 months.


(Direktlink, via Bits & Pieces)

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Zauberei, die keine ist, aber doch vielleicht ein bisschen

Ich las mal ein Buch eines so genannten „Zauberers“. Ich weiß nicht mehr, wie genau es hies und wer es schrieb, aber er selber legte immer wieder Wert darauf, dass man ihn nicht „Zauberer“ nennt. Er sei keiner, meinte er immer wiederholend. Er sei ein Illusionist. Er tritt an, um Leute optisch zu täuschen und diese Täuschung als Zauberei zu verkaufen. Überraschung.

Wie auch immer: Norberto Jansenson ist einer dieser Tüpen. Er verkauft Illusionen als Zauberei und das macht er verdammt gut. „It’s magic“, möchte man fast sagen.

Und ich habe keine Ahnung, wie genau er das macht. Aber das macht sie eben aus, die Illusionisten.


(Direktlink, via reddit)

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Beach Cruiser-Bike aus Holz zum Selberbauen

Der niederländische Designer Jurgen Kuipers mit seinem offensichtlichen Hang zu Fahrrädern hat auf der letzten Internationalen Bicycle Design Competition in Taipei einen Entwurf für sein Fahrrad „Sawyer“ abgegeben, welches in erster Linie aus Holz besteht. Aus Holz und einem anderen Teil aus Stahl. Das alles hat er dafür kompakt in eine Selbstbau-Box gepackt, die man locker im Supermarkt kaufen könnte. Wer die dann kaufen sollte, muss die Karre nur noch selber zusammenschrauben und kann mit einem halbhölzernen Fahrrad durch den Sommer fahren, so denn der denn noch mal kommen sollte.

Aktuell wohl erstmal nur ein Konzept, aber den ersten Preis der o.g. Competition hat er damit trotzdem schon mal nach Hause genommen. Und ich würde das so kaufen, ja.

(via Designboom)

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Matrix mit einem Dutzend GoPros

Ich habe Ende letzten Jahres das Geld für eine GoPro ausgegeben und auch wenn ich bisher nicht dazu kam, das Dingen wirklich angemessen einzusetzen, mag ich die Möglichkeiten dieser kleinen Kisten wirklich sehr, auch wenn die Hersteller anderen Leuten gerade auf den Saque gehen, die das ganz anders sehen. Knüppel.

Marc Donahue jedenfalls hat sich jetzt einen Koffer voll GoPros gepackt und damit den eine Matrix-Bullet-Time-Effekt nachgebaut. Und das ist ihm ordentlich gut gelungen, auch wenn so ein Koffer voll GoPros dann doch ordentlich auf den heimischen Klingelbeutel drücken dürfte. Aber hier Pro-Promo mit Logo und so. Ihr wisst, was ich meine. Egal, trotzdem ziemlich geil.

http://vimeo.com/61393274
(Direktlink, via Rene)

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