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Kategorie: Visuelles

Autos in Zentralasien

Schöne, wenn auch kurze Fotoserie plus Interview von und mit Colin Delfosse, der auf einer Reise durch Zentralasien die ganzen alten Karren aus der Sowjetunion fotografiert hat.

Für eine Reportage reiste Colin Delfosse nach Zentralasien – und verliebte sich in alte, russische Autos als Fotomotiv. Im Interview erzählt der 30-jährige Belgier, warum nur Russen Ladas verstehen – und was Kuba und Kasachstan gemeinsam haben.

Als ich ganz klein war, fuhr mein Vater so einen Moskwitsch in schönerer Optik. Der war sein ganzer Stolz. Meiner auch. Natürlich, wenn auch ich lieber in einem Lada durch die Gegend gefahren wäre. Aber Lada aber war sauteuer und irgendwie noch schwerer zu bekommen, als ein Trabant de Luxe, auf den mein Vater 14 Jahre lang wartete, um ihn dann ganz kurz vor dem Mauerfall endlich abholen zu dürfen. Meine Mam holte dafür mit mir in der Sparkasse in Kleinmachnow einhundert 100 Mark-Scheine ab. Den Moment, in dem die Dame hinter dem Tresen diese ganzen Scheine runter zählte, hat sich irgendwie in mein Hirn gebrannt, aber das ist eine andere Geschichte.

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Urban Plant Tags

Man kennt das von frisch angelegten Beeten: Damit man drei Wochen später noch weiß, was genau man dort in die Erde legte, steckt man so ein Pflanzkärtchen daneben. Das sorgt für den nötigen Überblick im Garten. Wir nahmen ja damals immer die Tüten der Samen und stecken diese auf ein Stöckchen neben der Saat, aber das ist eine andere Geschichte.

Wie auch immer… Das Carmichael Collective hat das ganze etwas größer umgesetzt und diese Kärtchen neben Dinge gesteckt, die uns in einem urbanen Alltag so begegnen. Könnte auch so ein bisschen als die Hänsel & Gretel-Nummer vor einem geplanten Besäufnis taugen.


(via this isn’t happiness)

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Grammophon zum selber basteln: Jónófón

Jón Helgi Hólmgeirsson, Design-Student aus Reykjavik, schafft es mit seinem Jónófón den Bau eines Grammophons aufs Notwendigste zu reduzieren und empfiehlt dafür Pappe, Sperrholz und einfache Elektrotechnik. Keine Ahnung, wie das klingen mag, aber optisch ist das schon mal kelle.

You could say that jónófón is some sort of a return to simplicity while the technology today has gotten so complicated that it’s not made for the average Joe to understand. Jónófón comes in a flat-pack and is the user suppost to obtain an understanding of how the player functions by putting it together for himself from scratch.The product includes instructions how to assamble the player piece for piece.

The player itself is put together out of thin plywood and contains a simple electrical system that is possible to power with a 9Volt battery or to connect to a 9Volt power supply. The horn consists of a thick paper, needle, a plastic film, steelwire and the bottom of a papercup that is used to amplify the soundwaves that the needle carries up from the record. The material used in the horn colors the music with a certain feeling and that is why the music played through the jónófón is characterized with the color of paper.


(via Notcot)

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