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Kategorie: Visuelles

Pegizei Mural in Dresden

Nach der Pöbelei des Fischerhut tragenden LKA-Mitarbeiters und dem polizeilichen Umgang mit der Situation ging auf Twitter der Hashtag #pegizei steil. Ministerpräsident Kretschmer verurteilte das, trägt aber ansonsten nichts weiter zur Debatte bei und scheint irgendwie untergetaucht zu sein. Trotz oder gerade wegen seiner Meinung zu dem Hashtag hat man diesem in Dresden nun ein Mural gewidmet – und das kann sich durchaus sehen lassen.

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Die Rolling Stones altern in Zeitraffer zu ihrer Musik

Der Videokünstler Angel Nene hat eine Videoserie geschaffen, in der Fotos von Prominenten nahtlos in Live-3D-Zeitraffer verwandelt und von zeitgerechten Soundtracks begleitet werden. Hier ein Clip mit den Rolling Stones.

Live face change of The Stones and studio album chronology between year 1960 and 2017. Accompained by some of his best songs (Satisfaction, Paint it black, Angie, Wild Horses, Jumpin Jack Flash, Start Me Up, Miss You, Honky Tonk Women, Love Is Strong, Ruby Tuesday, It’s Only Rock n Roll, Simpathy For The Devil…) . Pictures taken from studio photos, interviews, documentaries, live in concert, tour moments, celeb events, etc.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Eine liegende Sanduhr: Ripple of Time

Schönes Mini-Zen-Dinges aus dem Londoner Studio Ayaskan: Ripple of Time, eine liegende Sanduhr. Leider bisher nur als Konzept, aber die kann ich mir gerne in einem großen Wohnzimmer vorstellen, das ich nicht habe.

Within a spacetime continuum, time is perceived as the fourth dimension. The past the present and the future is a whole. Ripples of Time, allow natural materials to be shaped by time, reminding us of its presence.The installation consists of two complimentary clocks; Sand and Water. Sand, inspired by Zen Gardens, is the gradual formation and flattening of a ripple pattern over a period of twelve hour cycles. Water, on the other hand, tells the ephemeral time through concentric circles in the form of endless waves that ripple by the second.It is the landscapes and the cycles found in nature, that both the projects represents.

https://vimeo.com/130641366
(Direktlink, via Klonblog)

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Fotos: Nordirland

Zurück aus Belfast. Intensive Woche, sehr intensive Woche. Zwischen dem, was Jugendsozialarbeit dort leistet, und dem, was sie hier leistet, liegen Welten. Nicht qualitativ, aber thematisch. Und die haben eben, aus Gründen, ganz andere Themen als wir hier. Ein konkreter Knotenpunkt dabei kann hier die Arbeit mit Geflüchteten sein. Annäherung, Mauern in den Köpfen wegreißen, zueinanderfinden. Es war sehr beeindruckend und mitunter auch befremdlich. Der Religionsbehaftung wegen. Dem Fetisch zu Flaggen wegen, die dort immer noch ein ganz heißes Eisen der Identifikation sind. Ein Thema, das hier zum Glück schon lange keine niedrigschwellige Rolle mehr spielt, was hoffentlich und bitte auch so bleibt.

Very impressive: gut 60 – 75 Prozent der Jugendsozialarbeit funktioniert dort über Ehrenamtliche, die sie und die sich dort stolz „Volunteers“ nennen. Praktikanten, die am Ende kaum bis meistens keine Kohle bekommen, aber trotzdem supermotiviert sind, Teil der immer rollenden Entwicklung zu sein. Find ich persönlich schwierig, aber dort scheint das für nur wenige ein Problem zu sein. Auch, weil es offenbar zu funktionieren scheint.

Wirklich Beeindruckendes gesehen, gute Leute kennen gelernt. Tüpen, die wie Hooligans aussehn und sich selber „Hippie“ nennen – und auch so leben -, Menschen, die an der Basis Arbeit mit jungen Menschen machen. War krass. Nebenbei ein paar Fotos gemacht. Diese hier random. Und ja, Nordirland liefert optische Klischees im Minutentakt. Die Insel Irland als solche wäre auch der perfekte Ort, um mal eine Bulli-Tour zu zweit im Herbst zu machen; wunderschön.

Und das Beste daran: das alles mit dem Lieblingskollegen erlebt zu haben.

Sehr auffällig auch: Nordirland ist das Land der Schilder. Schilder, Schilder, Schilder, überall Schilder. Gerne auch in Comic Sans, ganz unironisch.

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Video: Aphex Twin – T69 Collapse

Nach dem medialen Wirbel der letzten Tage nun ein neues Video von Richard David James, das eigentlich gestern schon kommen sollte, was nochmal verschoben wurde, weil es einen Test auf Epilepsiewirkung nicht geschafft hatte. Kein Wunder bei der Optik. Mein lieber Schwan. o.Ò

Klanglich ziemlich genau das, was man erwartet, wenn Aphex Twin eine neue EP abliefert. Die erscheint dann am 14. September 2018 unter dem Namen „Collapse“.


(Direktlink)

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