Ich weiß nicht, ob diese Animation irgendeinen theoretischen Hintergrund hat und auch nicht, ob das, was dort gezeigt wird, auch nur irgendwas mit der Realität zu tun hätte, wenn man denn mit ordentlich Speed über 100 Temposchwellen, die übrigens auch „Fahrbahnhöcker“ genannt werden, hämmern würde. Jedenfalls habe ich dieses Video gerade durchgesehen ohne zu skippen. Es weiß zu unterhalten.
Ich hatte das hier im letzten Jahr schon als GIF, nun geht gerade auch das Video mit rum. Und weil ich diese kleine Lektion in Sachen Trägheitsmoment immer noch ganz schön finde, hier noch mal als Video.
Grandios erdachte optische Illusion im Flur von Casa Ceramica, einem Fliesenlieferant aus Manchester. Da möchte ich betrunken nicht drüber laufen müssen.
Der in Montreal lebende Fotograf und Musiker Conor Nickerson (Facebook) hat sich jetzt im Erwachsenenalter einfach mal in die Fotos seiner Kindheit gephotoshopt. Schöne Idee mit sehenswerten Ergebnissen.
Myself hanging out with myself, c. 1997-2005.
While looking through some old family photos, I wondered what it would it look like if tried to photoshop myself today into them. I gathered all the old hats and t-shirts that I could find and did my best to put myself into childhood moments which, aside from these photos, remain only a distant memory. The result was learning a lot about Photoshop, but also an amusing, strange, and surprisingly introspective collection of photos of myself hanging out with myself.
Teile meiner Kindheit habe ich hin und wieder auf Kegelbahnen verbracht. Bowlingbahnen – wir hatten ja nüscht – gab es damals keine und wenn meine Alten mal Sport unter Freunden machen wollten, traf man sich halt auf der Kegelbahn. Und da ging ich halt ganz gerne mal mit, auch wenn die Kugeln anfänglich viel zu schwer waren.
Bei uns im Kaff gab es eine Kegelbahn, die schon ziemlich in die Jahre gekommen und gar nicht mal so schön war. Aber man konnte dort kegeln. Ich habe den leichten Muff eines feuchten Bungalows in der Nase, wenn ich daran denke. Und den Geruch, der von den Toiletten rauszog.
In den Urlauben gingen wir dann gerne auch auf andere Kegelbahnen, die doch um einiges schöner waren. Klar, immer noch meist dunkle Kellerräume mit langen meistens nicht sonderlich gut ausgeleuchteten Bahnen. Kegelbahnen machen mir heute den Eindruck, als seien sie irgendwie aus der Zeit gefallen. Ich war ewig nicht mehr kegeln. Irgendwann gingen wir mit der Familie dann bowlen, aber das war etwas anderes. Die Atmosphäre war dann eine gänzlich andere. Irgendwie so 90er. Kegeln fühlte sich nur zehn Jahre vorher schon 30 Jahre älter an. Oder so.
Der in München lebende Fotograf Robert Götzfried (Facebook) ist seit einigen Jahren in Süddeutschland unterwegs und hat dort für seine Serie Bowling Alleys Kegel- und Bowlingbahnen fotografiert, von denen die meisten aus den 60er, 70er und 80er Jahren stammen. Eine großartige Idee für eine Fotoserie, wie ich finde. Dabei sehen diese Kegelbahnen mitunter schöner aus, als die, an die ich mich erinnern kann. Bei anderen habe ich einen leicht muffigen Geruch in der Nase. So wie damals.
Auch die anderen Projekte von ihm sind durchaus sehenswert, hier auf Behance.
I synchronized the song „In the Hall of the Mountain King“ by Edvard Grieg to my first line rider track drawing everything by hand. It took me over a month of my free time to create. Hope you enjoy!
Toller Print von Dorothy, der die Evolution des HipHops auf dem Schaltplan eines Plattenspielers anordnet.
Unser Hip-Hop Love Blueprint feiert über 700 MCs, DJs, Produzenten, Turntablisten, Musiker, Graffitikünstler, B-Boys und B-Girls, die unserer Meinung nach maßgeblich zur Entwicklung des Hip-Hop beigetragen haben. DJ Kool Herc und Grandmaster Flash präsentieren die Erfolgsstorys Kendrick Lamar und Drake sowie die weltweiten Superstars Jay-Z und Kanye West.
Der Druck ist eine Hommage an die Paten des Hip-Hop (Gil Scott-Heron, Die letzten Dichter), geht aber im August 1973 von DJ Kool Hercs Back to School Jam aus – eine Blockparty in der Bronx, New York als der Geburtsort des Hip-Hop angesehen.
Die Macher hinter dem Künstlerkollektiv Oddviz haben mit El Orfelinato eine experimentelle Visualisierung geschaffen, die ein verlassenes jüdisches Waisenhaus in Istanbul als fotografische 3D-Rekonstruktion im Detail zeigt. Tausende von Fotos und 3D-Scans geben den Betrachtern so einen Überblick auch über das Innere das verlassenen Gebäudes. Geile Technik.
Great Big Story über Butch Locsin und Maria Pérez. So viele perfekte Fotomomente.
No matter what you look like, we all have a skull. Knowing the power of that imagery, and borrowing inspiration from the iconography and artwork of Mexico’s Day of the Dead celebrations, Butch Locsin creates art that celebrates life, death and humanity. Based in Los Angeles, the performance artist uses larger-than-life skull masks and colorful smoke grenades to create powerful imagery set against a California backdrop. Now, he’s found a collaborator in girlfriend and fellow artist Maria Pérez. Together they’re spreading the beauty and vibrancy of Mexican culture.
Alan Gogoll filmt sich immer wieder mal dabei wenn er Gitarre spielt. Mit einer Kamera aus dem Inneren der Klampfe. Diese Videos parkt er dann auf seinem Instagram-Account. Das Phänomen der dabei oszillierenden Saiten ist nicht neu, hier aber besonders schön, weil sie immer vor einem anderen Hintergrund und mit immer wechselndem Soundtrack zu sehen sind. Gogoll hat nun nämlich mal all seine ganzen Videos zu einem zusammengepackt, wozu man für fast 30 Minuten ganz wunderbar abschalten kann.
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