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In Brasilien haben sie gentechnisch veränderte Mücken entdeckt

(Foto: WikiImages)

In Brasilien haben sie vor Jahren an den Genen von Mücken rumgewerkelt, die Zika auf Menschen übertragen haben, was schwerwiegende gesundheitliche Folgen für diese hatte, manche starben. Im Norden Brasiliens wurden daraufhin Mückenmännchen gentechnisch verändert und wieder ausgesetzt. Pflanzten sich die gezüchteten Mücken mit freilebenden Weibchen fort, starben deren Nachkommen bereits im Larven- oder Puppenstadium. Soweit so gut. Jetzt stellt sich raus, dass einige der genetisch veränderten Mücken eben nicht starben und sich genetisch verändert weiter vermehrten.

Die gentechnisch veränderten Tiere sind ein Mix von Mücken-Stämmen aus Kuba und Mexiko. Die nun im Freiland gefundenen Exemplare tragen somit Erbgut aus drei Stämmen.

Welche Folgen die Übertragung des gentechnisch veränderten Erbguts auf künftige Generationen von Tigermücken habe, sei noch unklar, heißt es im Journal „Scientific Reports“.

Möglicherweise seien die Gentechnik-Mücken robuster und resistent gegen Insektizide, mutmaßt das Team um Jeffrey Powell von der Yale University in New Haven (USA) in der Studie.

2 Kommentare

  1. Simon13. September 2019 at 18:00

    Musste den ersten Satz fünf mal lesen, bis ich ihn richtig verstanden haben.^^

    „In Brasilien haben sie vor Jahren an den Genen von Mücken rumgewerkelt, […], was schwerwiegende gesundheitliche Folgen für diese hatte, manche starben.“

    vs.

    „[…], die Zika auf Menschen übertragen haben, was schwerwiegende gesundheitliche Folgen für diese hatte, manche starben.“

    Stimmen aber beide. :D

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