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Irgendein Leserbrief zum Thema Meinungsfreiheit

Nur mal eben hier so festzuhalten. Aus irgendeinem Printmedium. Wobei ich „Covidioten“ nicht benutzen mag.

15 Kommentare

  1. Horst18. November 2020 at 10:18

    Die Meinungsfreiheit ist aber nicht erst eingeschränkt wenn man ermordet wird sondern auch schon wenn man dann seinen Job verliehrt oder versetzt wird und das findet ja statt. Siehe der Typ vom FF Gesundheitsamt oder der Typ von den Grünen…

    • Jack18. November 2020 at 10:45

      Na hier geht aber ganz schön was durcheinander. Du sprichst von ja nicht von privaten Meinungen sondern von welchen die einer Funktion also Beruf zugeordnet sind. Meinungsfreiheit schließt zudem NICHT das Lügen ein wie vom Verfassungsgericht bestätigt. Sollte deine Meinung also nachgewiesen Falsch sein so ist diese nicht gedeckt.
      https://www.youtube.com/watch?v=AxVov3SUA9I
      oh und YT sagt selbst
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      Auf YouTube sind keine Inhalte erlaubt, die medizinische Fehlinformationen verbreiten, die im Widerspruch zu medizinischen Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder lokaler Gesundheitsbehörden zu COVID-19 stehen.
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      Dies verletzt aber auch keine Meinungsfreiheit – Regeln aufstellen kann jeder private Konzern.

      Und zu guter Letzt Meinungsfreiheit hat noch nie bedeutet das deine Meinung keine Konsequenz haben wird – Und wenn deine private Meinung nicht mit deiner beruflichen Aufgabe in Einklang zu bringen ist – dann hast du offensichtlich den falschen Beruf.

  2. datenhamster18. November 2020 at 10:57

    Meinungsfreiheit, Definition: „das Recht, die persönliche Meinung (vor allem in politischer Hinsicht) äußern zu dürfen“

    Das heißt aber nicht, dass man eine Vollkasko gegen alle Konsequenzen hat. Sagen darf ich vieles, das aber Konsequenzen hätte. Ich könnte langjährige Freunde verlieren, das Vertrauen meines Chefs in meine Fähigkeiten oder Arbeitsmoral untergraben oder einfach von der Gesellschaft ausgestoßen werden. Freunde, Kollegen, Familie und Chefs können mir nicht verbieten, meine Meinung zu sagen (Recht auf Meinungsfreiheit), mit den Konsequenzen muss ich dann aber leben.

    • Olaf19. November 2020 at 15:34

      Unverschämtheit! Die Polizei darf doch nicht einfach einen Youtube-Livestream unterbrechen. Das muss eine Diktatur sein!
      „Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“ – Matthäus 5.3

    • Harry19. November 2020 at 15:53

      Der Facebook-Beitrag ist ein Paradebeispiel von Manipulation und Lügen in der Corona-Leugner Szene.
      Man erfährt weder, wer der Mann ist, noch weswegen es eine Hausdurchsuchung bei ihm gab, aber es wird suggeriert, er würde wegen seiner „abweichenden Meinung“ verhaftet (was völlig unklar ist, ob es überhaupt passiert ist) und das hätte irgendwas mit irgendwelche Corona-Maßnahmen zu tun. Corona-Leugner zu sein schützt einen nicht davor, wegen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen zu werden. Das hätte auch mit Meinungsfreiheit nichts zu tun.
      Das ist also insofern tatsächlich ein gutes Beispiel zur Meinungsfreiheit, weil der Typ der das Postet das natürlich so sagen darf (er bleibt ja schwammig genug, damit man ihm rechtlich keine Falschbehauptungen anhängen kann), er halt aber mit der Konsequenz leben muss, dass jeder halbwegs klar denkende Mensch ihm das und auch alles zukünftige nicht mehr glauben wird.

  3. Markus19. November 2020 at 13:26

    Wenn ihr Seite an Seite unter Masken versteckt mit Reichsbürgern in den Supermarkt geht, an der Bushaltestelle wartet oder beim Bäcker an der Theke steht, darf ich der Meinung sein, dass ihr Nazis seid.

    • Krömer19. November 2020 at 14:28

      Ist doch bestimmt ein schönes Gefühl für dich: Umgeben von Freunden…

    • Harry19. November 2020 at 16:00

      Wer auf eine Demo geht, tut das um dort seine politische Meinung kund zu geben. Wer in den Supermarkt oder zum Bäcker geht tut das um etwas zu essen, wer an der Bushaltestelle wartet, tut das um mit dem Bus zu fahren.
      Dagegen, dass Nazis genau wie ich und sogar mit mir einkaufen und mit dem bus fahren, habe ich nichts einzuwenden. Ihr Nazi-Sein bestimmt sich ja auch nicht darüber das oder was sie essen oder das sie den Bus nehmen, sondern ihr Nazi-Sein bestimmt sich über ihre politische Meinung.
      Dagegen, dass Nazis mit mir gemeinsam ihre politische Meinung kund tun habe ich allerdings etwas einzuwenden. Wenn ein Nazi und eine andere Person die gleiche politische Meinung haben und sich das Nazi-Sein über die politische Meinung definiert, was macht das dann aus der anderen Person?

      • Markus19. November 2020 at 17:08

        Woran erkennst du äußerlich die unterschiedliche Gesinnung von Menschen die auf einer Demo oder im Alltag neben dir stehen?
        Wollen Stereotypen bedient werden oder muss es schon eine ganze bestimmte Flagge, Spruch auf dem Shirt oder dem Banner sein?

        Btw – ich spreche dir mal die Deutungshoheit ab zu bestimmen warum man auf eine Demo geht.

        • Harry19. November 2020 at 22:19

          Jetzt wirds albern.
          Ich erkenne, dass sich Nazis auf diesen Demos rumtreiben, weil
          1. So ziemlich alle organisationen der extremen Rechten und der Neonaziszene dazu aufgerufen haben, daran teil zu nehmen und sie
          2. Ihre Teilnahme auch dokumentiert haben worüber
          3. auch ausführlich berichtet wurde.
          Das allein sollte schon ausreichen sich als „unbedarfter“ Teilnehmer mal zu fragen, wie das denn eigentlich kommen kann. Aber es wird ja noch besser, denn
          4. Treten diese Nazis auf diesen Demos völlig offen auf mit Reichskriegflaggen und Parteiabzeichen und allem und sind
          5. sogar als Redner*innen auf den Bühnen, wo sie mit ihrem Reichsbürgergeschwätz sogar maßgeblich den Versuch das Parlament anzugreifen mit initiiert haben.
          Und abseits des Demogeschehens treffen sich die Oberleuchten der Bewegung mit Holocuastleugnern und anderen Antisemiten.
          Ich erwarte von allen, die damit nichts am Hut haben wollen, sich dazu zu verhalten. Wer das nicht tut, der*die duldet bewusst, dass man gemeinsam mit Faschisten eine politische Bewegung bildet. Oder anders gesagt: Der*die wird damit zum Teil einer faschistischen Bewegung.
          Und was denn bitte für eine „DEutungshoheit, warum jemand auf eine Demo geht“? Eine Demonstration ist eine politische Meinungskundgabe. Wenn ich sage, dass man auf eine Demo geht um seine politische Meinung kund zu geben, dann sage ich damit eigentlich nur: Wer auf eine Demo geht, tut dies um zu demonstrieren. Erleuchte mich doch mal mit deiner „Deutung“, was man auf einer Demo macht.

  4. Markus22. November 2020 at 11:30

    Du hast einen Fokus auf die Dinge den ich nicht teile.
    Nicht schlimm. Mal sehen was aus dem §28a in der Realität geMacht wird.

    • Harry23. November 2020 at 14:33

      Das ist keine Frage des Fokus. Das was du sagst, stimmt nicht und das was ich sage halt schon. Zumindest warst du bisher nicht in der Lage auch nur ein plausibles Gegenargument zu liefern.
      Aber so ist das halt, wenn man in eine Wahnwelt abrutscht. Da macht man sich dann eben die Ausreden zurecht von wegen „anderer Fokus auf die Dinge“.
      Ich hab so meine Vermutungen, was in deiner „Realität“ aus dem Paragraphen gemacht werden wird. Und ich befürchte, dass es mit der tatsächlichen Realität nicht so viel zu tun haben wird.

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