Als Kind und auch noch als Jugendlicher war „Käuzchenkuhle“ von Horst Beseler mein absolutes Lieblingsbuch. Das schon bevor ich überhaupt wusste, dass es davon schon sehr, sehr viel früher auch einen Film gab. Ich habe das Buch alle zwei Jahre immer im Sommer gelesen und es weckte damals irgendwie eine Abenteuerlust in mir. Selbst als junger Erwachsener habe ich es dann hin und wieder mal gelesen und neulich hier im Bücherregal wiedergefunden. Ich nahm es kurz in die Hand und musste schmunzeln. Weil: tolle Jahre damit gehabt und später auf Twitter meinen Account als „Jampoll“ angelegt.
Jean-Paul Fontanon, ein waschechter Berliner Junge, hat sich schon längst daran gewöhnt, dass ihn alle der Einfachheit halber Jampoll rufen, auch seine Ferienfreunde Christian, Schraube und Linde im Dorf seiner Großeltern. Wie jedes Jahr verbringt er dort seine Sommerferien. Nur dieses Mal ist von Anfang an alles anders. Mutterseelenallein und im strömenden Regen wartet Jampoll am Bahnhof vergeblich auf den Großvater, bis ihm ein freundlicher Herr Kohlweis weiterhilft. Endlich angekommen, warnt ihn die Großmutter, wie sehr sich der Großvater verändert hat. Kaum ansprechbar hat er sich in seine Dachkammer zurückgezogen. Als der alte Mann aber von Kohlweis hört, wird er fuchsteufelswild. Erst nach und nach entdeckt der Junge gemeinsam mit seinen Freunden, welches Geheimnis aus der Vergangenheit die beiden verbindet. Alles hängt mit der Käuzchenkuhle zusammen, einem Tümpel von dem die Dorfbewohner sagen, dass es dort spukt.
