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KI scannt „Open Cameras“ und zeigt dann, wo und wie welche Instagram-Fotos entstanden sind

Das nenne ich mal „Digital Art“: Dries Depoorter scannt mit einer KI seit längerem „Open Cameras“ in der Welt und lässt dann per KI in Kombination mit den veröffentlichen Geo-Tags auf Insta checken, wo es welche Gemeinsamkeiten geben könnte und identifiziert so mitunter, wer wann wo welche Fotos gemacht haben könnte. Und zeigt die als Videos. Wow. Demnach können wir uns alle gegenseitig immer beobachten. War ja eh klar, wusste nur bis eben nicht, dass da irgendwer Interesse haben könnte – und finde das am Ende mehr als nur interessant.

The Follower
Using open cameras and AI to find how an Instagram photo is taken.

How does this work?
1.) Recorded a selection of open cameras for weeks.
2.) Scraped all Instagram photos tagged with the locations of the open cameras.
3.) Software compares the Instagram with the recorded footage.


(Direktlink)

4 Kommentare

  1. DerBonsai12. September 2022 at 22:00

    Gruselig

  2. Wurst12. September 2022 at 22:25

    Und China so: „hold my beer“….

  3. Aurelius13. September 2022 at 02:10

    (Touristische-) Webcam-Aufnahmen von öffentlichen Plätzen, auf denen einzelne Personen zu erkennen sind (und die dann auch noch frei im Internet abgerufen werden können), sind in Deutschland zum Glück (noch) verboten:
    https://youtu.be/-HarjRxqRnw

  4. Stin13. September 2022 at 12:05

    Alter!
    Eine gute Sache hat es ja doch irgendwie: Es zeigt wie albern dieses Influencer-Business doch ist.
    @Wurst: China gähnt bei der Sache wohl eher. Hatten die nicht vor zwei Jahren die Aktion, wo sie Gesichter von Menschen die über Rot gehen gescannt haben und daraufhin auf einer großen Anzeige die Personen mit Namen und großem Foto zur Schau gestellt haben?

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