Zum Inhalt springen

Mach lauter und dreh‘ den Bass rein

Ich sah das vorhin und dachte so, „Was zur Hölle soll besonders geil daran sein, einen Zettel in den Flur zu kleben, der darum bittet, leiser zu machen?!“ Zieht ins Altersheim, ihr Pfeifen!

René sieht das wohl ähnlich und hat den Text mal angepasst. „Also hab ich’s gefixt. Reaktionäre Arschgeigen.“

1463189_646553302061650_610522543_n-1

20 Kommentare

  1. arschgeige9. Dezember 2013 at 15:57

    Reaktionäre Arschgeigen sind dann doch viel eher die, die ihre wohlfeile Persönlichkeit auf Kosten anderer so richtig ausleben. Oder wenn man so will: René und die Hipster im 4.

  2. guenzbert9. Dezember 2013 at 15:59

    Ist das Ironie? Ich finde es auch nicht geil, wenn ich in meiner Wohnung mit der Musik meiner Nachbarn belästigt werde, drehe meine ja auch nicht unnötig auf. Wenn ich laute Musik will, geh ich in einen Club.

  3. al9. Dezember 2013 at 16:10

    alles spießer beim kfmw..

  4. sur9. Dezember 2013 at 16:19

    es kommt immer drauf an, aus welcher perspektive man da sganze betrachtet; wenn du seit 3 jahren kaum eine nacht durchgeschlafen hast, weil dein kind nicht pennen will, erfreuen dich nächtliche feiereien deiner nachtbaren nicht sonderlich

  5. Ronny9. Dezember 2013 at 16:27

    sur,

    Ich wohnte lange über welchen, die irgendwann verlangten, dass ich Musik abends nur noch mit Kopfhörer hören sollte. Das, obwohl eine Zimmerlautstärke selten überschritten wurde. Er saß bei sich immer mit Kopfhörern vor dem TV, damit sie sich nicht beim Schlafen gestört fühlte. Richtig: Sache der Perspektive. ;)

  6. Peter9. Dezember 2013 at 16:53

    Mir gehen die Kack WGs irgendwo da oben auch total auf den Sack.
    Besonders weil sie eben Hip Hop hören. Igitt.
    Dann bin ich halt Spießer.

  7. numachendlich9. Dezember 2013 at 17:28

    Musik wird oft als Lärm empfunden,
    weil sie meisst mit Geräusch verbunden…
    (Wiheim Busch)

  8. Dirk Paschilk9. Dezember 2013 at 19:11

    Was heißt denn da zieht ins Altersheim????? Es gibt schließlich eine Hausordnung. Man kann es auch anders sehen und sagen, wenn ihr party machen wollt, dann geht in den Park. Habe bei mir auch so ne spinner, die der Meinung sind ab 23.00 uhr party zu machen. Ein bisschen zu laut ab und zu ist ja ok, aber ständig??? Siehe Peter…………..kack WG. Wird zeit das ihr euch aus Berlin verpisst und an den Rand von Berlin zieht. Z. Bsp. in den Wald, da stört ihr keinen. Achso, ich denke die meisten meinen in der woche, am Wochenende juckt mich das nicht die pelle. Da können sie machen was sie wollen, aber nein in der woche muss ja remmi demmi gemacht werden. Liegt warscheinlich auch daran, das die spinner in ihrem leben noch nicht ein finger krumm gemacht haben, aber auf das verständnis ihrer Mitmenschen hoffen.

  9. Airwalks9. Dezember 2013 at 20:30

    Nur seltsam, dass diese ach so kuhlen Tüpen, selbst zu Spießern mutieren, wenn mal anderer im Haus frühmorgens um 6:30 Uhr den Walkürenritt mit voller Laustärke hört. Das macht Freude ;)

  10. Passopp9. Dezember 2013 at 21:33

    Klarer Fake! Im Kiez wohnen und arbeiten…hahaha!!

  11. Bernd Lauert9. Dezember 2013 at 21:57

    Des waret bestimmd Schwoba die den Zettel ufghegd hen.

  12. TheOriginalDog9. Dezember 2013 at 22:41

    Find ich jetzt nicht so schlimm. Ist bei mir alles eine Frage des Maßstabs. Wenn mehrmals unter der Woche laut Party ist, dann stresst mich das auch. (Dabei bin ich selber Dauerstudent, der zu viel feiert und zu wenig auf die Reihe kriegt ;) ) Ab und zu und dann größtenteils am Wochenende, dann ist mir das auch wumpe.

  13. glamorama10. Dezember 2013 at 01:31

    Mich wundert eher, dass es immer noch Hipster gibt. Aufwachen, wir haben bald 2014!!

  14. Ren Hoëk10. Dezember 2013 at 01:40

    In Guantanamo wird Schlafentzug durch laute Musik als Foltermethode angewendet, in den Köpfen mancher Berliner gehört diese asoziale Nummer hingegen zum kuhlen Kiez. Eine Sache der Perspektive? Für mich sieht das eher nach einem völligen Fehlen von Reflexionsvermögen, Empathie und sozialer Kompetenz aus. #fail

  15. Don Melón10. Dezember 2013 at 16:38

    Ich zieh auch immer aufn Kiez und beschwer mich dann über die lautstärke, weil, WER HÄTTE DAS DENN AHNEN KÖNNEN dass die Wohnung in „ruhiger lage“ doch nicht so ruhig ist, wenn sie 5 minuten von meinem liebligsclub wegliegt!

  16. Strugarkowski10. Dezember 2013 at 22:26

    Es ist faszinierend, wie schnell der Mikrokosmos von Blog-Kommentaren Rückschlüsse auf allgemeine Realitäten ermöglichen kann. In diesem Fall wurden nämlich alle wesentlichen Positionen zum Thema Lärmbelästigung innerhalb kürzester Zeit von Betroffenen, Verursachern oder Beobachtern vorgetragen. Ich finde das bemerkenswert.

    Weniger bemerkenswert finde ich hingegen, wie schnell dann bei einigen Protagonisten auch hier unterschwellige Aggressionen oder eine gewisse Arroganz den Ton bestimmen. Sicherlich kann auch dies faszinierend sein, weil es Rückschlüsse auf eine allgemeine Diskussionskultur zulässt, doch mich nervt das.

    Wie auch immer: ›Für mich sieht das eher nach einem völligen Fehlen von Reflexionsvermögen, Empathie und sozialer Kompetenz aus.‹ Diesem Satz von Ren Hoëk möchte ich nichts hinzufügen. B)

  17. Tim11. Dezember 2013 at 15:42

    Don Melón,

    Mit „Kiez“ ist in Berlin nicht die Balllermann-Rotlicht-Club-Meile gemeint, sondern es ist einfach die Bezeichnung für Wohnviertel. Der Aushang war in der Burgsdorfstr. in Wedding, eine eher ruhige Wohngegend.

    Das Problem selber nimmt eher zu. Wo früher Familien gewohnt haben, teilen sich jetzt WGs die für Familien nicht mehr erschwinglichen Mieten. Aus einem ruhigen Altbauhaus kann so innerhalb 1-2 Jahren mit 50% WG-bewohnten Wohungen eine Dauerparty-Beschallung werden, nicht nur mit lauter Musik, auch mit Dreck und Lärm der Besucher und Bewohner.

  18. ChriChri11. Dezember 2013 at 16:27

    Ich freu mich immer wenn die Nachbarn mal laut sind. Meistens bin ich es aber der die Musik zu laut hat. Aber man kann ja mit mir reden. Das wussten die Nachbarn früher wohl nicht und haben direkt immer das Ordnungsamt auf den Plan gerufen. Ich hab dann irgendwann von mir aus das Gespräch gesucht und darum gebeten mir einfach eine SMS zu schicken wenns mal wieder lauter ist. Das klaappt wunderbar und ich mach dann natürlich sofort leiser.

    In meiner früheren Wohnung, standen die Nachbarn Sonntags mal vor der Tür dabei hatte ich schon sämtliche Bässe rausgedreht und sagten; Sie hätten die Musik jetzt gerne aus“!!!

    Das geht natürlich gar nicht, bin dann aber auch nach dieser Aktion sehr schnell umgezogen.

    Dieser ständige „Ist die Musik zu laut“ Stress führte bei mir dann nämlich zu ich nenne es mal Klingelparanoia. Konnte nicht mehr entspannt Mucke hören weil ich plötzlich die Türklingel gehört hab.Ich bin dann jedes mal zur Tür gehechtet aber da stand niemand.

    Das war Furchtbar! Hat auch gedauert das wieder los zu werden.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.