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Mash-Up: Brett Kavanaugh x Samuel L. Jackson in „Pulp Fiction“

Elara hat mal eben die Kavanaugh-Anhörung mit Samuel L. Jackson in „Pulp Fiction“ zusammengezimmert – und das ist ganz schön gut.

5 Kommentare

  1. Der Koffer29. September 2018 at 19:25

    Hahaha. Danke. Schön mal wieder diesen bösen, bösen Blick zu sehen während Samualljackson an den Strohhalm saugt.

  2. Flomarkt30. September 2018 at 18:38

    Was ist denn eigentlich, wenn rauskommen sollte, das die ganzen Vorwürfe nicht stimmen und er wirklich nix in der Art angestellt hat? Ist das Verhalten im Gegenüber denn dann ethisch vertretbar?
    Ich kenne den Mann nicht, aber solange er nicht verurteilt ist, ist er einer Sache lediglich verdächtig. Und erkläre mir mal, was dich von einem Verdächtigen unterscheidet? Aus brauch nur eine dritte Person, die dich beschuldigt und dein Leben geht den Bach runter..

    • Harry2. Oktober 2018 at 00:33

      Immer wieder spannend, dass man bei Vergewaltigungsvorwürfen fast schon die Uhr danach stellen kann, wann die „es könnte aber auch eine falsche Anschuldigung sein“-Kiste ausgepack wird.
      „Leben geht den Bach runter“. jaja. Meins dann ja anscheinend auch, wenn ich nicht der oberste Richter der USA geworden bin oder was.
      Ich mach mir mehr Sorgen um die Leben der Frauen, die durch Vergewaltigungen tatsächlich den Bach runter gehen.

  3. Flomarkt2. Oktober 2018 at 19:37

    Immer wieder spannend, dass man solange als unschuldig gilt, bis das Gegenteil vor Gericht festgestellt wurde? Du regst dich also über grundsätzlich rechtsstaatliche Einstellungen auf? FDGO steht dir gerade im Weg? Dann muss es ja wegen xy total scheiße sein. Gewisse Grundsätze darf man eben besonders auch dann nicht aufweichen, wenn sie einem moralisch nicht befriedigen.
    Es geht mir auch gar nicht um die Konsequenz, dass xy deswegen kein Richter wird, vielleicht wurde das ja missverstanden.
    Unfair finde ich durch deinen letzten Satz aber die Umkehr und damit den Vorwurf, mir wären Vergewaltigte weniger wichtig. Denen hilfst du damit tatsächlich nicht.

    • Harry3. Oktober 2018 at 17:51

      das sind jetzt aber heftige Rationalisierungen.
      Der Rechtsgrundsatz den du nennst ist bindend für Gerichte und andere staatliche Akteure und auch die Berichterstattung. Man darf z.B. nicht schreiben, dass er ein Vergewaltiger ist, so lange es noch kein entsprechendes Urteil gibt. Damit ist in keiner Weise berührt, dass man Leute persönlich für mehr oder weniger Glaubwürdig halten kann. Die FDGO stünde mit in keinster Weise im Weg, selbst wenn es mir darum ginge den Tüp als Vergwaltiger darzustellen.
      Damit kommen wir zum eigentlichen Punkt. Deine Antwort geht im wesentlichen an dem Vorbei, was ich davor geschrieben habe. Es ging mir zum einen darum darauf hinzuweisen, dass es auffällig ist, dass gerade bei Vergewaltigungsvorwürfen ständig auf die Möglichkeit falscher Anschludigungen hingewiesen wird. Passiert bei anderen Straftaten so nicht. Der Reflex scheint bei vielen tief zu sitzen und das Stichwort dazu ist „Rapeculture“.
      Zum anderen ging es mir darum darauf hin zu weisen, dass unabhängig vom Ausgang des Verfahrens das Leben dieses Typen alles andere als „den Bach runter“ gegangen sein wird. Der hat mehr als genug auf der hohen Kante um den Rest seines Lebens die Füße hoch legen zu können. Man muss nicht so tun, als würde hier eine Existenz zerstört.
      Und warum ist mein letzter Satz unfair? Du hast hier einen Kommentar geschrieben in dem es nur und ausschließlich darum ging, dass potentiell der Typ unschuldig ist und die Frau sich das nur ausgedacht hat. Auf der Grundlage hast du gefordert, man soll doch keine bösen Sachen über ihn sagen. Ich finde den Vorwurf, dass dir vergewaltigte weniger wichtig sind nicht unfair sondern zutreffend.

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