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Mit Hilfe von Reis visualisieren, wie viel Geld 122 Milliarden Dollar sind

Um das vorneweg zu nehmen: mir geht es hierbei nicht um Missgunst, um Sozialneid oder darum, dass ich Bezos seine Penunzen nicht gönnen würde, ich bin einfach nur schwer beeindruckt davon, wie der Mann es hier mit Reis zu visualisieren schafft, wie krass viel Geld 122 Milliarden Dollar sind. Wow für die Idee.

Wobei Bezos ja „nur“ 116,7 Milliarden besitzt, macht also nur ein paar Reiskörner weniger.


(Direktlink)

7 Kommentare

  1. Jack6. März 2020 at 00:05

    Wenn sich ein Durchschnittsverdiener für 10¢ auf der Straße bückt – dann wären dies für Bezos ~ 125 000€ – für weniger würde der sich nicht mal bücken.
    Pro Sekunde verdient der 1200€!

    • Black7. März 2020 at 16:32

      Er verdient es nicht, er bekommt es einfach ;)

  2. Antje Faber6. März 2020 at 01:15

    Milliarden ist ein super unintuitives Konzept. Wenn man in den letzten 500 Jahren (also seit 1520!) täglich 5000€ verdient hätte, dann wären das immer noch keine Milliarde.

    Vor 1 Millionen Sekunden war 23. Februar 2020, das ist keine 12 Tage her.
    Vor 1 Milliarde Sekunden war 27. Juni 1988, das war vor 31 Jahren und 8 Monaten.

    • Jack6. März 2020 at 10:06

      Ist das wirklich die Milliarde oder kann unser Gehirn den Faktor 1000 einfach nur schwer bewerkstelligen. Das 10 000 Tage 27 Jahre sind. Ist vermutlich auch eine gewohnheits Sache aber in der Tat ist ja einer der großen Unterschiede die den Menschen auszeichnen seine Fähigkeit in die Zukunft zu planen. Jugendliche schaffen dies kaum für 1 Woche aber einzelne Erwachsene schaffen vielleicht dann doch 2-5 Jahre – Und als Gemeinschaft versuchen wir uns ja an 20 Jahren so mit Altersvorsorge, Krediten und Versicherungen. Aber im Grunde können wir mit solchen Mengenunterschieden kaum umgehen. Homöopathie ist ja auch so was wo extreme Mengenunterschiede auftreten. Wir helfen uns ja mit Vorsilben (mikro/Mega/kilo/milli) Aber bei Zeit haben wir auch dieses etwas komische Konzept (der Römer) und keiner drückt ein Tag als 1,44 kMinuten aus. Stattdessen Teilen wir Jahre in Mondzyklen (Monate) und machen daran unsere Gehaltsauszahlung fest – Vielleicht auch weil nicht jeder es hinbekommen würde mit seinem Geld für 1 Jahr zu haushalten (wie Selbständige das schon aufgrund der Steuer müssen). Noch schwerer wird das mit exponentialen Wachstum daher gehört ja die „teichfüllenden Seerosen“ frage zum CRT (cognitive reflection test) weil eben intuition und Wissen (doxa und episteme) oft weit auseinander gehen ohne das wir es merken.

    • mtz7. März 2020 at 15:46

      abgefahren.

  3. Christian6. März 2020 at 17:37

    „…mir geht es hierbei nicht um Missgunst, um Sozialneid oder darum, dass ich Bezos seine Penunzen nicht gönnen würde,…“

    Warum rechtfertigst du dich dafür? Mich nervt es, das man so etwas immer ausschließen muss, weil einem die Leute ja sonst etwas unterstellen.
    Als Einzelhandelskaufmann kritisiere ich natürlich auch immer wieder Amazon und da wird mir dann ständig Neid unterstellt.

    • sld6. März 2020 at 20:04

      absolut. Geld in solchen Höhen schafft immer auch Macht und da darf und sollte man gern misstrauisch werden. Wer da mit Neid kommt, fühlt sich nur ertappt.

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