Zum Inhalt springen

Nachdem die BILD „Zeitung“ offenbar kein Badehosen-Foto von Gauland lizenzieren konnte, verurteilt deren Verlag offenbar das Verbreiten von Gaulands Badehosen-Foto

Nachdem ich heute diese geklaute Badehosen-Nummer von Gauland bloggte, meldete sich Thilo von der BILD-Redaktion Brandenburg bei mir. Er fragte, ob ich der BILD das Foto zur Verfügung stellen würde und zu welchen Konditionen das dann von Statten gehen könnte.

Ich antwortete darauf nicht, weil das Foto nicht von mir war und ich jene, die das Foto gemacht hatte, nicht umgehen wollte. Ich schrieb ihr, dass es da von Springer eine Anfrage geben würde, auf die ich nicht geantwortet hätte.

Sie antwortete: „Eigentlich will ich mit der BILD auch nichts zu tun haben.“

Klar, wer will das schon.

Ulf Poschardt, Chefredakteur bei Springers Welt ist da an sich auch gar nicht so scharf drauf, schreibt er.

Gut, nun schreibt der nicht explizit für die BILD, aber ein bisschen ominös wirkt das alles schon. Springers BILD fragt ausdrücklich nach dem Foto. Bei Springers WELT will man das nicht haben. Oder so.

„Der Mariannenplatz war blau…“ Und so.

Komisch, manche Dinge haben sich bis heute nicht geändert.

8 Kommentare

    • Stäff7. Juni 2018 at 03:58

      Äähm, MAZ und WELT sind nicht dasselbe – und insbesondere heißt der MAZ-Eigentümer Madsack (Link zur Wikipedia) und nicht Springer. Am Badehosenbild steht „Quelle: Privat“. Woher weißt Du, ob nicht ein MAZ-PraktikantMitarbeiter gefragt hat? (Ich weiß es auch nicht.)

  1. FKK6. Juni 2018 at 10:12

    Warum ermittelt der Staatsschutz wenn ein braunes Würstchen illegal baden geht?
    Was ist mit den 1000 Opfern täglicher rassistischer Gewalt?
    Da heißt es dann wieder „Man sollte mit Rechten reden“

  2. FrankN.Stein6. Juni 2018 at 14:46

    Wenn’s Alice Weidel wäre, hätte man sie die Anfrage wahrscheinlich gespart. Bei weiblicher Nacktheit ist Springer ja traditionell etwas weniger an persönlicher Würde interessiert.

  3. Pimmelchen6. Juni 2018 at 17:04

    Das ist wieder mal so typisch für die Medien.
    Alle denken nur an das Opfer. Keiner an den Täter.

  4. vib6. Juni 2018 at 18:35

    Die Anrede „Liebe Kollegen“ ist ja an sich schon ein Grund, die Anfrage abzulehnen…

  5. Graffel7. Juni 2018 at 08:41

    >1000 Opfern täglicher rassistischer Gewalt
    Citation needed

    • Harry10. Juni 2018 at 03:28

      Was da nicht steht: „täglich werden 1000 Menschen Opfer rassistischer Gewalt“.
      Was da steht: „Es gibt über 1000 Opfer rassistischer Gewalt. Diese passiert täglich“

      Die Formulierung ist nicht die geschickteste, aber eigentlich eindeutig.

      Wenn du eine Quelle dazu brauchst, dass es täglich rassistische Gewalt gibt und es über 1000 Opfer davon gibt, reicht dazu schon die polizeiliche Kriminalstatistik, obwohl die alles andere als vollständig ist.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.