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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Spiegel TV Interview mit Sven Väth aus dem Jahr 1994

Erstaunlich, dass immer noch Videos aus dieser Zeit auftauchen. Hier eins, das Spiegel TV im Jahr 1994 mit Sven Väth geführt hatte. Vor 24 Jahren. VOR 24 JAHREN!

Der Frankfurter Sven Väth erlebt zu Beginn der 1990er Jahre einen wahren Höhenflug. Diskotheken und Clubs bieten dem Exzentriker ein kleines Vermögen, wenn er ein paar Stunden lang am Plattenspieler steht.
Sven Väth ist ein Popstar der neuen Art. Er weiß nicht, wie man eine Gitarre richtig hält, und beherrscht auch sonst kein Instrument; er kann keine Note lesen und eine Bühne betritt er äußerst selten. Dafür weiß er, wie Sampler und andere Computer funktionieren; er kann ein Unternehmen führen; und er hat ein jahrelang trainiertes Gespür dafür, welche Stücke auf der Tanzfläche explodieren. Väth ist Ingenieur, Geschäftsmann und Plattenkenner zugleich – und deshalb der prototypische Musiker für die neunziger Jahre, die Zeit nach Rock’n’Roll.


(Direktlink, via Daniel)

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In Farbe: als die Alliierten 1945 nach Berlin kamen

Neue Farbaufnahmen von Chronos History, die in überraschend guter Qualität die Tage nach der Befreiung Berlins durch die Alliierten zeigen. Sehr wahrscheinlich stammen sie von einem us-amerikanischen Soldaten.


(Direktlink)

0:00 Driving on the German Autobahn in direction to Berlin
0:50 Entering the US Berlin District
1:00 Picture of Stalin, Roosevelt and Churchill
1:15 Soviet soldiers marching, probably on Straße des 17. Juni in direction of the Siegessäule
2:40 German refugees pulling carriage
2:56 Trümmerfrauen „rubble women“ at work
3:25 destroyed Reichstag
4:15 US military visiting the Neue Reichskanzlei
5:40 Berliner S-Bahn
5:56 Olympia Stadion (olympic stadion)
6:59 Olympic swimming pool
8:11 American Beach Club / Amerikanisches Strandbad
8:52 Trümmerfrauen „rubble women“ at work
9:34 Galopprennbahn Hoppegarten
13:37 US military playing golf

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Ein Flug durch die Welt von Van Gogh

Maciek Janicki hat für seinen Film „No Blue Without Yellow“ auf beeindruckende Weise das Schaffen von Vincent van Gogh visualisiert und animiert. Fast im Stile Van Goghs.

The film opens luring closer and closer to discover the possibility of stepping inside a fantastical sphere. The observer is slowly drifting into Van Gogh’s world, carried by the rhythm of a waltz. Van Gogh’s memories are sculpted within his paint strokes. His memories are alive within the film, but just for a fleeting moment. The fantasy lasts simply two minutes, but within that short time the observer is immersed in a painters lifetime.

https://vimeo.com/261379936
(Direktlink)

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Podcast: Unterwegs zu Orten des Jazz in der DDR

(Foto: Bundesarchiv, Bild 183-L0221-0333 / Franke, KlausCC BY-SA 3.0 DE)

Interessantes Feature vom Deutschlandfunk Kultur als musikalische Weiterbildung zum Thema Jazz in der DDR.

„Es war ’ne andere Musik. Es war nicht das, was übers Radio kam. Und da ist man halt hingefahren!“ Die DDR hatte zahlreiche Orte, an denen Jazz auf Weltniveau gespielt wurde. Den Ost-Berliner Jazzkeller Treptow, den Jazzclub Tonne in Dresden, die Leipziger Jazztage. Szene-Größen erinnern sich.


(Direkt-MP3)

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Pop-Ikonen auf Strickpullis

Ich bin mit dem Thema Strickpulli seit den 90er Jahren durch und werde mich wohl eher nie wieder dafür begeistern. Ich hörte aber, dass Strick unter den jungen Menschen wieder gehen soll. Ob die dann mit den hier gestrickten Pop-Ikonen was anfangen können, ist eine andere Frage. Vielleicht findet sich ja da irgendwas in der Mitte. Oder so.


(via Laughing Squid)

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Federball im Sturm

„Tischtennis im Regen“ dürften jene kennen, die hier schon wirklich lange mitlesen. Next Level: Federball im Sturm, oder besser noch: gegen den Sturm.

„A Kung Fu master can practice swordsmanship in the tides, then we can play badminton in strong winds.“


(Direktlink)

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Fünf junge Eichhörnchen auseinander geknotet

Mitarbeiter des Wildlife Rehabilitation Center haben in Wisconsin, USA, fünf junge Eichhörnchen auseinander gefriemelt, die mit ihren Schwänzen so sehr ineinander verknotet waren, dass sie sich aus eigener Kraft nicht mehr voneinander lösen konnten. Ihre buschigen Schwänze und Nistmaterial hinderten sie daran. Die fünf, von einem Finder abgegeben, Hörnchen mussten betäubt und dann auseinander geknotet werden. Es geht ihnen gut, sie bleiben aber zur Beobachtung noch ein paar Tage im Rehabilitation Center.

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