Jack Saunders hat sich einen Traum erfüllt und sich das „Tonmöbel“ Kuba Komet zugelegt. Diese außergewöhnlich opulente und zu dem klingende Kombinationstruhe wurde von dem deutschen Hersteller Kuba im Jahr 1958 auf der Funkausstellung vorgestellt. Die Komet vereinte in einem avantgardistisch gestalteten Gehäuse Fernsehgerät, Radio, Plattenspieler und Lautsprecher. Es gibt nur noch sehr wenige davon und Saunders hat in den Staaten eine davon auftreiben können. Ein Paketdienst wird die nicht geliefert haben, nehme ich an, aber heutige 75 Zoll Fernseher sind da nicht wesentlich kleiner, wenn auch handlicher.
Jedenfalls zeigt er uns sein Exemplar und ich gucke ihm ganz gerne dabei zu. Er will das Ding komplett restaurieren und ich folg‘ ihm mal rein, um zu gucken, was er daraus macht.
Nachdem die Smashing Pumpkins im Jahr 1998 „Adore“ veröffentlicht hatten, erlosch mein großes Fanboy-Herz für die Band ein wenig. Nicht weil „Adore“ jetzt irgendwie schlecht gewesen wäre – im Gegenteil: ich fand, es war ein starkes Album. Aber manchmal ist es bei Musik ja so, dass alles seine Zeit hat und man sich dann dabei auf das fixiert, was man mal lieben gelernt hatte. So war es bei den Pumpkins und mir. Ich habe vieles von dem, was dann noch kam ignoriert. Womöglich ging auch deshalb an mir vorbei, dass irgendwann 2000 bei eBay jede Menge Demos aufgetaucht sind, die während der Entstehung von „Adore“ aufgenommen wurden. Dutzende, die es später dann nicht auf die Platte geschafft haben. Jemand hat die jetzt alle mal auf YouTube zusammen gebracht, so dass man sie quasi als Album hören kann.
Adore Demos 1:
1. The Other Side (For Martha) [Instrumental] 0:00
2. Chewing Gum 5:43
3. The Tale of Dusty and Pistol Pete 8:39
4. Annie-Dog 13:41
5. Once in a While 17:19
6. Do You Close Your Eyes 20:58
7. My Mistake 24:05
8. I Need You Around (Blissed and Gone) 28:06
9. Batman Take 1 (The End Is the Beginning Is the End) 31:27
10. Batman Take 2 (The Beginning Is the End Is the Beginning) 36:58
Adore Demos 2:
11. Lover 41:44
12. Let Me Give the World to You 44:34
13. Because You Are 48:47
14. Satellites 52:43
15. Without You 56:16
16. Joy 59:58
17. Blissed and Gone 1:02:00
18. Saturnine 1:06:47
19. Cross 1:10:36
20. Winterlong 1:13:35
21. Soot and Stars 1:18:38
22. Jersey Shore 1:25:16
23. Valentine 1:29:00
24. Waiting 1:33:26
Notes: (Sourced from spfc.org)
Track 1 is labeled ‚The Other Side‘.
Tracks 4 and 5 are the same as the album/single versions.
Track 8 is labeled ‚I Need You Around‘, and is an acoustic demo, distinct from the Judas O release.
Tracks 9 and 10 are labeled ‚Batman take 1‘ and ‚Batman take 2‘.
Tracks 11 and 12 are the same versions that appear on Machina Acoustic Demos.
Track 13 is the same version that appears on Judas O, but with a slightly longer intro and outro.
Track 17 is the same version that appears on Still Becoming Apart and Judas O.
Track 19 ending is slightly cut short.
Track 21 is the same base recording, but a different mix/edit, than the one on Judas O, which adds noticeable reverb and delay to the piano and vocal tracks.
Track 24 is the same recording as on Judas O and the 7-track Machina promo.
Neal Agarwal hat mit Stimulation Clicker ein kurzweiliges Browser Game entwickelt, bei dem die Spielenden auf eine Schaltfläche mit der passenden Aufschrift „Click me“ klicken können. Dafür gibt es Punkte, die sich summieren desto häufiger und schneller man klickt. Für die Punkte lassen sich dann allerhand memefizierte Gimmicks im bespielten Tab einsammeln und öffnen, was nach einer Weile für ordentliches Chaos im Browser sorgt.
Wenn ihr also mal so richtig Zeit verschwenden wollt; bitte schön! Ich hänge da jetzt schon länger rum als ich sollte.
Im Mai letzten Jahres war die Portishead Frontfrau für Zündfunk zu Gast beim Bayrischen Rundfunk um ihre großartige Solo-Platte „Lives Outgrown“ exklusiv live zu spielen. Das ist jetzt vielleicht nicht der perfekteste Sound für einen Montag, passt mir hier aber ganz vortrefflich in das Grau des Tages und meine Grundablehnung gegen Winterwetter.
Am 11. Mai wurde uns eine besondere Ehre zu Teil: Beth Gibbons, die Sängerin, die mit Portishead weltberühmt wurde, nahm in den Orchesterstudios des BR exklusiv für den Zündfunk Songs auf. Begleitet wurde sie von einer siebenköpfigen Band, unter anderem mit Bläsern, Percussion und Streichern. Grund für diesen einzigartigen Besuch in Deutschland ist die Veröffentlichung ihres ersten Solo-Albums „Lives Outgrown“, das am 17. Mai 2024 erschienen ist. Die Songs sind über die letzten zehn Jahre hinweg entstanden und haben nichts mehr mit den Breakbeats einer vergangenen Trip-Hop-Ära zu tun. Es geht vielmehr um sehr persönliche, oft schmerzhafte Erlebnisse, verpackt in melancholische, emotional berührende Melodien.
Am Mikrofon: Flo Schairer.
Bei einem Spiel der Hershey Bears haben Fans gestern einen bisherigen Vereinsrekord gebrochen, indem sie im Rahmen der Teddybär-Wurfnacht des Teams 102.343 Teddybären und Stofftiere aufs Eis warfen. Die gesammelten Stofftiere werden nun im Rahmen des Hershey Bears Cares-Programms des Vereins an über 35 lokale Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Die alle vom Eis zu holen und zu zählen dürfte eine Weile gedauert haben.
Trommeln als Battle. Mag die Idee irgendwie. Hier in Banbridge, Nordirland, 1964.
„It’s a sort of musical prizefight, and a heavyweight one at that.“
Trevor Philpott reports from Banbridge, Northern Ireland, where people have flocked from all around to witness the legendary drummers „stick-in“, a thunderously loud battle between drummers wielding gargantuan Lambeg drums. It’s a test of stamina and determination, where bouts can last for several hours, and in which the goal is simply to make your rival drummer admit that you are the better man and the better drummer.
Nochmal China: da haben sie mittlerweile kugelförmiger Sicherheitsroboter im Einsatz, die die Polizei bei ihrer Arbeit unterstützen sollen. Die mit einfach allem ausgestatteten rollenden, aber real existierenden Robocops 2.0 sollen unter anderem dafür sorgen, Proteste einzudämmen. Pfeffern, Netze werfen, was man da halt so braucht. Und schwimmen können die auch. Mitunter habe ich das Gefühl, in einem SciFi-Film aufgewacht zu sein. In diesem Fall in einem eher dystopischen, der halt aber auch einfach mal Realität zu werden scheint. Das hatten sie nicht mal bei Akira auf dem Zettel.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.