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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Rührei in der Eierschale kochen

Ich mag Eier. In allen möglichen Varianten. Ob gerührt, gekocht, pochiert oder gespiegelt, Eier sind lecker. Ich habe nie darüber nachgedacht, ob man ein Rührei auch in der Schale kochen könnte. Andere haben offenbar solche Gedanken und machen sich dann auch an eine Umsetzung der Idee. Vielleicht mache ich das jetzt auch mal. Fehlt halt nur das leckere, flüssige Eigelb.


(Direktlink | Danke, Micha!)

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Eine Lange Nacht über das Ruhrgebiet: Tief im Westen


(Foto: Frank Blade)

Ein wieder tolles Lange Nacht Feature, das sich ganz dem Ruhrgebiet widmet. Sicher nicht nur für Nichtruhrgebietler interessant.

„Soziologisch ist der Pott geprägt von der Arbeitsmigration, die seit Beginn der Industrialisierung auch Gebräuche und Lebensarten wild mischte. Die heilige Barbara – die Schutzpatronin der Bergarbeiter – gelangte aus Oberschlesien in den Pott. Der Ruhrgebietsslang nahm auch Wörter anderer Sprachen auf, wie etwa Mottek – für großen Hammer – aus dem Polnischen oder Maloche – für Arbeit – aus dem Jiddischen. Eine Lange Nacht auf Spurensuche nach der Mentalität des Ruhrgebiets und seiner Menschen.“

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/04/01/lange_nacht_des_ruhrgebiets_dlf_20170401_2305_edbd25df.mp3]
(Direkt-MP3)

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Ein Bunker, in dem man für über $2 Millionen Wohnraum kaufen kann

Larry Hall hat in Kansas einen Bunker ausgebaut und verkauft nun Wohneinheiten in dem Ding. Der Preis dafür: 2.3 Millionen Dollar. Kein Platz für arme Leute während der Zombie-Apokalypse.

In the middle of rural Kansas, armed security patrol the entrance to a doomsday bunker that’s reserved for the wealthy elite and sales are booming. Inside Edition headed deep below the surface of the Earth and into an underground bunker like no other. Larry Hall, the owner of the Survival Condo Project says, „Since the election of Donald Trump we have seen a whole new demographic of people calling in. People we didn’t know they existed before.“


(Direktlink, via Shock Mansion)

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Aprilscherz

Die viel zu krasse Aprilscherzerin fand ihren Aprilscherz dann im Nachhinein wohl auch etwas zu übertrieben und bat mich, das Bild zu löschen. Karriere, dies das, der Ruf und so. Naja.
(via reddit)

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Deutschland hat jetzt seinen eigenen Pfefferspray-Cop

Im November 2011 besprühte ein Polizist in Kalifornien auf der Straße sitzende Occupy-
Demonstranten offenbar wahllos mit einer Ladung Pfefferspray. Bilder und Videos des Vorfalls gingen zu Recht viral und wurden zum Meme.

Wir erinnern uns:

Am 18. November 2011 kam es auf dem Gelände der University of California Davis (kurz: „UC Davis“) zu Studentenprotesten: Diese hatten auf dem Boden eine Menschenkette geformt, und auf diese Weise die Ausfahrt der Uni blockiert. Der Campus-Polizeibeamte John Pike, der mit seinen Kollegen den Occupy-Protest auflösen sollte, wurde dabei gefilmt und fotografiert als er mit stoischer Ruhe die Studenten mit nicht gerade wenig Pfefferspray eingesprüht hat.

Jener Polizist, Lieutenant John Pike, verlor damals seinen Job. Später klagte er auf Schadensersatz und ihm wurden $38.000 zugesprochen. Pike „psychische Schäden“ erlitten und seinen ehemaligen Arbeitgeber nach einem „fortwährenden Trauma“ verklagt. So weit, so Amerika.

Seit gestern hat Deutschland seinen eigenen Pfefferspray-Cop. Während einer Thügida-Demonstration in Sonneberg, Thüringen, versuchen sich Gegendemonstranten an einer Sitzblockade. Ein junger Beamter der Thüringer Polizei ballert offenbar anlasslos eine ordentliche Ladung Pfefferspray auf die am Boden sitzenden Gegendemonstranten.

„Der Vorfall ereignete sich gegen kurz nach 19 Uhr in der Coburger Allee. Die Gegendemonstranten blieben nach dem Pfefferspray-Einsatz zum großen Teil sitzen, wurden dann aber von der Straße gezogen und teilweise wohl auch geschlagen. Aufrufe zum Verlassen der Straße soll es keine gegeben haben. Ob sich die Demonstranten anschließend ärztlich behandeln lassen mussten, ist unklar.“

Die Bilder, die Lionel C. Bendtner am Rande der Gegendemo in Sonneberg gemacht wurden, ähneln denen, die im Jahr 2011 von Lieutenant John Pike viral gingen. Ob es in Thüringen ähnliche Konsequenzen wie damals in den USA geben wird, ist fraglich. Und das, obwohl der Einsatz von Pfefferspray hierzulande und immer noch zu Recht umstritten ist. Immerhin handelt es sich dabei um ein chemisches Kampfmittel, das selbst bei Kriegshandlungen verboten ist.

Hier der deutsche Pfefferspray-Cop während seiner „Arbeit“. Wozu auch mit dem Finger über den Teich zeigen, wenn hier Ähnliches im Vorgarten passiert.

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