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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Nicht mit dem Essen spielen, aber schnitzen wird ja wohl erlaubt sein: Gaku

Dass wir nicht mit dem Essen spielen sollen, weiß jeder von uns, der noch seine Großeltern kennenlernen konnte. Trotzdessen gibt es in Japan seit Jahrhunderten die Tradition der Lebensmittelschnitzerei namens Mukimono.

Einer der diese Kunst ausführenden Protagonisten ist Gaku, der munter und regelmäßig in seinem pflanzlichen Essen rumschnitzt. Da sieht sogar Brokkoli gut aus.


(via this isn’t happiness)

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German Funk Fieber Vol. 2 – Infectious Rare Grooves & Krauty Schlager Wonders (1969​-​1978)

Deutsche Funk-Songs aus den 70ern, gesammelt auf einer Compilation, die (wie auch immer) ihren Weg auf Bandcamp gefunden hat. Mit dabei: Manne Krug, Lift, James Last, Joy Flemming, Panta Rhei und andere. Funky, diese krauty Schlager.


(Direktlink, via Blogrebellen)

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Amerikanischer Soldat kauft sich 1960 in Deutschland eine Rolex und lässt sie 56 Jahre später schätzen

Bezahlt hat der damals in Zweibrücken stationierte GI $120,00. 20 Dollar mehr als sein monatlicher Sold. Ordentlich wie er offenbar ist, hat er sowohl die Quittung als auch die Box und die Papiere der Uhr bis zum letzten Jahr aufgehoben. Das zahlt sich aus – alles zusammen hat heute einen Wert von 65.000 bis 75.000 Dollar. Da guckt der Herr nicht schlecht.


(Direktlink, via Shock Mansion)

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Wie aus einem Stamm eine Schüssel wird

Ich könnte stundenlang beim Drehen zusehen und bedaure manchmal, dieses Handwerk nie gelernt zu haben. Es hat so etwas Meditatives.

„Today we’re featuring Pat Laperrière of Le PicBois from Quebec who is a woodworker primarily focused on wood turning. In this video, he demonstrates how he makes a simple, yet beautiful wooden bowl out of a log of beech. Pat has been woodturning for three years, and although he makes it look easy, it’s quite a dangerous and skillful endevour.“


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Stream & Download: Cold Tear Records haut zum Geburtstag „Heavy Dub Vol. II“ raus

Das litauische Label Cold Tear Records feiert aktuell Geburtstag. Den siebenten um genau zu sein. In diesem Zuge hauen sie eine Compi auf Bandcamp raus, die irgendwo zwischen Dub, Dubtechno und der dafür immer noch glorreichen 00er Jahren hin und her wabert. Hier im Stream. Zu bekommen über den Name-your-price-Button. Geiles Zeug! Gekauft.


(via Rantadi)

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Sneaker Broker

Ich liebe Sneaker. Wirklich. Als Jugendlicher habe ich in den 90ern angefangen, in einer Dorfdiskothek Gläser zu räumen, die Garderobe zu machen, am Grill zu stehen und Parkeinweiser zu spielen, um mir von dem dabei verdienten Geld Sneaker kaufen zu können. Meine Eltern waren nicht der Meinung, das es okay wäre, für ein paar Schuhe 150,- DM und mehr auszugeben. Die gab es bei Woolworth schließlich günstiger. Ich war anderer Meinung und musste halt irgendwie an die Kohle kommen.

Also schlug ich mir an den Wochenenden die Nächte um die Ohren, um Sneaker kaufen zu können. Asics, Nike (die ersten 180er <3), Adidas - erst Marathon TR (Haha!), später Torsion (die ZX-Reihe fetzt auch heute noch) Equipment (musste ich damals haben) - all das. Diese Leidenschaft ist bis heute geblieben, auch wenn ich über die Jahre lange Zeit kaum Geld dafür übrig hatte. Gute Sneaker mussten sein. Immer. Heute habe ich mehr Sneaker als Jeans, Jogginghosen und Schlüpfer zusammen. Wahrscheinlich habe ich mehr Schuhe als die drei Frauen des Hauses in Summe, was ich gerade nicht nachgezählt habe. Ich bin kein "Collector" oder so. Ich kaufe mir halt nur gerne Sneaker, die ich mag, um sie dann auch zu tragen. Alle. Alle bis auf einen: meinen Nike ID Sock Dart. Der ist einfach zu zart, um ihn kaputtzulatschen. Und natürlich stelle ich mir zu morgen früh den Wecker, um mir den Nike Air Max 1 "Anniversary - OG Red" bestellen zu können. Obwohl ich mit keinem Air Max der Nach90er was anfangen konnte. Die waren all zu drüber, alle zuviel Poser-Shice. Aber den will ich haben, weil ich ihn damals schon hatte, den will ich nochmal tragen. So als Schuhliebhaber. Dass dieses Sneaker-Ding mittlerweile zu einem echten Business geworden ist, in dem Leute 1000e von Dollar für einen Schuh auszugeben bereit sind, der wie ein Schlauchboot aussieht, aber von Kanye West für Adidas "designt" wurde, ist nichts Neues mehr. Es gibt für Sneaker, auch für jene, die ich damals in den 90ern schon mochte, einen echten Markt auf dem verdammt viel Geld ausgegeben wird. Und ein Markt braucht zwangsläufig jene, die diesen Markt zu betreiben bereit sind. Ankauf -> Verkauf -> diesdas.

Machen manche im Kleinen. So von zu Hause aus. Weiß ich. War nie meins.

Andere machen das im Großen. Im Business. Als Sneaker Broker.

Inkwell Films hat einen dieser Leute bei seiner Arbeit begleitet. Yuanrun Zheng, in Sneaker-Kreisen als “23Penny” oder “Z,” bekannt, ist einer dieser Sneaker Broker. Sneaker sind für ihn einfach ein Geschäft. Und ich verstehe das, obwohl ich es, andererseits, so gar nicht verstehen kann will.

Yeezys sell out nearly instantly due to backdoor-ing, bots and resellers. Sneaker resellers are somewhat of a pariah of the culture; their occupation is taboo and they largely fly under the radar. Yuanrun Zheng, better known in his circles as “23Penny” or “Z,” is the Sneaker Broker. He has a personal sneaker collection of over 500 pairs, but, for him, sneakers are just business. Z takes us on an unprecedented look into the world of resellers.

https://vimeo.com/205338395
(Direktlink)

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