Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Die Welt nach 44 Jahren Gefängnis

Filme darüber gibt es einige. Die sind meistens schon älter und dementsprechend wenig zeigen sie aktuell technologische Entwicklungen, die von Tag zu Tag immer schneller zu werden scheinen.

Otis Johnson kam als 25-Jähriger ins Gefängnis, nach 44 Jahren verlies er es im Alter von 69 Jahren. Jetzt bewegt er sich durch eine Welt, die sich in über 40 Jahren komplett verändert hat.


(Direktlink, via Das Leben ist kein Meg Ryan Film)

3 Kommentare

POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann – Ich hab Polizei

Böhmermann hat Polizei und macht all den Gangstern da draußen klar, dass man für ihren Scheiß nicht viel können muss und den auch andere auf die Reihe kriegen. Nebenbei auch ein paar Sidekicks in Richtung Polizei. Alle rasiert.

„Payback… der Tag des dümmsten Gesichts! Denn das wirst du machen, wenn ich meine Freunde hole!“


(Direktlink, via Martin)

10 Kommentare

Mit Wasser Metall schneiden

Rein physikalisch betrachtet kann Druck vieles. Kann Druck auch machen, das Wasser Metall schneidet. Und zwar besser als jede Metallsäge. Wahrscheinlich gibt es dabei nicht mal Grate an den Kanten.


(Direktlink | Danke, Aleks!)

7 Kommentare

Alte Fahrräder aus Grachten in Amsterdam bergen – und meine Schatulle von damals

Ein bisschen kommt in mir da ja der Schatzsucher von früher hoch. Ich grub gerne metertiefe Löcher irgendwo und siebte den dort abgetragenen Sand. Dabei fand ich immer irgendwelche Dinge, die ich in einer Zinkschatulle sammelte.

„Irgendwo“ meint in dem Fall speziell eine Region, in der Hitler kurz vorm Kriegsende einen Militärflughafen bauen wollte. Damit wurde Anfang der 40er schon begonnen, aber irgendwie verlief sich das ja im märkischen Sande (Haha!). Jedenfalls fanden wir dort ein Haufen obskurer Sachen. Teile von Porzellan-Puppen, Bestecke, Gläser, Werkzeug und so was.

Ich sammelte dieses Zeug 2-3 Sommer lang und verbuddelte es am Ende in oben erwähnter Zinkschatulle in dem damaligen Garten meiner Eltern. In gut 1 Meter 50 Tiefe. Ich wickelte den Inhalt vorher in Plastiktüten ein und legte noch 7-8 Lagen Alufolie um die Schatulle. Sollte über die Jahre ja nicht vergammeln, mein Schatz.

Kurz darauf musste mein Alter seinen so geliebten Garten aufgeben. „Rückübertragungsansprüche“ und so. Meine Schatulle blieb dort im Boden. Später bauten irgendwelche Leute Häuser daneben und bewohnten diese auch. Aber ich weiß, dass diese, meine, alte Zinkschatulle dort noch im Boden liegen muss und habe mir seitdem vorgenommen, nach einer etwaig erlebten Apokalypse mit einem Spaten dort hinzugehen, um danach zu graben und meinen damals gesammelten Schatz zu bergen.

Seitdem stehe ich ziemlich auf Dinge finden und frage mich manchmal, was wohl überall in den Kanälen dieser Welt wohl darauf wartet, endlich mal gefunden zu werden. Es muss urst spannend sein, das mal herauszufinden.

Dass in den Amsterdamern Grachten jede Menge herrenlos gewordene Fahrräder liegen, dürfte dabei nicht überraschen. Diese zu bergen aber, ist eben doch ein wenig so, wie damals mit dem Spaten am alten angefangenen Flughafen gegraben zu haben. Irgendwie. Und wir damals dafür nicht mal einen Bagger!


(Direktlink, via Laughing Squid)

Meine Zinkschatulle von damals ist heute dieses Blog. Zum Sammeln. Wenn auch irgendwie anders.

2 Kommentare

Alle Linienflieger, die genau jetzt in der Luft sind, live: Plane Finder

Interessantes Datenvisualisierungsprojekt, das zu zeigen versucht, welche großen Flugzeuge gerade wo im internationalen Luftraum unterwegs sind: Plane Finder. Ich weiß allerdings nicht, ob sich das ausschließlich auf Passagierflieger beschränkt, oder wenn, was genau von der Erfassung ausgeschlossen wird. So oder so, ziemlich was los da oben. Vor 10 Minuten sah es über Deutschland so aus:

Bildschirmfoto 2015-11-25 um 21.33.30

Über Europa so:

Bildschirmfoto 2015-11-25 um 21.34

Und in der Welt:

Bildschirmfoto 2015-11-25 um 21.35

Hier lässt sich der komplette Traffic live verfolgen hier steht wie das alles funktioniert.

Plane Finder has a global network of data feeds and antennas radars that receive data broadcast directly from aircraft. The primary technologies used are ADS-B and MLAT. We also show feeds from the FAA and a FLARM glider feed.

We know that this website and Plane Finder apps are used by a huge range of people including aviation professionals such pilots and ground crew, by plane spotters and aviation enthusiasts, and by anyone who just wants to track a friend or is curious about the planes overhead.

(via this isn’t happiness)

3 Kommentare

Headline-Wandel bei der Welt

News, auch wenn sie sich erstmal nur auf Gerüchte stützen, wollen heutzutage sofort verbreitet werden. Das weiß man auch bei Springers Welt. Warum also warten bis aus diesen Gerüchten echte Fakten werden, wenn man mit Panik verbreitenden Überschriften schon mal ordentlich Klicks abgreifen kann und die Meldung erstmal die Runde durchs Netz machen kann?

Die Richtigstellung liest drei Stunden später dann keine Sau mehr, weil das ja keine Panik verbreitende Überschrift ist. Und ein paar Tage später argumentieren die Besorgten dann, dass die Terroristen als Flüchtlinge einreisen würden. Hatte man so ja lesen können.

Ein bisschen mehr Verantwortung von Seiten der Journalisten wäre in diesen Fällen mehr als angebracht. Vielleicht auch einfach einmal durchatmen vorm Veröffentlichen, eine rauchen gehen, Tee trinken.

12243308_10153356727226347_3564568962311092831_n


(von Bildblog, via Christian)

8 Kommentare