Ich habe viel Zeit damit verbracht, für mich eine Kommunikationsebene mit syrischen Flüchtlingen zu finden, die damals noch nicht lange hier waren, und so gut wie keine Fremdsprachenkenntnisse mitbrachten. Sie hatten wichtige Anliegen, die zu klären ich ihnen helfen wollte, was nicht immer ohne Missverständnisse klappte. Eben weil mein arabisch denkbar schlecht, bzw. schlicht nicht vorhanden ist.
Wir übersetzten damals vieles mit Google und stellten schnell fest, das einiges davon zwar durchaus amüsant, aber nicht immer wirklich konstruktiv war. Wir lachten häufig darüber, wohlweislich weil wir wussten, dass in der Übersetzung etwas schief gegangen sein musste.
Mittlerweile sprechen sie durch die Reihe weg gut deutsch, wenn auch mein arabisch nach wie vor nicht über ein paar Vokabeln herausgeht.
Der Wörterbuchverlag Langenscheidt jedenfalls stellt für eben genau jene Sprachbarrieren ab sofort sein Arabisch-Wörterbuch kostenfrei im Netz zur Verfügung.
Liebe Helferinnen und Helfer, die sich für Flüchtlinge engagieren:
Vielen von Euch ist bestimmt schon der Post aufgefallen, der sich seit gestern im Netz verbreitet – es ist KEIN FAKE!
Wir stellen tatsächlich einen kostenlosen Zugang zu unserem Online-Wörterbuch Arabisch zur Verfügung, um Euch und Euren Schützlingen die ersten Schritte in Deutschland zu erleichtern. Und wir sind begeistert, dass das Angebot so zahlreich genutzt wird.
Auf Langenscheidt.de kann man erstmal bis zum 26.2.2016 davon Gebrauch machen. Ich weiß nicht, ob das besser als die Google-Übersetzung kommt, aber ich würde es mal versuchen.
Ein Besuch bei den Hasspredigern aus Freital
Spiegel TV hat mal welche besucht, die ihre unterirdisch rassistischen Kommentare auf Facebook absondern und sie offline damit konfrontiert. Finde ich einen guten Move. Die eher nicht so.
(Direktlink)
Passend dazu:
Aber auch die vermeintlich gefühlte Anonymität schützt Facebook-User nicht vor Konsequenzen. So wurde eine Altenpflegerin, die auf Facebook öffentlich damit gedroht hat, hilfsbedürftige Alte unter ihren Händen sterben zu lassen, aktuell von ihrem Arbeitgeber, der AWO Thüringen, gekündigt. Und kommt mir in dem Fall nicht mit „Meinung“!