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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Angela Merkel „tröstet“ ein palästinensisches Mädchen, das mit ihrer Familie nach vier Jahren abgeschoben werden soll

So macht das die Frau Bundeskanzlerin. Bisschen „streicheln“, „haste toll gemacht“ und weiter im Text. Sie hätte noch sagen können, „Kopf hoch, wird alles wieder gut.“

„Gut leben in Deutschland.“

Mir fehlen die Worte.


(Direktlink, via ESIB)

Die Presseabteilung von „Gut leben in Deutschland“ stellt das ganze im Nachgang so dar:

“Vor lauter Aufregung musste das Mädchen schließlich weinen und wischte ihre Tränen mit einem Taschentuch weg. Angela Merkel ging auf die Schülerin zu und tröstete sie mit den Worten: “Du hast das ganz toll gemacht”. Daraufhin gab es großen Applaus für die junge Libanesin.”

Vor lauter Aufregung kriecht mir gerade ein bisschen Kotze den Hals hoch. Und seit wann sind Palästinenser denn Libanesen?

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Pluto hat sein Herz verloren, gif’d

Pluto trägt ganz offensichtlich ein Herz auf seiner Brust. Das hat dieses Foto der NASA erst bewiesen.

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(Foto: NASA)

Alle waren ob der Fotos ziemlich aufgeregt, Pluto selber war es auch. Dann flog die Sonde weiter und das Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat dem 6-jährigen Merlin rührend zu erklären versucht, warum Pluto kein Planet mehr sein darf.

„Wie Deine Mama – fast – richtig sagt (Mamas wissen auch nicht immer alles…!), ist der Pluto ein klein wenig zu klein, um ein richtiger Planet zu sein. Das ist aber nicht der einzige Grund. Vor neun Jahren haben viele alte Männer beschlossen (die wissen oft viel, aber auch nicht immer alles, aber sie wissen immer alles besser!), den Pluto nicht mehr als Planet gelten zu lassen. Dafür gab es ein paar gute und ein paar nicht ganz so gute Gründe: In noch größerer Entfernung von der Sonne haben Astronomen mit ihren Fernrohren noch mehr ähnlich große Körper wie Pluto entdeckt. Was tun? Einen zehnten Planeten, einen elften, zwölften daraus machen? Die Astronomen sind den anderen Weg gegangen. Sie hatten die Befürchtung, dass hinter dem Pluto immer mehr solche Eiskugeln wie der Pluto entdeckt werden. Und dann wird das Sonnensystem mit seinen Planeten etwas unübersichtlich.“

Das alles hat dem armen Pluto jetzt das Herz gebrochen, wie dieses GIF zu beweisen weiß.


(via Daniel)

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Deutschland 2015: Neonazis in Halle und Bitterfeld

Es wirkt ein wenig so, als hätten die 90er wieder mal angerufen. Dabei ist das Ganze viel profaner: die 90er waren nie wirklich weg, sie haben sich dafür noch weiter in die politische Mitte manövriert.

Frontal 21 war in Halle und in Bitterfeld unterwegs und hat sich über die neonazistischen Umtriebe ein Bild gemacht. Übel.

„In der Region um Halle an der Saale sind seit mehreren Monaten gewaltbereite Neonazi-Gruppen aktiv. Sie nennen sich “Brigade Bitterfeld“ und “Brigade Halle“. Im Stadtteil Halle-Silberhöhe machen sie gezielt Jagd auf dort ansässige Roma-Familien.

„Sie haben meinen Kinderwagen angezündet“, erzählt eine Frau. „Dann haben zehn Nazis die Fensterscheiben eingeworfen, auf der Straße haben sie Böller nach mir geworfen.“ Mehrere Opfer berichten, dass Rechtsextreme ihre Wohnungen belagert und sie auf der Straße mit Messern und Elektroschock-Geräten bedroht hätten: „Seitdem gehen wir abends nicht mehr raus“, sagt ein Anwohner, der aus Rumänien stammt. Mehrfach gelang es den Rechtsextremen, im Stadtteil Silberhöhe Aufmärsche gegen Roma und andere Ausländer zu organisieren.“


(Direktlink, via FSF)

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Bottrop: Polizei nimmt Eichhörnchen in Gewahrsam

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(Foto: Polizei Recklinghausen)

Heute in Bottrop: ein Eichhörnchen verfolgt eine Frau so penetrant, dass diese die Polizei ruft. Das Hörnchen wurde in Gewahrsam genommen. Klar, oder?

„Ihr Verfolger war viel kleiner als sie, eigentlich konnte er ihr nichts anhaben.‘Aber lieber nichts riskieren. Sie lief schneller, er hielt mit. Auf verwunderte Blicke reagierte er nicht. Sie rief die Polizei, was bleibt einem in so einer Situation auch anderes übrig.

Also Notruf. Hilfe! Die Polizei ist schnell da, hält den Stalker fest.“

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Gestickte Zoetrope auf Plattenspielern

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Elliot Schultz bestickt für seine sich im liegen drehenden Zoetrope im 10″ Format, die ihre Schönheit dann auf einem sich drehenden Plattenspieler entfalten. Ich war in der Schule im Fach „Handarbeit fakultativ“ gar nicht mal so schlecht und mochte das Sticken sehr. Vielleicht wäre das ja im Alter ja noch mal was für mich.

Hier eine schöne Auswahl auf Behance.

„Inspired by the work of Alexandre Alexeieff and Claire Parker, I aimed to guide my production process indirectly through the limitations afforded by alternative media. Their invention, the pin screen, was used as the sole medium in the production of six short films, and shaped the outcome of their work. In response, I have designed and embroidered animated sequences onto discs, similar to the Phenakistokope, Zoopraxiscope and Stamfer Disc layouts. This repurposing of media introduced strict parameters, namely spatial, tonal and temporal, and has greatly informed all stages of my process.“


(Direktlink, via Colossal)

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Olli Schulz zieht für „My Hometown“ durch die Gegend seiner Kindheit

Urst tolles Konzept von EinsPlus, die für „My Hometown“ Leute räumlich an ihre Kindheitserinnerungen herantreten lassen. Hier mit Olli Schulz in Hamburg. Für alle, die als Adoleszente mit Feuer und mit CS-Gas experimentiert haben. Für jene auch, die ihre Nächte an S-Bahnschienen oder in geklauten Autos verbracht haben. Und Sex hatten natürlich auch. Jugend reloaded. Diese Kanten in der Erinnerung sollte, so hoffe ich, ein jeder haben. Klasse.

Nur Metal… Das musste hier nicht sein. Dafür hatten wir Techno und dadurch noch mehr abgedrehte Geschichte, an die zu erinnern es sich lohnt.


(Direktlink, via RBN)

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Fotos: Manhattan, NYC, Juni 2015

Da ich nun schon mal zum ersten Mal in New York war, habe ich natürlich versucht, soviel Zeit wie möglich neben dem eigentlichen Programm auf der Straße zu verbringen, was nicht ganz einfach war. Zum einen überforderte mich diese Stadt ein wenig, zum anderen war es zeitlich halt echt eng gepackt. So kam ich hier und da mal auf eine Stunde. Am letzten Tag allerdings legte ich dann mit Micha vom Stereo Magazine gefühlte 25 Kilometer zu Fuß zurück. Wir liefen durch East Village, Little Italy, Chinatown über die Manhattan Bridge, um dann direkt den Weg zurück über die Brooklyn Bridge, ein paar Sneaker Stores und dem Broadway zum Hotel in der 48. zu nehmen. Es regnete am Ende Spaghettis und unsere Füße brannten, aber das war es allemal wert.

Ansonsten mag ich weiter gar nicht so viel dazu schreiben. Außer, dass mir der total übermotivierte, mich wirklich nervös machende, junge Zollbeamte bei der Einreise tierisch auf den Saque gegangen ist. Außer, dass es total toll war, mich in New York mit Flashfonic, den ich übers Netz schon ewig kenne, aber persönlich noch nie getroffen habe, auf ein paar Gin Tonic in einer Bar zu treffen. Außer, dass es dort einen TV-Sender gibt, der den ganzen Tag Essen zeigt, das diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient hätte. Außer, dass diese Stadt auf mich gewirkt hat, wie ein Wahnsinniger, der niemals schläft (Sorry, Berlin!). Dass das Fliegen in einem Jumbo-Jet enorm entspannt ist. Dass das irgendwie alles ziemlich geil war, so in seiner Summe der einzelnen Teile. Und dass ich vielleicht gerne noch ein mal wieder kommen würde. Mit Kind und Kegel. Für ein paar Tage länger.

Hier ein paar der mir liebsten dort gemachten Fotos, der Rest davon in diesem Flickr-Album.

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In Portland hängen aktuell hunderte Dildos über den Stromleitungen

Keiner weiß wieso, aber die Dinger hängen da halt seit Tagen so rum. ¯\_(ツ)_/¯

„Unbekannte hängten die ungewöhnliche Dekoration am Wochenende an die Strommasten des Ortes und sorgten damit für einige Lacher und wilde Spekulationen.

[…]

Eine Theorie besagt, dass der Brauch von Soldaten stammt, die aus der Armee entlassen wurden und aus Freude über ihre Heimkehr ihre Schuhe zusammenbinden und in die Luft werfen.

Welches Ereignis nun den in Portland zu Hunderten zusammengebundenen Dildos zugrunde liegt, bleibt der Fantasie der Betrachtenden überlassen.“

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