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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Protonica – Assorted Waves 3 (DJ Set)

Freitag. Kurz vor Wochenende. Da trifft es sich bonfortionös gut, das Piet und Ralf von Protonica einen neuen Mix mit progressiven Perlen auf die Kette des Psy Trances gefedelt haben. Und genau die lege ich mir hier jetzt bei 3KW um. Gerade Freitags kann man mal ordentlich mit dem Arsch wackeln. Boom.

Tracklist:
01 Bakke & Alter Nature – Bakk To Nature
02 Captain Hook – The Power Of Now
03 E-Clip – Streamline (Spinal Fusion Remix)
04 Protonica – Floating Joint
05 Faders feat. Melicia – Nirvana
06 Redrosid – Collapse
07 Christopher Lawrence & Jonathan Allyn – The Human Element (Daniel Lesden Remix)
08 Symbolic – Insidious
09 Liquid Soul – Faith
10 Critical Choice – Out Of Orbit
11 Lifeforms – Sex Panther (Motion Drive Remix)
12 One Function – Back To My Roots
13 ON3 – Step One

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Kommunikations-Guerilla: Das Peng Collective kapert #AstroTV

Neue Aktion vom Peng! Collective. Zu Astro TV gehen, Schabernack treiben, wie er dort gewohnt ist, dem Moderator ein Ei auf dem Kopf zerschlagen und die Abschaltung des Senders fordern. Mehr auf einmal geht kaum.

Zunächst mag man denken, „Ach, diese Esoterik-Spinner tun doch niemandem weh“. Das dachten auch wir. Doch so harmlos, wie gedacht, ist die Sache nicht!
AstroTV gehört zu einem millionenschweren Firmen-Netzwerk der Adviqo AG, in dessen Hintergrund der Risikokapitalgeber Wellington Partners, mit einem Anteil von 55,48%, steht. Die Firmen leben vor allem davon, dass Menschen von ihren Heilsversprechen abhängig gemacht und dann finanziell ausgenutzt werden. Dabei bauen sie auf Naivität: “Egal ob Fragen zu Liebe, Partnerschaft, Beruf oder Finanzen, allen Anruferinnen und Anrufern wird sofort mit einer schnellen Antwort geholfen.“, wird auf ihrer Webseite suggeriert. Konkret bedeutet das: Tarot-Karten legen, Pendeln, Kontakt zu Engeln aufnehmen oder auch Wahrsagungen durch ein Medium.
Sogenannte LebensberaterInnen suggieren mit diesen fragwürdigen Methoden auf Basis esoterischer Weltbilder schnelle Hilfe für jedes Problem und bieten vermeintlich einfache Antworten für Menschen, die sich in Krisensituationen befinden. Die Auswirkungen sind jedoch denen einer Suchterkrankung sehr ähnlich.
Der erste Anruf ist kostenlos, um den Einstieg zu erleichtern. Ein “Zufallsgenerator” entscheidet, ob man in die Sendung durchgestellt oder zu BeraterInnnen verwiesen wird. Alle folgenden Anrufe sind dann kostenpflichtig. Fuer diese Art von Lebensberatung am Telefon wird bis zu 5 Euro pro Minute verlangt. Auch gibt es diese Beratung per Chat und E-Mail.
Das ist weder Entertainment noch Lebensberatung. Das ist Glücksspiel! Während die Telefonabzocker nicht davor zurück schrecken, Menschen in den finanziellen und emotionalen Ruin zu treiben, macht das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 100 Mio USD (ca. 90 Mio Euro). All das mit der lizensierten Unterstützung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.


(Direktlink, via Martin)

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taz: Demogeld für Antifas

So, jetzt ist raus. Die taz klärt endlich mal auf! (zwei weitere Ausrufezeichen)

25 Euro Stundenlohn für die Teilnahme an einem antifaschistischen Protest: Was sich anhört wie eine wilde, rechte Verschwörungstheorie, ist anscheinend bitterer Ernst. Dies geht aus einem internen Organisationsschreiben eines Vereins namens „Antifa e.V.“ hervor. Darin wird über die Organisation von nicht weniger als 48 Bussen informiert, die zu den Protesten gegen Pegida und Legida am 9. Februar 2015 fahren – samt Vergütung für alle Mitfahrer. Auch Freibier wird versprochen und Vermummungsmaterial („Hassis“) zum Kauf oder Verleih angeboten.

Die böse, staatlich finanzierte Antifa! Einsölf! (drei weitere Ausrufezeichen)

[Klick für in groß, Intellektuelle Energiesparlampen, ey!.]

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Cannabis Cocktails


(Direktlink, die Playlist ist *natürlich* teilweise geogefickt)

Ich erinnere mich leicht vernebelt aber noch sehr gerne an das „15 Jahre Netto„-Konzert von die Ärzte auf dem Berliner Mariannenplatz in Kreuzberg 2002 (Scheiße, ist das lange her!). Wir kamen viel zu spät, um es noch in den Mosh vor der Bühne schaffen zu können, und tranken dem Ereignis angemessen schon vorher etwas mehr. Klar. Am Eingang dann holten sie aus R.s Rucksack eine 0,5er Moskovskaya Flasche, deren Inhalt irgendwie versifft grün und so gar nicht appetitlich aussah. Diese wollten sie ihm abnehmen. Natürlich. Allerdings mit der Option, dass wir diese vorher auch noch leer machen konnten. Also tranken wir das Zeug. Zu dritt. Auch klar.

30 Minuten später schwebten wir, irgendwie wie von Geisterhand gelenkt, doch in den Mosh, wo wir das komplette Konzert über auch verweilten. Schubsend, austeilend und ebenso einsteckend. Ich habe ihn nie gefragt, was genau den Inhalt seiner Flasche damals so versifft grün machte, aber bin mir ziemlich sicher, dass es genau das hier war: The Next Hot Ingredient in Cocktails – Cannabis.

Noch später dann brannten 2-3 Stände rund um das Open Air Konzert. Mitten in der Stadt. Am Mariannenplatz, den die Scherben schon 1972 besungen haben. Zu recht. Aber da waren wir schon weg.

Worauf ich hinaus wollte: in den USA verkaufen sie jetzt ganz offiziell Cannabis Drinks. Und die sind schon auch mal ein bisschen fies. So fies wie die Ärzte auf dem Mariannenplatz damals.

Mixologists are trying out two kinds of potables: cocktails spiked with THC (where legal), and cocktails designed to mimic the actual green, skunky flavors of marijuana.

Compared to edibles, for which oil- or butter-based extractions are favored, tinctures (herbal essences that are extracted by alcohol) are the preferred vehicle for drinks. Bartenders use Everclear or a different high-proof alcohol to draw THC from the plant, a process similar to that used to make bitters. The most popular seems to involve grinding and then baking the bud at a low temperature (a process called “decarboxylation”) before steeping it in alcohol for a stretch that can range from hours to days. The liquid is then strained and stored, often in a container with an eyedropper or dasher attachment. (I’m coining the term “cannabitters” here and now.)

1x-1


(via René)

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