Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Berlin atmet auf – Endlich Licht am Tunnel zum BER

Immer nur meckern, Häme verteilen und sich über den aktuellen Stand des Flughafen Berlin Brandenburg (BER) lustig machen, ist ja auch keine Lösung des Problems. Konstruktive Vorschläge müssen her! Dachte sich wohl auch jener Geradeausdenker auf Linie Plus und stellt einfach mal eine Idee zur perfekten Verkehrsanbindung für Berliner zur Debatte. Damit auch die auf direktem Wege endlich zu einem Flughafen kommen, der internationalen Ansprüchen gerecht wird. Ich unterstütze das.

Beschreibung des Vorschlags:
Auch wenn der Flughafen BER in absehbarer Zeit nicht per Flugzeug erreichbar sein wird, darf das dortige Quartier nicht von der Stadt abgehängt bleiben. Ich schlage daher vor, den Flughafen BER an einen funktionierenden Flughafen anzuschließen, der die notwendige Kapazität hat, um einen Ballungsraum wie Berlin zu versorgen. Der Flughafen in Frankfurt käme hierfür in Betracht und könnte durch eine einfach zu realisierende U-Bahn angebunden werden. Um die Erschließungsfunktion dieser Strecke zu vergrößern, sollte sie um wenige Kilometer zum Berliner Hauptbahnhof verlängert werden und von dort die Lücke zum Bahnhof Jungfernheide schließen, weil dadurch auch die Siemensstadt besser an den internationalen Nahverkehr angebunden wär.

Unter Arbeitsmarkpolitischer Sicht kann der Bau einer solchen Strecke, für die ausschließlich Hochgeschwindigkeits-U-Bahnen in Vakuumröhrentechnik eingesetzt werden sollten, nur begrüßt werden. Als langfristige Option bei geeigneter europäischer Zusammenarbeit käme eine Verlängerung zum Mars in Betracht.

Metadaten zu diesem Vorschlag:
Verkehrsmittel: U-Bahn
Streckenlänge: 456,898 km
Anzahl der Haltestellen: 4
Durchschnittlicher Haltestellenabstand: 152,299 km

Bildschirmfoto 2014-11-11 um 15.29.33


(Danke, Henryk!)

3 Kommentare

Innenansichten aus China – Fotografien von Andy Gawlowski

Andy von Wowiwax ist gerade in der Volksrepublik China unterwegs. Genauer in Peking, Shanghai und Hong Kong. Was genau er dort tut, entzieht sich meiner Kenntnis, aber so wie er schreibt, wollte er eigentlich einfach nur mal gucken.

Es war in der Tat eine private Reise. Ich hatte ein recht schlechtes Bild von China. Meine Vorurteile waren geprägt von, es sind viel zu viele Menschen, es ist laut, es riecht unangenehm, das Essen ist nicht geniessbar und die Leute sind bestimmt unhöflich. Deswegen war es an der Zeit damit aufzuräumen und mir ein eigenes Bild zu machen. Resultat: Das Essen ist der Wahnsinn, die Leute höflich, nett und freundlich, die Städte sauber und einfach atemberaubend.

Auf jeden Fall flutet der Mann seit Wochen meinen Instagram-Stream mit wirklich außergewöhnlich hochwertigen Fotografien, die er dort aufnimmt. Auf Facebook hat er jetzt eine Serie der Aufnahmen in ein eigenes Album gepackt. Ich find’s großartig!

Mehr davon auf seinem Instagram-Account.

10425169_855934874450803_677099810527504556_n 10665743_855933074450983_1779010702207671014_n 10349961_855933191117638_6819853341829194773_n 10622738_855934024450888_3908394753375165759_n 10801978_855933707784253_4500800821038177793_n 10731136_855934687784155_8414534830471645311_n 10801923_855933884450902_5229186110919014481_n


(Fotos: © Andy Gawlowski)

6 Kommentare

Ein selbstgebautes Batmobile

Der Australier Zac Mihajlovic hat sich zwei Jahre Zeit genommen um, sich ein 1989er Batmobile zu bauen. Was da wohl der TÜV von halten würde?

A real-life superhero has turned down six-figure offers for his home-made Batmobile – so he can continue helping sick children. Batman fanatic Zac Mihajlovic, from Camden, Australia, hand-built his very own street legal version of the car from the 1989 film starring Michael Keaton and Jack Nicholson. The 29-year-old turned his comic book fantasies into a high-octane reality by constructing a replica of the iconic vehicle. And the car has whipped up a reaction wherever it has been seen. Businessmen from across the world, including a Sheik in Dubai, have offered Zac big bucks for the Batmobile – and he has also seen his share of bizarre requests. And rather than cash-in on his dream machine, Zac decided to use his powers for good by teaming up with the Make-A-Wish foundation, who make dream’s come true for terminally-ill children.


(Direktlink, via DeadFix)

Einen Kommentar hinterlassen

Letztes Wochenende in Berlin

George Cotterhill war am letzten Wochenende mit seiner Partnerin in Berlin unterwegs. Und wenn man schon mal da ist, kann man auch das Phone rausholen und ein paar Videos aufnehmen. Klar. Optisch ist das Ergebnis jetzt nichts Besonderes, aber ich mag die Stimmung. Der Umstand, das für derartige Videos heute nicht mehr als ein Telefon von Nöten ist, ist allerdings ziemlich beeindruckend. Außerdem Seifenblasen.

https://vimeo.com/111393222
(Direktlink)

5 Kommentare

Laubbläser provoziert Randale

BZHp14QCcAAFei0


(Symbolfoto: Der eigentlich bessere Laubbläser, JuergWyss)

Laubbläser haben keinen leichten Stand. So ziemlich jeder, der die Dinger nicht benutzt, hasst sie. Ich nehme mich da nicht aus, auch wenn „hassen“ bei mir nicht so ganz zutrifft – aber sie nerven mehr als Helene Fischer. Auf jeden Fall. Da kann man schon mal ausrasten.

So geschehen in Eschweiler bei Aachen, wo ein Laubbläser ein Steinchen gegen ein Auto gepustet hat. Dass die Dinger nerven, ist eine Sache, das nehmen die Deutschen noch hin, aber wenn es ums Auto geht, da hört der Spaß aber sowas von auf!11!!!

Ein Laubbläser hat in Eschweiler bei Aachen Dutzende Menschen so aufgebracht, dass die Polizei mit acht Streifenwagen zum Einsatzort ausrücken musste. Ein Anrufer hatte sie wegen eines bevorstehenden „Massakers“ alarmiert. Die Beamten trafen auf rund 40 erregte Menschen – „einige von ihnen tatsächlich bewaffnet mit Sägen, Heckenscheren, Mistgabeln, Baseballschläger, Golfschläger und Rechen“, heißt es im Polizeibericht vom Montag.

Grund der Aufregung: Bei Baumarbeiten war am Samstag durch einen Laubbläser ein Steinchen gegen ein Auto geschleudert worden. Der Besitzer beschwerte sich beim Baumarbeiter, Passanten mischten sich ein, ein Wort gab das andere, und man rüstete zum Kampf.

Aus dem Polizeibericht:

Ein Laubbläser hat es Samstagmittag geschafft, einen größeren Polizeieinsatz auszulösen. Das Gerät wird in naher Zukunft neben der Polizei noch Rechtsanwälte, Staatsanwälte und die Gerichte beschäftigen. Viel Wind mit viel Lärm.

Was war geschehen? Um genau 12.40 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein: Schwere Schlägerei in der Gutenbergstraße. Über 100 Leute beteiligt. Man gehe mit Kettensägen und Mistgabeln aufeinander los. Ein Anrufer bezeichnete das, was dort geschehe, gar als Massaker. Bahn frei für die Polizei, um mit Sonder- und Wegerechten zum Ort des vermeintlichen Gemetzels zu fahren. Insgesamt acht Streifenwagen rückten aus allen Himmelsrichtungen an. Am Tatort angekommen, strömten zunächst einmal von allen Seiten hektisch Menschen auf die Beamten zu, um den Sachverhalt aus ihrer Sicht und möglichst als erster den Polizisten mitzuteilen. Einige von ihnen tatsächlich bewaffnet mit Sägen, Heckenscheren, Mistgabeln, Baseballschläger, Golfschläger und Rechen.

Und dennoch schafften die Beamten es recht zügig, sich lauthals Ruhe zu verschaffen (das geht) und die Kontrahenten gefahrlos zu trennen, ohne dass auch nur ein Gartengerät zweckentfremdet zum Einsatz kam.

Zunächst stellte sich heraus, dass es trotz dieser enormen Schlägerei unter etwa 40 Beteiligten „nur“ einen Verletzten gab. Der war bei der Auseinandersetzung von einer Leiter, die nicht als Steighilfe sondern eher als Waffe zum Einsatz kam, am Kopf getroffen und verletzt worden. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Ursächlich für diese Riesenauseinandersetzung war ein Laubbläser. 1,5 PS, etwa 84 dB. Landschaftspfleger hatten sich am Morgen daran gemacht, die dort stehenden Hecken und Bäume im Rahmen eines Auftrages zurückzuschneiden. Hierdurch herabfallendes Laub wurde mittels jenes Laubbläsers zusammengeblasen. Ein kleiner Stein und kleines Geäst fühlte sich mit angesprochen und ließen sich so gegen ein geparktes Auto blasen. Sehr zum Leidwesen des Besitzers, der sich bei den Pflegern sofort beschwerte. Man(n) durchlief offenbar mehrere Eskalationsstufen: Verfehlen der Tonart, Geschrei, Streit, körperliche Auseinandersetzung, Bewaffnung…. Jedenfalls schaukelte es sich mächtig auf.

Am Ende leitete die Polizei mehrere Strafverfahren ein wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung…..und und und.

10 Kommentare

NDR-Reportage: Die Graffiti-Jäger

Bildschirmfoto 2014-11-10 um 22.05.43

Das ist ja putzig. Die Nordreportage über „Die Graffiti-Jäger“ in Hannover. Und gekifft wird auch. Weil „man nur zugedröhnt die Buchstaben richtig rund kriegt“.

Hannover zählt zu den Hochburgen der Graffitiszene. Hier kämpft sogar eine eigene Sonderkommission der Polizei gegen die illegalen Attacken aus der Farbdose. Häuserwände, Türen und Brücken sind beschmiert. Alle paar Meter haben Graffiti-Sprayer in Hannover ihre “Tags”, ihre Kürzel hinterlassen.

Etwa 700.000 Euro Schaden verursachen illegale Sprayer jedes Jahr in der Region. Die sechs Beamten der Ermittlungsgruppe Graffiti durchsuchen vier Wohnungen gleichzeitig. Im Visier: Mitglieder einer Crew, die für dutzende “pieces” verantwortlich sein sollen.
Die Polizisten suchen die “Blackbooks”. In den Büchern skizzieren die Sprayer ihre Bilder. Nur mit diesen Hinweisen lassen sich die Taten zuordnen.

Aber die Polizisten finden noch viel mehr. Tag und Nacht ist die Soko im Einsatz. Kurz nach Mitternacht erreicht die Ermittler ein Alarm: Auf einem Abstellgelände der Bahn wurden Sprayer beobachtet. Vermutlich sind sie noch irgendwo auf den Gleisen unterwegs. Die Nordreportage begleitet die Sonderermittler der Polizei im Kampf gegen Sprayer, die die Stadt als ihre Leinwand nutzen.


(Direktlink, via Just)

3 Kommentare