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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Injazero Mixxx *1* – Sieren

Das britische Label Injazero Records startet aktuell eine eigene Mix-Serie und hat als ersten keinen Geringeren als den Berliner Sieren am Start. Herrlich langsames Geschlacker mit Bass und ganz viel Liebe. Geil!


(Direktlink)

Tracklist:
1) Kiyoko – Archway [Samurai Horo]
2) Synkro – Falling [Apollo Records]
3) Foals – Spanish Sahara (Sieren Edit)
4) Roof Light – Around Here [Styrax]
5) Ultraista – Gold Dayz (Maribou State Remix) [Free DL]
6) Unknown Track [Dub]
7) Leon Vynehall – Butterflies [Clone]
8) Fybe:One – HeartBeats ft. Deft [Shades Recordings]
9) Me Succeeds – Rongorongo (Arp Aubert Remix) [Ki Records]
10) Kiasmos – Thrown [Erased Tapes]
11) Fybe:One ft. Zelda Marshall – Trace (Sieren Remix) [Shades Recordings]
12) Garden City Movement – Move On [BLDG]

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Tutorial: Wie man Regenbogenfassaden macht


Die Leute von Reclaim your City haben gerade eine schön bunt bebilderte Anleitung, wie man auf bestem Wege eine Regenbogenfassade machen kann. Als Mann vom Fach fällt mir natürlich gleich auf, dass da auch Tiefengrundierung reinkommt. Das soll ja schließlich auch halten, nech.

Aber, auch klar:

„Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass in Deutschland und einigen anderen Ländern Flächen und Wände nur mit Einverständnis der/der Eigentümer*in bemalt werden dürfen. Informiere Dich über die jeweilige Gesetzeslage!“

(via Just)

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Potsdam 1990: Mit der Straßenbahn vom Platz der Einheit zur Kastanienallee

Ich bin zwar in dieser Stadt geboren, aufgewachsen allerdings bin ich 30 Kilometer östlich von ihr und bis zum Fall der Mauer war ich auch verhältnismäßig selten in Potsdam. Auch weil die Wahrscheinlichkeit H-Milch, Werder Ketschup oder einen neuen Kotflügel für Vaters Trabbi zu bekommen in Berlin immer höher war, weshalb die Eltern dann eher 3-4 Mal im Jahr den Weg nach Berlin auf sich nahmen, worüber ich hier vor sieben Jahren schon mal konkreter schrieb.

Potsdam war damals gut, um hin und wieder im „Russenmagazin“ einzukaufen, oder auf der Brandenburger, die Potsdamer liebevoll „Broadway“ nannten, im „Delikat“ nach Neuem zu stöbern. Meistens machten wir Familienausflüge nach Sanssouci, wenn mal Geschwister von meinem Vater aus dem Norden in die Mitte der DDR kamen, um uns dort zu besuchen.

Vielmehr verband mich und Potsdam damals eigentlich nicht. Vielleicht noch der Schwimmunterricht, den die Schule am Brauhausberg durchführte und gelegentliche Punktspiele, die das beste Handball-Team Brandenburgs auswärts zu bestreiten hatte. Die BSG Teltow. Mit mir im Tor.

Wichtig wurde Potsdam erst, als die Mauer dann weg war. Die S-Bahn fuhr über Nikolassee und Grunewald, wo es die besten Strecken zum S-Bahn Surfen gab, weil die Bahnhöfe ewig weit auseinanderliegen. So starteten wir manche Wochendabende bei Burger King auf dem Ku’damm, surften fuhren dann von Zoo aus mit der heutigen S7 nach Potsdam und ließen uns im frisch besetzten Waschhaus den Arsch mit Techno versohlen. 1993 muss das gewesen sein.

Drei Jahre vorher ist dieses Tram-Video hier gemacht worden. Es zeigt den Weg der heutigen Linie 94 vom Platz der Einheit zur Kastanienallee und es ist echt krass, wie sehr sich diese Stadt in den letzten 25 Jahren verändert hat. Klar, sind 25 Jahre auch eine lange Zeit, die viel Raum für Veränderungen zulässt, das so zu sehen allerdings ist dennoch irgendwie beeindruckend.

Start: Platz der Einheit, den hier alle PdE nennen. Die Wilhelm-Galerie gab es damals noch nicht, stattdessen stand dort ein kleines Kaufhaus. Einfahrt Charlottenstraße, wo auf der Ecke heute ein Designer-Laden ist, vorbei am Scharwarma, wo nun die besten Falafel der Stadt gemacht werden. Café Olga, der Buchladen Sputnik, das recht neue Hipster-Café Höhe Dortustraße, damals alles noch Ideen der kommenden Jahre, alles noch nicht da. Der Stadtwächter, dann fährt die Bahn über den Luisenplatz, der bis 1993 Platz der Nationen hieß. Was sie heute nicht mehr tut. Heute nimmt sie den Weg hinter der Sparkasse und dem ehemaligen autonomen Frauenzentrum entlang.

Zeppelin-, Ecke Feuerbachstraße, entlang an den ewig langen Platten, die heute schön bunt sind. Zeppelin 25/26, die damals, so glaube ich, noch nicht besetzt waren. Gerade zu auf den heutigen Späti und vorbei an dem Haus, auf dessen Fassade bis vor kurzem noch „Schallplatten“ in großen Lettern prangte. Geschwister-Scholl-Straße, vorbei an der heutigen Avanti-Pizzeria und der Waschbar…

Ein wundervolles Zeitdokument, aufgenommen im Juli 1990. 8 Monate nach dem Mauerfall. In einer Stadt, die heute mehr und mehr zu einem begehbaren Museum mutiert.


(Direktlink)

Den Ton könnt ihr ruhig runterdrehen und stattdessen Michael Harris‘ wunderschöne „Reflection EP“ laufen lassen, die es hier zum Download gibt. Das passt ganz perfekt.


(Direktlink)

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Wenn Panoramafotos in die Hose gehen

Ich persönlich finde ja, dass missglückte Panoramafotos durchaus als eigene Kreativschöpfungen zu behandeln wären, aber was weiß ich schon. Die Ergebnisse immerhin sind mitunter mehr als nur skuril. Das Huh Magazine hat einige davon mal zusammengesammelt. Und die kann kein Fotografen-SetUp so hinbauen. Also zumindest nicht ohne Photoshop.

When Apple first introduced the panorama feature for its Camera app back in late 2012 it opened up a whole new world for iPhoneographers, allowing them to capture landscapes and group shots which previously weren’t possible.

Of course, it doesn’t always work perfectly, especially in scenes were there’s a moving object or person. Here, we’ve compiled some of the biggest „panorama fails“ out there, with 2 legged horses, floating dogs, human centipede-esque babies, and stretched out limbs.


(via Swissmiss)

Noch viel besser: Natürlich gibt es auch ein Tumblr, dass sich einzig den Panorama-Fails widmet.

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Rosettas Kometenlandungsmission im Live-Stream

Morgen im Laufe des Tages wir die Esa-Sonde „Rosetta“ ihren Lander „Philae“ vom Rücken werfen und auf auf einem Kometen landen lassen. So zumindest ist der Plan.

Auf diesen Tag haben die Wissenschaftler von Europas Raumfahrtagentur Esa mehr als zehn Jahre gewartet. Am 2. März 2004 war die Raumsonde „Rosetta“ gestartet, und huckepack mit ihr der Lander „Philae“. Am Mittwoch nun soll „Philae“ auf einem Kometen landen – ein noch nie zuvor durchgeführtes Manöver.

Um 9.35 Uhr deutscher Zeit soll „Rosetta“ den kühlschrankgroßen Landeapparat über dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko (kurz „Tschuri“) abwerfen – ähnlich wie eine Bombe von einem Flugzeug. „Philae“ verfügt über keinen eigenen Antrieb. Allein die Anziehungskraft des Kometen und eine präzise Wahl des Abkopplungszeitpunkts sollen die Landung möglich machen.

Und weil das ziemlich spannend ist, hat die Esa schon jetzt einen Live-Stream am laufen, der die Mission die nächsten Stunden begleiten wird. Bisher ist da nicht viel los, aber die haben immerhin schon mal gute Musik am Start, zu der man sich veritabel betrinken könnte. Also wenn man das möchte. Sag ich jetzt mal so. Und wer Morgen im Büro mal wieder Langeweile hat, kann ja gucken, ob „Philae“ sanft auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko landen wird, oder gar daran vorbeihämmert, was wir natürlich alle nicht hoffen. Ich jedenfalls lass‘ den Stream einfach mal laufen. Ja.

Stream wegen Autoplay erst nach dem Klick:

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Berlin atmet auf – Endlich Licht am Tunnel zum BER

Immer nur meckern, Häme verteilen und sich über den aktuellen Stand des Flughafen Berlin Brandenburg (BER) lustig machen, ist ja auch keine Lösung des Problems. Konstruktive Vorschläge müssen her! Dachte sich wohl auch jener Geradeausdenker auf Linie Plus und stellt einfach mal eine Idee zur perfekten Verkehrsanbindung für Berliner zur Debatte. Damit auch die auf direktem Wege endlich zu einem Flughafen kommen, der internationalen Ansprüchen gerecht wird. Ich unterstütze das.

Beschreibung des Vorschlags:
Auch wenn der Flughafen BER in absehbarer Zeit nicht per Flugzeug erreichbar sein wird, darf das dortige Quartier nicht von der Stadt abgehängt bleiben. Ich schlage daher vor, den Flughafen BER an einen funktionierenden Flughafen anzuschließen, der die notwendige Kapazität hat, um einen Ballungsraum wie Berlin zu versorgen. Der Flughafen in Frankfurt käme hierfür in Betracht und könnte durch eine einfach zu realisierende U-Bahn angebunden werden. Um die Erschließungsfunktion dieser Strecke zu vergrößern, sollte sie um wenige Kilometer zum Berliner Hauptbahnhof verlängert werden und von dort die Lücke zum Bahnhof Jungfernheide schließen, weil dadurch auch die Siemensstadt besser an den internationalen Nahverkehr angebunden wär.

Unter Arbeitsmarkpolitischer Sicht kann der Bau einer solchen Strecke, für die ausschließlich Hochgeschwindigkeits-U-Bahnen in Vakuumröhrentechnik eingesetzt werden sollten, nur begrüßt werden. Als langfristige Option bei geeigneter europäischer Zusammenarbeit käme eine Verlängerung zum Mars in Betracht.

Metadaten zu diesem Vorschlag:
Verkehrsmittel: U-Bahn
Streckenlänge: 456,898 km
Anzahl der Haltestellen: 4
Durchschnittlicher Haltestellenabstand: 152,299 km

Bildschirmfoto 2014-11-11 um 15.29.33


(Danke, Henryk!)

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