Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Eine 13-Track Compi mit Geschlacker, Bass und Liebe für umme: Label Love Vol. 6

Diese wirklich exorbitant gute Compilation habe ich seit Gestern auf Halde, komme aber gerade gerade nicht mal wirklich dazu, diese dann auch gleich zu hören. Jasmine De La Paz hat 13 Tracks von jeder Menge Künstlern sortiert, die eben mit diesen Nummern ihre Labels vertreten. Mit dabei u.a. Submerse für Project:Mooncircle und Shigeto für Ghostly International, nur um mal mit zwei dicken Hausnummern zu hantieren. Allerdings sind alle anderen Nummern nicht weniger hörenswert, diese Compi ist eine echte Granate.

Einige der Nummern sind bisher unveröffentlicht und deshalb exklusiv, andere kamen schon auf den jeweiligen hier vertretenen Labels. Riesending, wenn mich einer fragt. Und das ganze für umme. Ich höre das Teil jetzt zum vierten Mal am Stück.

Und weil das hier so ein dickes Ding ist, werde ich mir jetzt auch mal Vol. 1 – 5 zu Gemüte geben. Ja.

2 Kommentare

11 zeitnahe Selbstporträts nach dem Werfen eines LSD-Trips

Diese Nummer an sich ist nicht ganz neu, das gab es in verschiedenen Variationen über die letzten Jahrzehnte schon öfter mal, ja. Allerdings sind die letzten Selbstbeobachtungen, die ich gesehen habe und die während eines Trips auf Papier gebannt wurden, schon um einiges älter. Diese Zeichnungen hier sind fünf Tage alt. Ob sie echt oder gefakt sind, kann ich nicht beurteilen, bewerten will ich das auch nicht in irgendeiner Weise, aber nach Aussage von Redditor whatafinethrowaway wurden diese Zeichnungen wohl als Selbstporträts einer Freundin nach dem Klinken eines Trips gezeichnet.

Ich weiß ja gar nicht, wie man da überhaupt noch zeichnen kann, aber ich habe von so was ja auch keine Ahnung. Vom Zeichnen. Und so.

zV5Hq9qh

Nach 15 Minuten:

Nach 45 Minuten:

Nach 1 Stunde und 45 Minuten:

Nach 3 Stunden 30:

Nach 6 Stunden: „I lost the black pencil. I only had the coloured ones.“

Nach 6 Stunden 45:

Nach 8 Stunden 45:

Nach 9 Stunden 30 und das letzte Portrait:

Die komplette Serie gibt es auf hier auf imgur. So hingegen sah es aus, als ein Künstler in den 50ern unter dem Schirm der US-Regierung für ein Experiment LSD einwarf und dann Porträits von sich malte:


(Direktlink, via Tara)

6 Kommentare

Ein Black Metal Video auf dem Benny Hill Theme

Es ist kein Geheimnis: ich kann mit Metal so gar nichts anfangen. Fast nichts in der Musik finde ich so albern wie eben diese Metal Attitüde. Außer vielleicht Schlager. (Jehova, Jehova!) Aber ich habe da auch keine Ahnung von.

Dafür liebe ich das Benny Hill Theme. Weil eben auch dieses furchtbar albern ist. Immer. Und so passt eben nicht so dermaßen gut zusammen wie ein Black Metal Video auf dem Benny Hill Theme. Macht mir den Abend.


(Direktlink, via BoingBoing)

7 Kommentare

Die Erde dreht sich linksherum

Aus der Reihe: Platten, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Das wilde Sammelsurium aus Jazz, Rock, Funk / Soul und Pop nach DDR Hörart kam 1978 auf Amiga anlässlich der Sojus 31 Mission, mit der Unser Fliegerkosmonaut Siegmund Jähn als erster Deutscher ins All flog. Begleitet wurde er dabei vom Russen Waleri Fjodorowitsch Bykowski.

Die Songs auf der Compi huldigten offenbar der sozialistischen Raumfahrt und ich kenne genau keinen davon. Das beste daran scheint mir aber ohnehin das Cover zu sein.

R-3982261-1351340815-5279-1


(Wer dazu einen Torrent oder Ähnliches hat, ich nehme den Link dahin gerne per Mail.)

5 Kommentare

Schaukeln überm Abgrund

Schaukeln an sich ist ja keine echte Herausforderung, schaukeln über einem 2660 Meter hohen Abgrund hingegen schon und zwar so richtig. An einem Baumhaus in Baños, Ecuador, kann man genau das tun: schaukeln am Limit quasi, mit Blick auf den Vulkan Tungurahua. Ich als ausgewiesener Höhen-Schisser würde mir das selbstverständlich nicht geben.

Those who choose to ride the swing are given a unique perspective of the surrounding landscape, which includes a view of the Tungurahua volcano. One could only imagine the excitement that rushes through one’s body as they sway back and forth, hovering over a long drop every few seconds, which clearly comes across as a heart-pumping experience. The activity seems to offer a serious adrenaline rush given the construction of the swing itself, which appears to be nothing more than a plank of wood hanging by two ropes attached to a metal rod high above.

Das Video ist schön, beeindruckender allerdings sind die Fotos davon auf MyModernMet.


(Direktlink, via MMM)

3 Kommentare

Die belgischen Rave-Hymnen der 90er auf 115 BPM in einem Mix mit Tanzanleitung: Cherry Moon On Valium

Die Jungs von Radio Soulwax haben sich schon vor zwei Jahren durch die Archive der 90er gewühlt und diesen ganzen alten Gabber- und Hardcore-Kram aus Belgien nebst der Rave-Hymnen von Bonzai zusammengesammelt. Diese spielen sie dann deutlich gebremst auf 115 BPM, mit der Geschwindigkeit also, mit der der heutige Schunkel-House so aus den Boxen kommt. Damit haben sie einen Teil meiner durchgeravten Jugend einfach mal meinem jetzigen Alter angepasst. Geile Idee. Und weil Radio Soulwax nun mal keine halben Sachen machen, gibt es auch gleich noch ein Video dazu, das sowohl das jeweilige Cover des gespielten Tracks zeigt, als auch wie man eben dazu getanzt hat. Ich auch. Ohne Shice. Haha!

Even though these Belgian records sound very “now”, they are actually 20 years old and were meant to be played at a much, much faster speed. At the time this was the devil’s music for us, but we have learned to LISTEN through the claps and distorted kicks and discovered that if you slow these really dark and heavy techno records down all the way to about 115 bpm, it suddenly makes them sound less frantic, ballsier and a lot sexier. Belgium at its best when pitched down.

The covers of these records are quite generic and don’t really lend themselves to animating , so we figured we would bring you the visual aspect of this musical genre that you can’t not be fascinated by: the dance. We were very lucky to have found some people who can still do the typical moves, and with them dancing in front of the record sleeves (and sometimes inside of them) we bring you our ultimate tribute to a glorious period in our Belgian musical heritage.

We feel very strongly about this hour, and would like to show that quite often, the best things in life are already right in front of us, we just have to OPEN our eyes (and ears) to them. We stand corrected!


(Direktlink, via Sara)

29 Kommentare

Max Cooper / Tom Hodge – Fragments of Self

Bildschirmfoto 2013-11-13 um 13.25.26


Mir ist im Winter ja immer ganz besonders Piano und ich denke so, „Wir bräuchten viel mehr davon. Immer. Überall.“ Wenn es wärmer wird, verwächst sich das dann schnell wieder, aber so lange es kalt ist, mag ich das Piano sehr. Besonders auch dann, wenn Max Cooper da irgendwie seine Hände dran hat. Nicht umsonst hat er schon Nummern von Michael Nyman oder Nils Frahm remixen können. Für die EP „Fragments of Self“ hat er sich Unterstützung von Pianist Tom Hodge geholt, die Beats in den Glitch getrieben und alles mit viel Piano zu ganz viel hörbarer Liebe gemacht.

Die EP dazu kam auf Fields, das tolle Video dazu kommt von Nick Cobby.


(Direktlink)

8 Kommentare

Die Orgasmus-Szene aus „Harry und Sally“ als Flashmob im Originalrestaurant

Diese Szene aus Harry und Sally sollte hinlänglich bekannt sein. Harry behauptet in dieser, ihm könne keine Frau einen Orgasmus vorspielen, ohne dass er es bemerken würde. Sally behauptet das Gegenteil und spielt ihm diesen, beobachtet von allen Gästen, eindrucksvoll vor. Das ganze spielt im Katz’s Delicatessen, einem Restaurant, was es tatsächlich gab und auch immer noch gibt. Und so dachten sich die Leute hinter Improv Everywhere, die regelmäßig Filmszenen in die echte Welt tragen, „Lasst uns mal da rein gehen und ohne das Wissen des Restaurants diese Szene von 20 Pärchen nachspielen.“ Gesagt, getan. Da war die Belegschaft dann etwas überrascht. Die Gäste, die nicht involviert waren, allerdings auch.


(Direktlink, via rebel:art)

2 Kommentare