Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Solitude – 6am Mix

Chillstep-Ikone Solitude wandelt für seinen ganz frischen 6am Mix auf strikt ambienten Pfaden. Es soll ja Banausen geben, die das langweilig finden, aber ich mag das hin und wieder verdammt gerne.

Diesmal allerdings ohne Tracklist, was Raum für Überraschungen lässt.


(Direktlink)

3 Kommentare

Beim nächsten Mal wird alles besser

Ich suche seit Jahren nach diesem Foto. Genauer gesagt suche ich seit Jahren nach einem Plakat der Berliner Zeitung, die auf diesem einst genau dieses Motiv hatte. Irgendwann habe ich das Suchen danach aufgegeben. Jetzt hüpft es gerade einfach so über Tumblr.

7 Kommentare

Four Tets 8-Stunden Set auf Rinse.fm vom letzten Wochenende

Jetzt auch als kompletter Upload. Inklusive der Gast-Mixe von Caribou, Pearson Sound und Floating Points. Ganze acht Stunden. Bäng!

On Sunday, the 6th of October 2013, Kieran Hebden, better known as Four Tet, took over the Rinse FM airwaves for a very special one-off extended 8 hour show featuring guest mixes from Caribou, Floating Points, Anthony Naples & Pearson Sound, which ran all night from 9pm until 5am.


(Direktlink, via EOMS)

Die vorläufige Tracklist, die sich aktuell immer erweitert, findet sich hier auf Hastebin.

Einen Kommentar hinterlassen

Doku: Festung Europa

Unser Innenminister sprach heute über Menschen, die wegen Krieg, Folter, Hunger, Armut und sonstigen unmenschlichen Verhältnissen Zuflucht in Europa suchen über Freizügigkeitsmissbrauchende. Dabei hat unser Innenminister derartige „Probleme“ primär gar nicht, weil diese eher an den europäischen Grenzen am Mittelmeer in Italien oder Griechenland passieren. Und er meint, dass die dort gar nicht „effizient“ genug arbeiten. Er meint wohl auch, dass es richtig wäre, es eine „Tragödie“ zu nennen, wenn Menschen obhin auch seiner Verantwortung wegen im Mittelmeer ertrinken. Aktuell mal wieder um die 200. Das ficht ihn nicht an. Er will sie hier nicht haben. Er will sich dafür auch gar nicht in die Verantwortung nehmen lassen. Solange Menschen dort sterben, wo seine Verfügungsgewalt nichts zählt, ist ihm das wohl recht. „Hauptsache, die kommen hier nicht an. Soll das doch Italien, oder Griechenland klären. Bis dahin helfen wir. Auch gerne mit militärischen Mitteln. Nur lasst die hier nicht her“, scheint er zu denken und sagen zu wollen.

Ich twitterte darauf hin:

Und ich sehe das tatsächlich so. Ein tolle politische „Mitte“ haben wir da hier und in Europa. In einem Europa, das Menschen in seinem geographischen Süden lieber ersaufen lässt, als ihnen Zuflucht zu gewähren. Ganz unabhängig davon, was internationales Recht für richtig erklärt. Aber was zählt das schon, wenn es darum geht, das geordnete, saubere Leben, der einen hier Wählenden, weiterhin problemfrei zu halten.


(Direktlink)

Die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen, kurz Frontex genannt, unterstützt die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bei der Überwachung, Kontrolle und Sicherung ihrer Außengrenzen. Dazu zählen auch Einsätze gegen Flüchtlinge nach Europa und die Rückführung von Personen aus Drittstaaten. Das Frontex -Einsatzgebiet reicht vom Seegebiet vor der senegalesischen Küste bis zur Ukraine.

Die Agentur soll helfen, die Außengrenzen der EU so undurchlässig wie möglich zu machen, zum Beispiel im Evrostal an der griechisch-türkischen Grenze. Hier patrouillieren Beamte aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden oder Rumänien im Rahmen der Frontex-Operation „Poseidon“. Sie unterstützen ihre griechischen Kollegen beim Aufspüren und der Festnahme von illegalen Flüchtlingen. Die Flüchtlinge werden in grenznahen Aufnahmecamps erkennungsdienstlich behandelt und manchmal Monate lang dort festgehalten. Die Situation in den Camps ist nach Auskunft von Flüchtlingsorganisationen wie Human Rights Watch oder Pro Asyl katastrophal und mit fundamentalen Menschenrechtsstandards unvereinbar. Im Frontex-Hauptquartier in Warschau hält man die Kritik jedoch für überzogen und sieht keinen Anlass, den Einsatz zu überdenken.

Der Filmemacher Michael Richter hat Polizisten bei Frontex-Einsätzen in Griechenland und im Mittelmeer beobachtet und die Einsatz-Zentralen in Warschau und Madrid besucht. Er traf illegale Flüchtlinge, die in Athen untergetaucht sind und sich vor der Verfolgung durch rechtsradikale Milizen genauso wie vor den Razzien der Polizei fürchten. Bootsflüchtlinge aus Somalia berichten, wie sie in Zusammenarbeit von tunesischer und italienischer Küstenwache daran gehindert wurden, nach Europa zu kommen, und jetzt ohne jede Perspektive im tunesischen Flüchtlingslager Choucha untergebracht sind. Was geschieht an den Außengrenzen Europas? Und welche Rolle spielt die Grenzschutzagentur Frontex?

6 Kommentare

Wenn die Feuerwehr die Polente einseift

In Belgien geht gerade die Feuerwehr auf die Straße. Um dagegen zu demonstrieren, dass ihnen die staatlichen Mittel gekürzt werden. Feuerwehrleute aus dem ganzen Land versammelten sich vor dem Büro des Ministerpräsidenten, blockierten mit ihren Autos den Verkehr in Brüssel und zündeten Autoreifen an. Von Fachmännern, quasi. Ihnen gegenüber stand irgendwann die Polizei. Natürlich. Diese wurde dann kurzerhand erst mit Wasser eingeweicht und später mit Löschschaum überzogen. So geht das nämlich.

Belgian firemen were protesting against national budget cuts for the fire department in Brussels on Monday. Firemen from all the country gathered in front of Prime Minister’s office with fire trucks and blocked traffic in Brussels’ ring road. They burned tyres in the streets and sprayed water and foam towards police guarding the protest. At some point police officers stood knee-deep in foam on the street. Talks are ongoing on the ministerial level on the new Belgian budget, and firemen are protesting against cuts in their insurance benefits and insufficient staffing.


(Direktlink, via René)

8 Kommentare