Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

The power of conformity

Eigentlich eher traurig als lustig, erinnert mich diese kleine Experiment aus den 60ern unweigerlich an jene Szene aus „Das Leben des Brain“.

Der Psychologie Professor Philip Zimbardo, von dem ich während meiner zweiten Ausbildung kiloweise lesen durfte, untersuchte dieses Verhalten etwas später in einem viel krasseren Kontext und nannte es den Luzifer Effekt, der tatsächlich eine eigene Domain hat. Schön aber, wenn andere, die es ebenso handhaben würden, weil fast ein jeder es so handhabt, darüber lachen können. Und um den Bogen zum ersten Satz dort oben zu kriegen: „Ich nicht!“ Pssst!

In The Lucifer Effect: Understanding How Good People Turn Evil, Philip Zimbardo tries to explain how seemingly ordinary, average people can become involved in, or passively fail to oppose, evil acts. Zimbardo is the researcher who designed the (in)famous 1971 Stanford prison experiment, in which students were randomly assigned as „prisoners“ or „guards“ for an experiment on how prison affects human behavior. The experiment, meant to last two weeks, had to be called off after 6 days because of the extreme negative effects on, and brutality emerging among, the participants. Zimbardo’s study, as well as others such as Milgram’s obedience experiment, highlighted the role of conformity to social norms and obedience to apparent authority figures in leading people to engage in actions that would seem to be so ethically unacceptable that any decent person would refuse.

http://youtu.be/4ZfnPLbt96o
(Direktlink, via reddit)

Ein Kommentar

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön

Vor Jahren tauchte mal diese siebenminütige CCTV Aufnahme des Kreuzschiffs „Pacific Sun“ auf, welches vor Neuseeland in einen Tropensturm kam und ordentlich zu schaukeln begann. Jetzt hat irgendwer das Dingen wieder rausgekramt, eingekürzt und Rod Stewards „I’m sailling“ druntergelegt. Das ist das, was man landläufig mit Arsch auf Eimer meint.

Irgendein Penner hat das Video gerippt, bei Facebook wieder hochgeladen und irgendwas mit Schottland druntergeschrieben. Eine Entwicklung, die mir aktuell tierisch auf den Saque geht. Als wäre es nicht das einfachste auf der Welt, den Link zu YouTube darein zu pasten und der Quelle des Videos die Klicks zu gönnen. Arschkrampen, die. Und jene, die das dann noch 1000 Mal teilen, ohne darüber auch nur annähernd mal nachzudenken, sind auch nur einen kleinen Deut besser. So.

http://youtu.be/e-VWeu-pKu8
(Direktlink, via Bits and Pieces)

5 Kommentare

Hausbesetzer-Graffiti in Berlin aus den frühen 80ern

Sehr sehr tolle Fotostrecke auf Reclaim Your City, die allerhand Graffitis zeigt, die in den Jahren 1980-1984 im Umfeld der Berliner Hausbesetzer-Szene entstanden sind. Alle Bilder stammen aus dem Umbruch-Bildarchiv von Manfred Kraft.

Obwohl grosse Wohnungsknappheit herrscht, werden ganze Strassenzüge über Jahre entmietet um sie abzureissen und an ihrer Stelle Gross-Siedlungen zu errichten.
Um ihren weiteren Verfall und den darauf folgenden Abriss zu verhindern und bezahlbarem Wohnraum zu schaffen, werden von den hunderten leerstehenden Häusern etliche von HausbesetzerInnen in Beschlag genommen.

Am 12.12.1980 verhindert die Polizei in Kreuzberg die Besetzung eines Hauskomplexes am Fraenkelufer. HausbesetzerInnen errichten in den umliegenden Strassen Barrikaden, die Polizei eskaliert die Situation vollkommen, es kommt zu heftigen Strassenschlachten in der Stadt. Die Geburtsstunde der Berliner Hausbesetzer-Bewegung.

p17oc8uug11v6514jj1af4lmhtj9l


(via Interweb3000)

2 Kommentare

Kampf-Jonglage

Ich dachte ja auch immer, dass Jonglieren ist eher was für Entspannungspragmatiker, aber das hier ist nichts für Weichpitties, da gibt es schon mal richtig auf die Mütze. Und das sogar in richtig sportlichem Kontext.

(Ich habe erst mal geguckt, ob es das wirklich gibt. Scheint tatsächlich so.) So was gab es früher nicht!

Combat or gladiator is a game played by jugglers. In its most typical form, a number of players juggle three clubs each, attempting to interfere with other players’ juggling, with the winner being the last to remain juggling three clubs… The basic rules are quite simple: At a signal everyone starts juggling. The last person juggling a full set of clubs wins.
Basic strategies include:
Moving face-to-face with an opponent so the opponent gets confused about which clubs to catch. (Only works on novice players.)
Throwing one club high, and using the time to wave a hand or club in front of an opponent.
Turning around and backing into the opponent’s clubs.
Grabbing an opponent’s club out of the air, and either dropping one of your own clubs, or continuing with four clubs.
Grabbing a ball from one opponent and throwing it at another opponent. (Only when playing with balls)
Hitting an opponent’s club out of the air with one of your own.
Throwing one club high and far away, so it is possible to safely hold the two remaining clubs while running away from an aggressive opponent.
And of course, turning away from all opponents and hoping that they will drop a club before you do.


(Direktlink, via Interweb3000)

Ein Kommentar

Ein manuell angetriebenes Riesenrad in Indien

Zugegeben, das ist eher die kleine Variante eines Riesenrads, aber immerhin. Das Dingen steht im „Garden of Five Senses“ in Delhi und weil es keinen Motor hat, muss halt jeder man ran, weshalb auch ein Haufen Leute darauf rumklettern. Stellt euch das mal auf Kinderspielplätzen vor. Fun! Aber das geht hier natürlich nicht. Der TÜV und so.


(Direktlink, via Like Cool)

4 Kommentare

Die Frau, die an der Busse tanzt (D’n’B Version)

Seit ein paar Tagen geht dieses Video, das in Deutschland natürlich geogefickt ist, rum, und zeigt eine Frau, die an einer Bushaltestelle wartet und dabei tänzerische Bewegungen macht. In diesem Video tut sie das auf ABBAs „Dancing Queen“ (man darf also auch irgendwie froh sein, dass das Video hier geogefickt ist, auch wenn das irgendwie ganz wunderbar zusammenpasst). Das Internet wäre nicht das Internet, wenn da jetzt nicht etliche abgewandelten Versionen von auftauchen würden. So wie diese hier, bei der die Dame auf Drum ’n‘ Bass tanzt. Finde ich viel besser.

Und so sieht es in etwa aus, wenn ich irgendwo auf den Bus warte. Auch klar.


(Direktlink)

10 Kommentare

Amerikanische Politiker über Rap Musik

Dass Rap böse, dreckig und gemein ist, wissen wir schon lange. Wahrscheinlich wussten wir das schon vor den amerikanischen Politikern, die allerdings nicht müder werden, das immer wieder zu betonen. Die HuffPost hat sich jetzt mal durch die Archive gewühlt und dutzende Statements von ihren Staatsmännern zum Thema Rap zusammengeschnitten. Böses Zeug, das.


(Direktlink, via TDW)

3 Kommentare