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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Discogs Mix 003 – Delta Funktionen

Und wo wir gerade beim Thema Techno sind: Delta Funktionen hat den aktuellen Discogs Mix zusammengelötet. Könnte gerade besser nicht passen. Tanzt!

This third installment in the Discogs Mix Series features Delta Funktionen with a one-take 100% vinyl mix of Detroit, Chicago, Ghetto, and Electro. Some hard to find, others easy-to-get. Some expensive, others cheap. In the end just honest and beautiful music!

After studiously educating himself on the world of electronica whilst working in a record store in his native Holland, Delta Funktionen began releasing techno in 2008. Now infusing his EP’s and LP’s on Delsin with Chicago, Detroit, electro and Italo influences, he is known for using analogue and digital tools in exciting new ways that bare resemblance to the past whilst always looking forwards.


(Direktlink)

Tracklist:
1. Omar S – Triangulum Australe (Say It In Space)
2. Paranoid London – Paris Dub 1 Instrumental
3. Omar S – Untitled
4. JTC – Beats In Space
5. Duplex – Damn Dark Wind
6. 2 AM/FM – Werkin House
7. Delta Funktionen – Sun Storm (Unreleased)
8. Allen Wright – Sexual Primates
9. Jody Fingers Finch – Jack Your Big Booty (BHQ No Acid Vocal)
10. Gene Hunt – Sound Drome
11. Sling and Samo – DJ Tool #1
12. Brothers Plonk – 21
13. Plastic Sleeves – Robosexual
14. Interfunk – Striptease
15. Time Light Curve – Magnetite
16. Dynarec – Component Zero
17. Luke Eargoggle – Untitled
18. Keith Tucker – (Techno) It’s On My Mind
19. JTC – Black Oracle

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The power of conformity

Eigentlich eher traurig als lustig, erinnert mich diese kleine Experiment aus den 60ern unweigerlich an jene Szene aus „Das Leben des Brain“.

Der Psychologie Professor Philip Zimbardo, von dem ich während meiner zweiten Ausbildung kiloweise lesen durfte, untersuchte dieses Verhalten etwas später in einem viel krasseren Kontext und nannte es den Luzifer Effekt, der tatsächlich eine eigene Domain hat. Schön aber, wenn andere, die es ebenso handhaben würden, weil fast ein jeder es so handhabt, darüber lachen können. Und um den Bogen zum ersten Satz dort oben zu kriegen: „Ich nicht!“ Pssst!

In The Lucifer Effect: Understanding How Good People Turn Evil, Philip Zimbardo tries to explain how seemingly ordinary, average people can become involved in, or passively fail to oppose, evil acts. Zimbardo is the researcher who designed the (in)famous 1971 Stanford prison experiment, in which students were randomly assigned as „prisoners“ or „guards“ for an experiment on how prison affects human behavior. The experiment, meant to last two weeks, had to be called off after 6 days because of the extreme negative effects on, and brutality emerging among, the participants. Zimbardo’s study, as well as others such as Milgram’s obedience experiment, highlighted the role of conformity to social norms and obedience to apparent authority figures in leading people to engage in actions that would seem to be so ethically unacceptable that any decent person would refuse.

http://youtu.be/4ZfnPLbt96o
(Direktlink, via reddit)

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Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön

Vor Jahren tauchte mal diese siebenminütige CCTV Aufnahme des Kreuzschiffs „Pacific Sun“ auf, welches vor Neuseeland in einen Tropensturm kam und ordentlich zu schaukeln begann. Jetzt hat irgendwer das Dingen wieder rausgekramt, eingekürzt und Rod Stewards „I’m sailling“ druntergelegt. Das ist das, was man landläufig mit Arsch auf Eimer meint.

Irgendein Penner hat das Video gerippt, bei Facebook wieder hochgeladen und irgendwas mit Schottland druntergeschrieben. Eine Entwicklung, die mir aktuell tierisch auf den Saque geht. Als wäre es nicht das einfachste auf der Welt, den Link zu YouTube darein zu pasten und der Quelle des Videos die Klicks zu gönnen. Arschkrampen, die. Und jene, die das dann noch 1000 Mal teilen, ohne darüber auch nur annähernd mal nachzudenken, sind auch nur einen kleinen Deut besser. So.

http://youtu.be/e-VWeu-pKu8
(Direktlink, via Bits and Pieces)

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Hausbesetzer-Graffiti in Berlin aus den frühen 80ern

Sehr sehr tolle Fotostrecke auf Reclaim Your City, die allerhand Graffitis zeigt, die in den Jahren 1980-1984 im Umfeld der Berliner Hausbesetzer-Szene entstanden sind. Alle Bilder stammen aus dem Umbruch-Bildarchiv von Manfred Kraft.

Obwohl grosse Wohnungsknappheit herrscht, werden ganze Strassenzüge über Jahre entmietet um sie abzureissen und an ihrer Stelle Gross-Siedlungen zu errichten.
Um ihren weiteren Verfall und den darauf folgenden Abriss zu verhindern und bezahlbarem Wohnraum zu schaffen, werden von den hunderten leerstehenden Häusern etliche von HausbesetzerInnen in Beschlag genommen.

Am 12.12.1980 verhindert die Polizei in Kreuzberg die Besetzung eines Hauskomplexes am Fraenkelufer. HausbesetzerInnen errichten in den umliegenden Strassen Barrikaden, die Polizei eskaliert die Situation vollkommen, es kommt zu heftigen Strassenschlachten in der Stadt. Die Geburtsstunde der Berliner Hausbesetzer-Bewegung.

p17oc8uug11v6514jj1af4lmhtj9l


(via Interweb3000)

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