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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wenn Dub und Techno in der Tiefsee tauchen gehen: ColtEP – Deep Afterhour Nr. 115

Lange keinen Dubtechno mehr hier gehabt, lange auch keinen gehört. Dafür aber heute den neuen Deep Afterhour Mix von ColtEP jetzt schon sechsmal. Wie Tiefseetauchen. Mit jeder Menge schwebenden Chords, noch mehr Atmosphäre und dem nötigen Grad an Liebe, der das alles ausmacht. Herrlichst!


(Direktlink, via Marsi)

Tracklist:
01. Yagya – Rigning Einn *** Sending Orbs
02. Urenga – Eclipse Seamount (Ohrwert Technoid Alter) *** Stasis Recordings
03. Sub.Made – Broken Storm *** Sublime Porte Netlabel
04. Mr. Cloudy – Increase *** Entropy Records
05. Adverb – Echolocations *** Dewtone Recordings
06. Aepiel – Shallow Ground (Nitz Remix) *** Retrospective Zoology
07. Sven Weisemann – Redux *** a.r.t.less
08. Desolate – Actaeon *** Fauxpas Musik
09. Federsen – Djembe Dub *** Silent Season
10. Sven Weisemann – Winter Tale *** Essays
11. Dublicator – Quantum State *** self-released
12. The Nautilus Project – Shades & Forms (Martin Nonstatic Remix) *** Confineless Recordings
13. Wenzel Mehnert – Paranoika (Biodub Remix) *** Dreiton
14. Yagya – As It Is *** Sending Orbs
15. G.R.I.T. – As I Look To The Sky From The Surface Of The Water *** Meanwhile

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Wenn Fotos von New York zu einem Film verschmelzen: NY 41×41

Ein Handy-Hersteller, der hiermit seine eigene Handy-Kamera anpreisen möchte. 41 Fotos, alle aus New York, alle in der Zeit zwischen 03:00 Uhr bis 07:00 Uhr aufgenommen und dann über eine mir nicht bekannte Weise zu einem Film zusammengefügt. Das schafft eine ziemlich geile, wenn auch leicht verwirrende Wirkung auf zumindest meine Birne. Irgendwie hypnotisch.


(Direktlink, via this isn’t happiness)

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Original-Inhaltsverzeichnis eines Westpakets und der Duft des selbigen als Saunaaufguss

Westpakete waren ein großes Ding in der DDR. Wer sie regelmäßig bekam und zum Teilen bereit war, stand in der Schulhof-Hierarchie meistens weiter oben. Ich bekam nie ein Westpaket.

Redditor Koh-I-Noor hat zum Tag der Einheit ein Original-Inhaltsverzeichnis aus einem Westpaket hochgeladen und schreibt:

Ich weiß nicht ob sowas von Interesse ist, aber ich dachte heute passt es. Ich hoffe man kann’s lesen. Keine Ahnung was „Fruit.“ oder „REA quick“ ist.

Die Absender- und Empfängerfamilien waren nicht verwandt und kannten sich vorher nicht, sondern lernten sich über einen Luftballon mit einem Adresszettel kennen, den dann ein Traktorist im Osten auf dem Feld fand. Der Kontakt besteht generationenübergreifend bis heute, auch mit gegenseitigen Besuchen.

Noch ein paar allgemeine Infos über Westpakete (ohne Gewähr):
– Das Inhaltsverzeichnis und die Aufschrift „Geschenksendung – Keine Handelsware“ waren Pflicht, wohl für die Zollfreiheit.
– Vieles war verboten und wurde von der Stasi konfisziert, vor allem Medien wie Zeitungen, Bücher und Tonträger (auch Leerkassetten) oder Bargeld. Trickreich geschmuggelt wurde freilich trotzdem.
– Westpakete wurden von der BRD-Regierung gefördert, pro Paket oder Päckchen konnte man pauschal 30DM(?) von der Steuer absetzen.
– Den durchschnittlich 25 Mio. Westpaketen standen 9 Mio. Ostpakete pro Jahr gegenüber – pro Kopf verschickte der Osten demnach mehr Pakete.

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Vor fast 347 Jahren schrieb ich hier mal einen Artikel über den Duft des Westens, in dem es heißt:

Die Eltern gingen mit uns also in diesen Intershop. Sie kauften sich ein Kaffeeservice aus Porzellan mit Zwiebelmuster. Ich und mein Bruder entschieden uns nach ewigem hin,- und her für Cola ohne Ende und für jede Menge Autokarten, die auf den ostdeutschen Schulhöfen Statussymbole waren. Ich werde diesen Tag nie vergessen. Er hat sich in mein Hirn gebrannt. Diesen Geruch konnte man nirgendwo anders riechen, ausser im Intershop. Mir ist gerade jetzt so, als könnte ich ihn riechen.

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Ähnlich muss wohl auch immer ein Westpaket gerochen haben, was ich ja nicht wissen kann, denn ich bekam ja nie eins. Genau diesen Geruch aber kann man jetzt auch als Saunaaufguss kaufen, was dann so wirken dürfte, als würde man in einem heißen Westpaket saunieren. Und das, wo ich heute nichtmal eine Sauna habe. Damals keine Westpakete, heute keine Sauna, keine blühenden Landschaften. Story of my life.

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Jeder Tag des zweiten Weltkriegs in 7 Minuten

Passt ja auch irgendwie zum 3. Oktober.

YouTuber EmperorTigerstar hat die Frontverläufe des zweiten Weltkriegs in MS Paint gemalt und diese beeindruckende Animation daraus gemacht. Jeden Tag. Was sich erst wie ein Krebsgeschwür ausbreitet, wird dann ab Februar 1944 ordentlich zusammengefaltet.

In den Kommentaren wird moniert, dass die jugoslawischen Partisanen ausgeblendet werden, weshalb ich da hier mal drauf hinweise.

Starting with the German invasion of Poland (1 September, 1939), the invasions of Norway (April 9, 1940), France (May 10, 1940), Yugoslavia and Greece (April 6, 1941), to the invasion of the Soviet Union (June 22, 1941), through to the Battle of Moscow (November 25, 1941), the Battle of El Alamein (October 23, 1942), the German surrender at Stalingrad (January 31, 1943), the Allies capture of Rome (June 4, 1944), the Normandy Landings (6 June, 1944), the liberation of Paris (August 25, 1944), the Soviets enter Berlin (April 23, 1945), and Victory Europe Day (8 May, 1945).


(Direktlink, via Dangerous Minds)

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Ein Tisch aus aneinander schwebenden Holzwürfeln

Nicht wirklich praxisnah, dass Dingen. Wenn man der Großtante darauf den guten Bohnenkaffee im Familien-Porzellan serviert und dann beim Setzen mit dem Knie dagegen stößt, gibt es sicher eine Riesensauerei und der gute Orientteppich muss derbe leiden. Aber ein echter Hingucker mit wahrscheinlich ziemlich hohen Spaßfaktor: The Float Table.

The Float Table is a matrix of „magnetized“ wooden cubes that levitate with respect to one another. The repelling cubes are held in equilibrium by a system of tensile steel cables.

It’s classical physics applied to modern design. Each handcrafted table is precisely tuned to seem rigid and stable, yet a touch reveals the secret to Float’s dynamic character.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Drachenhandschuhe

Die Tage werden kälter. Viel schneller übrigens als mir lieb ist, wobei mir Kälte ohnehin nie irgendwie lieb ist. Wie auch immer…

Kälte ist noch beschissener, wenn man dazu auch noch kalte Hände hat. Dagegen helfen bekanntlich Handschuhe. Nun könnt ihr zu den schwarzen Leder-Modellen greifen, die schon von eurem Vater bis hin zur Großoma interfamiliäre Dienste leisteten. Oder ihr zieht Fausthandschuhe an, die ich immer noch mit einem Faden durch die Jackenärmel verbinde – man will ja nichts verlieren. Ihr könnten allerdings auch einfach diese geilen Drachenhandschuhe der Etsy-Userin HotScones kaufen. Grün ist zwar gerade aus, aber die sehen auch in rot recht schnuffelig aus.

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(via this isnt happiness)

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