Köstlich!
(Direktlink, via Say OMG)
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Zum Inhalt springen -->Mir war vorhin nach dem alten, schwer atmosphärisch geschwängertem Sound von Herrn Bukem, der eigentlich Daniel Williamson heißt. Also suchte ich eine Weile. Mach‘ ich öfter mal. Wenn dir das Internet gerade nicht das gibt, was du gerne hättest, musst du halt auch schonmal danach suchen. Dafür ist es ja, darum ist es ja so eklatant geil.
Als ich dann was fand, wo „Atmospheric D’n’B Special“ klickte ich halt drauf und lies laufen. Fängt dann auch genau so an, wie der Name es vermuten lässt. Dann aber mittendrin gibt es einen Break und Kureno K., der diesen Mix gemacht hat, begibt sich auf die Broken Beatz- und Downbeat-Pfade, die Williamson immer beschritten hat, die aber kaum einer zu hypen wusste. Zumindest damals nicht. Dabei sind genau diese Produktionen von ihm das pure Ohrgold. Extrem schwer verjazzt, voller Soul und immer mit verdammt viel Liebe.
Ich kaufte sehr lange seine Platten. Fast immer ungehört. Und das obwohl sie nie in den Sound passten, den ich zu spielen pflegte. Das war eher immer Musik, die ich nicht zum Spielen sondern zum Hören kaufte. Heute sind das einige der wenigen Vinyls, die ich niemals nicht weggeben würde. Auch weil ich fast keine der hier gespielten Tunes nicht habe. Sie haben mich dann eben doch später durch Nächte in Bars und Kaffees begleitet, weil ich sie dann doch verdammt gerne dort spielte. Jahre nachdem ich sie einst zum Hören gekauft hatte.
Was mich bis heute daran fasziniert ist der Umstand, dass so gut wie jede Platte von ihm sowohl auf 33 als auch auf 45 außerordentlich gut klingt – je nach dem gegebenen Kontext. Das geht mit unter soweit, dass ich bis heute nicht weiß, wie er manche Veröffentlichungen tatsächlich gemeint hatte, was auch egal ist, es funktionieren ja fast immer beide Varianten total gut.
Das der Mix eher nur mit Radioübergängen und vor allem nur in 128 k/bits daher kommt, sei Kureno K. deshalb verziehen. Er ist eine durchaus aussagende Retrospektive durch die vielleicht besten Jahre des Schaffens von LTJ Bukem. Und deshalb sitze ich hier jetzt mit Kopfhörern und erinnere mich gerne zurück. Manchmal reicht das ja schon.
(Direktlink, Download via Umweg)
Tracklist:
LTJ Bukem – Atlantis
LTJ Bukem – Horizons
LTJ Bukem – Wave dump
LTJ Bukem – Earth
LTJ Bukem – Cosmic Interlude
LtJ Bukem – Fruit Chan
LTJ Bukem – Sunrain
LTJ Bukem – Coolin` Out
LTJ Bukem – Watercolours
LTJ Bukem – Tokyo Dawn
LTJ Bukem & MC Conrad – A Way of Life
Hatte ich heute schon überall anders, will ich aber auch hier haben. Und ihr glaubt ja gar nicht, welch Leistung es ist, mit so zarten Fingern überhaupt etwas Farbe aus den Dosen zu holen.
13 KommentareSchöne Filmidee von Sebastian Linda, der für das Humbug Magazine in je einer Minute, die so eine Stunde hat, eine Sekunde aufnahm beim Skaten aufnahm. Und Motion Graphics gehen bei mir ja eh immer. Warum das jetzt allerdings 94 Sekunden lang ist, weiß ich auch nicht so ganz genau.
There are these guys shooting this „One Second out of an hour“ Moments and putting them in a magazine called Humbug, pretending it´s Skateboarding.
Well, when I had the mission to write an article for them, I discovered what Skateboarders are really doing within an hour of trying a single trick.
http://vimeo.com/64504343
(Direktlink)
Meint der Schreiber eines Leserbriefs aus dem Züricher Tagesanzeiger vom 27.06.2005.
Natürlich kam die Antwort eines betroffenen Informatikers prompt.

(via Floyd)
Wird vermutlich nie in Serie gehen. Wohl dem, der diesen Prototypen in seinem Büro stehen hat. Ob das noch leere Papier in der oberen Schublade liegt und hinterrücks in den Drucker wandert, ist nicht bekannt.
(Direktlink, via reddit)
Woot?! Chris Novello hat irgendwie den RAM von Nintendos Super Mario Brothers gehackt, spielt die Melodie über ein Illucia und einem Soundplane und lässt die ganze Angelegenheit komplett durchdrehen.
In the video, I directly manipulate the RAM of Nintendo’s Super Mario Brothers to transform it from a game into a strange instrument. I use two hardware controllers: illucia (a patchbay instrument I designed that lets me connect computer software with cables), and the Soundplane (an amazing multitouch surface by Madrona Labs).
I begin by playing the game as one normally would, just using buttons on illucia.. but I also have access to the game’s memory, so I use the Y axis on the Soundplane to alter the value in the memory address that determines Mario’s Y position onscreen. This is how I make Mario fly and hover during the playthrough.
Also, before I start playing, notice that I flip a switch on illucia. This triggers recording — not video, but actually recording the entire memory state of the NES for each game frame. Because I’m saving the game ~30 times a second (and keeping log of all saves) I’m able to go back to any moment in Mario’s life. Sort of like a Super Mario time machine.
So then I use the X-axis of the Soundplane to sweep through the timeline of Mario’s universe. Not only that, but the Soundplane is multitouch, so I use a second finger to specify start and endpoints in a playback loop. This is similar to the way samplers and granular synths work, but for recordings of the entire memory state of the NES rather than audio data. Conceptually, it is like Super Mario meets Groundhog Day. Mario’s universe computer / time machine gets caught in hellish loops.Then I use illucia to send alien data into Mario’s universe, which makes for all sorts of audiovisual insanity amidst the spacetime loops. I found some memory addresses that produce interesting results, so I use illucia to pump them with unexpected data. This is sort of like circuit bending, but in a protected sandbox – at any point I can revert back to the clean recording of RAM states (aka moments in Mario’s universe).
At that point I try to go back to „playing“ the game, watching Mario navigate a melting world of glitched-out ephemera. Toward the end of the video I use a pair of rubberband mallets on the Soundplane to jump around in Mario’s timeline, all while illucia is left pouring a heavy stream of alien data into Mario’s RAM state. I eventually (accidentally/luckily) land at a place that triggers the game over music, and decide to end the take.
http://vimeo.com/49142543
(Direktlink, via Doobybrain)
Alexander Lehmann hat einen Film neu veröffentlicht, den er schon vor längerer Zeit machte. Dann war das Thema „Netzneutralität“ in der Öffentlichkeit nicht mehr sonderlich populär. Jetzt aber, wo die Telekom dabei ist, uns in das Internet der 90er zurück zu schießen, geht das Thema wieder hoch und viele fragen sich, „Was ist eigentlich diese Netzneutralität, von der die alle gerade reden?“ Insofern ist das wichtig, auch wenn das Video viel weiter geht, als die aktuelle Debatte das vermuten lässt.
Dennoch sollten wir alle dafür sorgen, dass die Telekom genau diesen ersten Schritt nicht geht, denn dieser wird uns auf längere Zeit genau das nehmen, was wir heute „Das Internet“ nennen. Ganz zu schweigen davon, dass das quasi vorprogrammiert, das Arme immer eingeschränktes oder langsames Internet haben werden. Und jeder der am Ende eines Monats eine SMS seines Anbieters mit dem Hinweis bekommt, dass sein mobiles Datenvolumen für diesen Monat aufgebraucht ist, weiß, wie sich das anfühlt. Genau das bekommt ihr dann auch zu Hause. Wenn es schlecht läuft schon am 12. eines Monats und dann habt ihr die Wahl zwischen mehr zahlen oder das Internet bis zum Ende des Monats auslassen. Und das kann ja keiner ernsthaft wollen!
(Direktlink, via Netzpolitik)
Ich hätte gerne, etwas mit einem bouncenden Pinguin geschrieben, aber der Anlass ist ein trauriger: das Knuffelchen ruft nach seinen Eltern.
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