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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Neue von Mount Kimbie: „Made to Stray“

Irgendwann in absehbarer Zukunft wird es ein Mount Kimbie Album auf Warp geben. Gestern waren sie zu Gast bei Rinse.fm und haben schon mal einen gucken lassen (das wollte ich schon immer mal schreiben). „Made to Stray“ heißt die Nummer und überrascht erstmal mit einem ordentlich wummernden Four-to-the-Floor Beat. Hintenraus hört man dann allerdings sehr deutlich auf welchem Acker diese Nummer gewachsen ist. Die Quali ist kacki, aber das ist erstmal egal, denn die Nummer fetzt ordentlich.


(Direktlink, via FACT)

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Musterbrief-Vorlage für Frei.Wild Fans

So, den noch und dann ist aber gut mit dem Thema.


(via Willy)

Ich weiß zwar nicht, warum irgendwelche Fans von denen irgendwem anders einen Brief schreiben sollten, aber das taugt auch noch viel besser als Vorlage für Kommentarfelder jeglicher Art und ist natürlich stark an das Bullshit-Bingo angelehnt.

Auch schön blöd: derweil überziehen Freiwild-Fans die britische Musikerin M.I.A. mit einem Shitstörmchen auf derer Facebook-Seite. Trottel!

Und die Nappel vom Focus haben immer noch nicht gerafft, dass Kraftklub mit K und so. MIT K. Dieser Freitag hat jetzt schon alles. Hihihihi!

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Fleischwirtschaft

Ich lasse das mal gänzlich unkommentiert, will allerdings darauf hinweisen, dass diese Bilder wohl eher kein leichter Stoff sind. Schon gar nicht vor dem Frühstück.

http://vimeo.com/57126054
(Direktlink)

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Popkultur in Brotbüchsen: Lunchbox Awesome

Die in Colorado lebende Künstlerin Heather Sitarzewski packt, so wie wohl alle Eltern das tun, jeden Tag eine Brotbüchse mit Essen für ihren Sohn zusammen, das der dann in der Schule mampfen kann. Allerdings packt sie nicht einfach das Käsebrot mit Wurst darein, sondern versucht jeden Tag Charaktere aus Videospielen, Cartoons, Filme und irgendwelche anderen Sachen in die Lunchbox zu basteln. Ihre unglaublich guten, popkulturell angelehnten, nie langweilig werdenden Mahlzeiten sammelt sie auf dem Tumblr Lunchbox Awesome und da ist in der Tat so ziemlich alles awesome.

Ich werde an meinen Brotbüchsen-Skillz arbeiten müssen.

(via TDW)

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Pillen, Lebensmittelfarbe, Makro und Timelapse

Videographenporn de luxe. Und Pillen. Bunte Pillen.

Discover the close up landscape of absorption. Observe the magical view point up close and personal to something perhaps ignored in everyday life. A view that uses my own handheld camera movements combined with timelapse footage of pills and tablets taking on red food dye. All the photography was taken with macro extension tubes and a 50mm prime on a crop sensor.
I took a look at what was out there in the world of timelapse and found landscapes, lots of them.
For me landscapes will always be a staple diet of the timelapses world, but I wanted to discover a new landscape. So I made my own with what I had lying around the house. I think the final results are really very interesting, discovering what can be observed from a macro viewpoint. The handheld movement gives it the feeling of happening in realtime, even though these shots were taken over time frames of 1 to 180 minutes.

http://vimeo.com/60702733
(Direktlink)

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Arschlochwecken

Geweckt werden ist immer fies. Egal, ob das der Wecker, ein Anruf, deine Kinder oder deine Schwiegermutter übernimmt. Keiner wird fast immer nicht gerne geweckt. Am wenigsten wohl von Freunden, die das auf die spektakulärsten Arten versuchen um dabei gleich noch ein Video für Youtube zu machen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Arschlöcher. Trotzdem lustig. Lustig für die, die eben nicht gerade geweckt werden.


(Direktlink, via reddit)

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Frei.Wild ist nicht mehr für den Echo nominiert

Kaum bist du dienstlich mal auf einem Elternabend, zieht die Deutsche Phono-Akademie die diesjährige Echo-Nominierung für Frei.Wild zurück (Das ich dahin mal verlinken würde). Wahrscheinlich bin ich deshalb auch der letzte, der darüber informiert.

Dazu Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie: „Wir haben in den letzten Tagen heftige Kontroversen um die Nominierung von Frei.Wild, die auf Basis der Charts-Auswertung erfolgte, erlebt, die den gesamten ECHO und damit auch alle anderen Künstler und Bands überschatten. Um zu verhindern, dass der ECHO zum Schauplatz einer öffentlichen Debatte um das Thema der politischen Gesinnung wird, hat sich der Vorstand nach intensiven Diskussionen dazu entschlossen, in die Regularien des Preises einzugreifen und die Band Frei.Wild von der Liste der Nominierten zu nehmen.“

Dafür überdenkt man dort nun 20 Jahre alte Nominierungsregularien.

Soweit, so gut, könnte man durchaus meinen, aber es wird den Mythos um das „gehetzt werden“, das „ewig missverstanden werden“, der „großen Verschwörung“ immer wieder zum Opfer zu fallen noch weiter nähren. So viel ist mal sicher. Auch deshalb weil man ja, um den alten, blonden Schlager-Opi nominieren zu können, einen anderen Künstler im Vorfeld vom Nominierungstreppchen gekickt hatte. Niemand sprach da über die Regularien, Deutsche Phono-Akademie.

Ich sehe das ambivalent. Ich finde es kacke, das Deppenmusik für einen derartigen Preis nominiert wird. Ich finde, man muss da irgendwie reagieren – sei es auch nur in der Form von ein paar Blogbeiträgen. Man muss sich da irgendwie positionieren, damit für sich umgehen. Und na klar ist es irgendwie kuhl, wenn sie sich den etwaigen Preis dort dann nicht abholen können. Noch kuhler allerdings wäre es gewesen, wenn sich die Deutsche Phono-Akademie darüber schon im Vorfeld Gedanken gemacht hätte, was sie nicht taten. Selbige Nominierung der Band empörte schließlich im Jahre 2011 nur wenige.

So bleibt ein fader Beigeschmack, auch weil einige der eigentlichen Deppenkommentare sich durch derartige Verfahrensweisen ganz sicher in die Hirne der Anhänger brennen werden. Irgendwie schlecht und auch kontraproduktiv gemanagt, wenn mich einer fragt. Ob ich eine Idee gehabt hätte, wie man es hätte besser machen können? Nein. Eben nicht.

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