Schöne Compi, die uns alle dabei zusehen lässt, wie alle möglichen Leute aus allen möglichen Gründen den Fängen der Polizei entkommen. Und die Schadenfreude.
(Direktlink, via Schlecky)
-->
Zum Inhalt springen -->Schöne Compi, die uns alle dabei zusehen lässt, wie alle möglichen Leute aus allen möglichen Gründen den Fängen der Polizei entkommen. Und die Schadenfreude.
(Direktlink, via Schlecky)
Ich mag Joko und Klaas nicht sonderlich, weshalb ich mir die Sendung am Montag auch ohne Probleme gespart hatte. Das hier allerdings, was Teil der Sendung war ist mindestens ziemlich lustig. Aber eben nicht nur. Olli Schulz, besoffen und in Pöbellaune. Ich habe einen Freund, der sich in ähnlichem Zustand dann auch ganz ähnlich benimmt. Ich gehe gerne mit dem feiern. Meistens.
(Direktlink, via Testspiel)
Keine Ahnung, wie lange Victor Ferreira aka Sun Glitters schon Musik macht oder wo der überhaupt auf einmal herkommt, ich stolperte letztens erst über ihn und bin ziemlich geflasht von dem, was er so macht. Sowohl seine Mixe als auch seine eigenen Produktionen sind akustisches Gold. Immer ziemlich laidback, immer ziemlich bassgeladen allerdings frei von Klischees und vor allem frei von Schubladen. Mag ich sehr. Sehr sehr sogar.
Sein Berlin Mixtape, welches er für die Polarlichter gemacht hat, denen ich auch noch einen Mix schulde, wenn ich mich recht erinnere, höre ich jetzt ungefähr zum 18 Mal und finde dennoch in jedem Repeat kleine, neue Überraschungen. Obhin der Vielfalt nämlich. Klasse Sound, der eigentlich nach Sommer verlangt, aber den haben wir ja noch nicht.
Tracklist:
01_ Twos – Low
02_ Kyson – July, December, March
03_ Phantom Shilla – Summer Shadows
04_ Snow Ghosts – Where The Wild Horses
05_ Mountain Range – And I WIll Dance In Your Rays
06_ Seams – Nachtmusik
07_ Cokiyu – Twinkle Way (with Baths)
08_ Emulsion – Balloons and Centipedes (Isan Mix)
09_ Indian Wells – South Beach (LIFE & LIMB remix)
10_ Sina. – Not That Man
11_ Lykke Li – Sadness Is A Blessing (Gold Panda Remix)
12_ Ultraísta – Smalltalk (Four Tet Remix)
13_ Geskia – Drawing Dawning
14_ Naadyn – Faces
Fies gutes Viral für The Last Exorcism Part II. Ich würde ja nach Mutti rufen.
(Direktlink, via Say OMG)

Ich hatte gehofft, dass zur sich am 01.04 umsetzenden GEMA-Tarifreform irgendwie noch Licht in mein ganz persönliches Dunkel neigen würde und irgendwie für Erleuchtung sorgt, das es erst einmal zu verstehen gelte, was ja die Grundlage zur Umsetzung der selbigen wäre. Die De:Bug hat also mal näher bei der GEMA nachgefragt. Und auf jede Antwort der GEMA entstehen mindestens vier neue Fragen. Ernsthaft.
Ich habe das Interview vorhin dreimal am Stück gelesen. Ich bin keinen Deut weiter und sitze hier mit Fragezeichen in der Küche, die sich die Gesichtspalme und mein Inneres WTF gegenseitig hin und herwerfen. Das. Darf. Doch. Alles. Nicht. Wahr. Sein! Unter welchem Stein genau liegen die eigentlich? Ehrlich, das ist alleine, was den Vorgang des Kopierens betrifft, alles sowas von hanebüchen, unwissend oder schlichtweg dämlich. Außerdem mitunter schwer missverständlich. Ich glaube das alles nicht. Das muss ein übler Scherz sein.
Allerdings stellt die De:Bug eben in genau diesem Kontext die richtigen Fragen, denn jeder von uns kopiert seine Dateien auf alle möglichen Orte seines ganz persönlichen Netzwerk. Sei es für Backups, sei es weil man Tracks ja auch ohnehin schon bezahlt hat und sie deshalb natürlich auch über einen Stick oder eine Festplatte auf die anderen persönlichen Rechner verteilt. Natürlich tut man das. Und natürlich sieht man so gar nicht ein, dass man dafür dann jeweils, wenn man die Nummer dann öffentlich gespielt hat, noch mal 0,13€ an die GEMA abdrücken soll. Als Kopier-Gebühr quasi. Aber so ganz genau weiß man das bei der GEMA eben auch nicht.
Debug: Ich entnehme Aussagen wie “Wenn mindestens eine Kopie besteht, die unabhängig vom Original genutzt werden kann, sprechen wir von Vervielfältigung” (GEMAdialog auf Facebook), dass sofern ich nur eine Kopie eines legal erworbenen Tracks habe, egal auf welchem Dateiträger, diese nicht lizensierungspflichtig ist, richtig? D.h. sollte ich eine gekaufte MP3 von einem USB-Stick spielen und keine Kopie davon haben wird für dieses Stück keine Lizenz fällig?
Kreindlmeier: Ja, das ist richtig.
Debug: Wenn Sicherungskopien, die nicht für die öffentliche Aufführung gemacht werden, nicht lizensierungspflichtig sind, kann ich dann nicht davon ausgehen, dass bei einem legal erworbenen Stück als Datei, nie eine Lizenz fällig ist, sofern ich immer nur eine Datei öffentlich aufführe?
Kreindlmeier: Sie können davon ausgehen, dass dann nicht noch einmal eine Vergütung anfällt.
Debug: Und zuletzt noch etwas mehr ins Detail zu gehen, schliesslich reden wir ja über Vorgänge auf einem Rechner: Ist das Verschieben einer Datei auf einem Datenträger keine Kopie solange damit nur der Fileindex geändert wird? Ist die über einen move-Befehl kopierte Datei keine Kopie weil dabei die originale Einschreibung gelöscht wird?
Kreindlmeier: Sofern Sie eine Datei innerhalb eines Datenträgers von einem Verzeichnis in ein anderes verschieben, handelt es sich nicht um eine Vervielfältigung. Wie Sie richtig feststellen, wird lediglich der File-Index, also die Adresse, an der sich die Datei befindet, geändert.
Debug: Ist also, wer, sagen wir mal aus Platzmangel, legal gekaufte Dateien vom eigenen Rechner löscht, auf eine externe Festplatte kopiert, für den DJ-Abend dann von der externen Festplatte löscht und wieder auf den eigenen Rechner kopiert, d.h. zu keinem Zeitpunkt mehr als eine Instanz von einem File hat, in der Pflicht diese Tracks zu lizensieren, oder nicht?
Kreindlmeier: Sofern Sie die legal erworbene Datei auf eine externe Festplatte überspielen, handelt es sich um eine Vervielfältigung. So weit, so gut. Verwenden Sie nun aber die externe Festplatte zur öffentlichen Wiedergabe, müssen Sie diese Vervielfältigung zum Zwecke der öffentlichen Wiedergabe lizenzieren, also dafür bezahlen.
Wenn Ihr euch also einen neuen Laptop kauft, weil der alte es nicht mehr macht, und ihr eure alte Festplatte auf die neue kopiert und ihr dann von dieser Musik öffentlich spielen wollt, müsst ihr dafür pro Track Gebühren an die GEMA zahlen. Ich hoffe ja inständig, dass ich das falsch verstanden habe, allein mir fehlt der Glaube daran. Man kennt ja die GEMA.
Nur zur Erinnerung: für jeden Track, den ich von einem GEMA-Mitglied kaufe, zahle ich beim Kauf einen Teil an die. Bei jedem USB-Stick oder sonstigem Speichermedium zahle ich anteilig an die GEMA. In jedem Klub, in dem ich Eintritt zahle, zahle ich anteilig an die GEMA. Jetzt zahle ich dann auch noch als DJ, weil ich Daten von meinem Laptop auf eine Festplatte kopiere, weil ich heute mal an einem Rechner eines mir befreundeten DJs mit ihm zusammen spielen will. Die spinnen doch!
Ich hoffe ja, dass ich das wirklich alles irgendwie falsch verstanden habe oder das alles ein schlechter Traum ist, aus dem mich einen wecken würde, wenn mir jemand in die Backe kneift. Also kneift doch mal. Bitte!
60 KommentareIch weiß nicht, ob man in diesen Dingern überhaupt laufen kann, dieses Video allerdings legt das nahe. Schön ist auch irgendwie anders, aber das liegt ja naturgemäß im Fußbett des Betrachters.
Was ich aber eigentlich sagen wollte: Etsy-Userin Oonacat macht weiße Einhornstiefel. Die sind mit $440.00 wahrlich kein Schnäppchen, aber wer Einhorn sein will, muss leiden. Oder so.
(via Like Cool)
4 Kommentaremnml ssgs war mal ein Blog, das sich der elektronischen Musik widmete. Und das qualitativ sogar ziemlich weit vorne. Neben jeder Menge Infos hatten die ab 2008 auch eine eigene Podcast-Reihe, die sie meistens mit wirklich außerordentlich guten Mixen bestückten. Im Sommer des letzten Jahres allerdings machte mnml ssgs die Pforten dicht.
EverybodywantstobetheDJ hat sich jetzt mal durch das Archiv gewühlt und den ersten der damaligen mnml ssgs Mixe in die Soundcloud geladen. Dieser kam damals von bvdub. Einem absoluten Großmeister des aktuellen Ambients. Vielleicht sogar der beste in dieser Kategorie.
Mir fehlt gerade ein bisschen die Zeit, viele der hier angelaufenen Mixe durchzuhören, aber diese Stunde, die es hierfür bedarf, nehme ich mir jetzt einfach mal. Auch weil der Sound so wunderbar erdet und das schnelle Leben etwas ausbremst.
(Direktlink, via Deepgoa)
War wohl mal der heiße Shice, das. Nur mit Doppelnamen könnte es obhin der Stoffknappheit Probleme geben. Auf meinen steht ja immer der Wochentag.

(via Retrogasm)