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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Adventskalender 2012, Türchen #12: DFRNT – Winter Music Mix 2012

Alex alias DFRNT hörte ich zum ersten mal, als er vor Jahren für sein damaliges Netlabel Echodub wirklich absolut großartige Dubstep-Compilations zusammenstellte, die man dann für umme laden konnte. Diese waren wirklich immer exorbitant gut und so blieb ich an dem Namen DFRNT hängen und verfolgte immer, was von ihm denn gerade so kam. Mittlerweile veröffentlicht Alex eher physisch und führt nebenbei das digitale Label Cut, auf dem auch immer wieder sehr gute Veröffentlichungen kommen.

Alex hat zwei ganz schwere Einschläge. Zum einen ist es der eher neue aber immer sehr deepe, mit Chords beladene Dubstep, der eben schon den Sound von Echodub prägte und er ist vernarrt in Dubtechno. Beides bringt er auch in diesem Mix wieder auf seine fast unvergleiche Art und Weise zueinander. Chords, in denen man ertrinken möchte. Mit Delay oben drauf und dem Zucker des lange rauschenden Reverb. Wenn durch den Schnee stapfen, dann mit diesem Sound im Ohr, der auch im Kopf die Flocken tanzen lässt.


(Direktlink | Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.)

Style: Dubstep, Dubtechno
Lenght: 01:01:07
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Steve Gibbs – Bokeh
02 Owsey, Stumbleine & Shura – You Came Out Of Nowhere
03 Narcotic 303 – Other Reality
04 M. Rahn – Changes
05 Overcast Sound – Deer People
06 AM Light – 167
07 Clip – Miss Takes
08 Wasserfall – Thursday
09 Coppice Halifax – Hallex
10 Ivan Dbri – Hechoes
11 DaDub – Beyond The Veil
12 Indigo – Sunrise

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

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12.12.12. – Die Welt filmt ihren Tag: One day on Earth

Ich mag die Idee, dass Menschen aus allen Ländern der Erde einen Tag lang ihren Planeten, ihr Leben, ihr Lieben, ihre Tragödien und auch ihr Glück filmen, um dann aus diesem Projekt heraus einen Film zu machen, der eben genau diesen einen Tag dokumentiert. One day on Earth. Hier der Trailer, und dort dürfte es dann ganz sicher auch die ersten Uploads aus allen Ecken dieser Welt geben.

On December 12th, 12.12.12, across the planet, documentary filmmakers, students, and other inspired citizens will record the human experience over a 24-hour period and contribute their voice to the third annual global day of media creation called One Day on Earth. Together, we will create a shared archive and a film.

Founded in 2008, One Day on Earth’s first media creation event occurred on 10.10.10. and the second on 11.11.11. The 10.10.10 collaboration was the first ever simultaneous filming event occurring in every country of the world. One Day on Earth collaborations create a unique geo-tagged video archive as well as an annual feature film.

Together, we are showcasing the amazing diversity, conflict, tragedy, and triumph that occurs in one day. We invite you to join our international community of thousands of filmmakers, hundreds of schools, and dozens of non-profits, and contribute.


(Direktlink)

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Ein Mash Up als Ode an die Kassette, gespielt auf einer Bandmaschine: The Mixtape

Das sind so die Sachen, die mich mit einem dicken Lächeln vorm Rechner sitzen lassen. Das Tonstudio Ithaca Audio hat sich anlässlich des 50. Jahrestages der Erfindung der Kassette eine 23 Jahre alte Tascam Bandmaschine genommen und mit deren Hilfe dieses Mash Up aus 16 Tracks gebastelt. Das geht technisch sicher besser, aber ich stehe eh nicht so sehr auf Mash Ups, dafür aber mag ich die Idee, die hier hinter steckt sehr. „Celebrating 50 years of the cassette tape. The format that brought us mixtapes and the birth of home sampling culture.“


(Direktlink)

Tracks used:
Jose Gonzalez – Crosses
Etta James – Something’s got a hold on me
Florrie – Give me your love
Soul II Soul – Back to life
Katy B – Katy on a mission
Reverend and the Makers – Champion of the world
Labrynth – Eathquake
Liquid – Sweet Harmony
Gwen Steffani – What you waiting for?
The Ohio Players – Fire
La Roux – In for the kill
Prodigy – Smack my bitch up
Deadmau5 – Ghosts n Stuff Nero Remix
Deadmau5 – Raise your weapon
Adele – Skyfall
The Supremes – Come see about me

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Als wir dieses Jahr auf der Fusion fast ein Stop-Motion in echt machten

Ich verbrachte gemeinsam mit dem Kollegen einige Zeit des letzten Fusion Festivals in den Seilen von Peter Hudsons Charon. Einer riesigen Skulptur, die erst durch die Interaktion mit dem Publikum zu leben beginnt. Auf jeder Seite hängen sechs fette Seile, die im Idealfall rhythmisch synkron gezogen werden müssen. Wenn das gut gelingt, nimmt das riesige Rad mit den stakenden 3D-Skeletten Fahrt auf und das Strobo, das unten einen Ausschnitt fokussiert, flackert je nach Geschwindigkeit des Rades. Wenn man davor steht und genug leute gleichzeitig daran ziehen, wirkt es wie eine riesige Stop-Motion Animation in echt und ist wahrlich schwer beeindruckend. Und weil dem so war, standen wir eben ewig davor und spielten.

Peter Hudson war mit seinem Charon auch schon auf dem Burning Man Festival, hier ein kurzes Video davon. Geiles Ding!

6 months. 6 thousand man hours. A core team of 20, and an expanded team of over 80 volunteers working tirelessly to complete a 34 foot tall kinetic sculpture consisting of 20 animated skeletons. Built from steel, aluminum, and wood, and weighing in at over 7 tons.
This is Charon, a highly interactive 3D stroboscopic zoetrope. Created by Peter Hudson and his crew, and unveiled at the Burning Man festival in 2011. Charon is fully powered by people. The custom power train is powered by a minimum of 12 people working in unison to produce what can only be described as a mass hallucination.
The animation tells the story of Charon, the mythological ferryman of Hades who carried the souls of the recently departed across the River Styx, the last right of passage on the way to the afterlife. When witnessed in person, the effect is nothing short of breathtaking.


(Direktlink, via MoGreens)

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