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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Rage Against The Machines „Killing In The Name“ auf Jazz

Womöglich ist die Originalversion davon mein absolutes Lieblingslied und kommt vom besten Album, das ich je kaufte. Und wie das mit absoluten Lieblingsliedern eben so ist, sollten Leute tunlichst die Finger davon lassen – das kann nur schief gehen. Und so ist es mit dieser Nummer immer gewesen, man kann sie nicht besser spielen, selbst das Interpretieren der selbigen erscheint fast immer völlig sinnlos. Wenn man das alles dolle erst nimmt, zumindest.

Andy Rehfeldt tut genau das nicht, nimmt sich nur die Vocals von Zack de la Rocha, spielt alle Instrumente dazu neu ein, verjazzt die ganze Angelegenheit mit einem Augenzwinkern und nennt das ganze „Less Angry Version“. Hatte er vorhar auch schon mit anderen Bands wie Metallica gemacht. Gerne auch wie hier mit Live-Atmosphäre. Und das allerschönste ist das letzte „Motherfucker“ in der Nummer. Toll!


(Direktlink, via Schlecky)

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Teig-Knet-Stop-Motion

„Mit Essen spielt man nicht!“, pflegte Oma immer zu sagen. Oma war eine kluge Frau. Hier allerdings würde sie ganz sicher eine Ausnahme erlauben. Zumal der Klumpen nach dem Auftauen ja ganz sicher nicht weg kommt sondern zu Plätzchen oder so verarbeitet wird. Und was ich schon immer mal loswerden wollte: ich mag das Wort „Klumpen“ voll gerne.

Und da Ihr eh alle gerade am Plätzchen backen seid, könnt Ihr das gerne auch mal probieren.


(Direktlink)

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Adventskalender 2012, Türchen #11: Audite – Polaris

Jan alias Audite aus Leipzig ist immer ein Garant für außergewöhnlich gute Mixe. Stilistisch legt er sich dabei offenbar ungern konsequent fest. Hauptsache aber es geht gebrochen zu und basslastig. So mixte er vor zwei Jahren zur Winterzeit mal eben fünf Mixe (die leider offline sind, wie ich gerade feststelle), in denen er seine liebsten Dubstep-Perlen nach Stilen und Gefühlslagen sortierte. Als eine musikalische Analogie zum Leben. Spätestens ab da hatte er mich – alle fünf dieser Mixe habe ich nach wie vor auf dem Player und höre sie noch immer recht regelmäßig. Aber Audite kann auch Drum ’n‘ Bass, wenn er mag und auch das nicht schlechter.

Was mich an seinem Sound am weitesten mitnimmt, ist seine Definition von Deepness, die so kaum ein anderer zusammenbringt. Fast all seine Mixe haben als akustische Signatur „Tiefe“ drunter stehen. So auch dieser, der ordentlich mit den dicken, kuscheligen Bässen spielt und eine Wärme wie Omas alter Ofen durch den Raum schiebt. Dubstep, wie er deeper kaum sein kann.


(Direktlink | Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.)

Style: Deepest Dubstep
Lenght: 01:07:08
Quality: 256 k/bits

Tracklist:
01: Clubroot – Ennio´s Eden [Lodubs]
02: Ramese B – Into The Light [Free]
03: Actraiser – Midnight Sonato [Gradient Audio]
04: Ifa – Fear Of Fallin [Inspire]
05: Occult – Assasins [Innamind]
06: Occult and Pheral – Unseen [Innamind]
07: Full Casual – Feel (Congi RMX) [Sulace]
08: Tzr / Press – Dead Language [Sub Pressure]
09: Clubroot – Orbiting [Lodubs]
10: Komodo – Mortal Engines [Sambal]
11: Swarms – Your Words [Subdepth]
12: J-One – Fragments [Urban Scrumping]
13: Bledbox – Nothing [Sure Playaz]
14: Hike – Sunny Days [The Underground]
15: Phaeleh – The Cold In You (Kahn RMX) [Afterglo]
16: NRanges & Uberman ft. Grotesk – ´L´In The Wonderland [Subline]
17: Clubroot – Murmur Interlude [Lodubs]

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

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SBTRKT im Boiler Room

Auch SBTRKT zieht mit seiner Maske hinter dem Pult ziemlich albern aus, aber der Sound weiß sowas von zu überzeugen! Wenn irgendwer den SC-Link dazu hat, mal bitte unbedingt in die Kommentare pinnen. Das muss ich unbedingt auf dem Player haben. Ganz großes Kegeln.


(Direktlink | Danke, Daniel!)


(Direktlink, via FACT)

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