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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

RSS Anything

Ich wurde letzte Woche mal wieder gefragt, was ein RSS-Feed sei. Ich habe das dann erläutert und erklärt, dass ich auch heute noch ohne RSS das Netz nicht nutzen wollen würde. Leider wird das im Zuge der News und gerade der Social Media Feeds, die wir uns alle zusammensortiert haben, scheinbar immer irrelevanter. RSS Anything gibt vor, aus jeder Website einen RSS Feed zu schustern. Ich habe das jetzt nicht hinreichend getestet, bin mir aber ziemlich sicher, dass noch nachzuholen.


(via swissmiss)

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The history of Pioneer CDJs

Ich weiß noch wie ich Mitte der 90er auf der Insel der Jugend zum ersten Mal an den CDJ 500
stand. Eigentlich legte ich bis dahin konsequent mit Vinyl auf. Aber zu der Zeit gab es dann eine ganze Menge geilen Psytrance auf nur noch auf CD, was mich zum langsamen Wechsel auf das digitale Medium bewegte. Ich war damals ziemlich aufgeregt, bekam den hybriden Mix aus Vinyl und CD aber ganz gut auf die Reihe. Das ist jetzt auch schon 30 Jahre her. Die schrottige Vinyl-MP3 Diskussion gibt es immer noch und die Schlachtschiffe der aktuellen CDJs sind mehr Computer-Monster als triviale CD-Player. Schon irre, wie sich auch das entwickelt hat.

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Durch KI generierte Möbel bauen

Ich habe jetzt des Öfteren schon ziemlich abgefahrene Möbelkreationen gesehen, die durch Midjourney generiert wurden. Der Bauunternehmer John Malecki wünschte sich ein neues Medienzentrum für sein Büro. Anstatt die Möbel selbst zu entwerfen, nahm er sich bei der Ausarbeitung des Konzepts dafür Midjourney zur Hilfe und baute sich auf der Basis dieser Ergebnisse dann seine Möbel. So kann man es auch machen.


(Direktlink, via The Awesomer)

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Maus räumt auf

Wohl eine ordnungsliebende Maus.

Retired postman Rodney Holbrook, 75, captured footage of a mouse tidying up his workbench after dark. Over a couple of months, he noticed that the things he used during the day were being mysteriously put away at night, so he set up a night-vision camera in his shed in Builth Wells, Powys, Wales, to find out what was happening. He discovered that an industrious mouse was picking up items such as nuts and bolts, clothes pegs and cable ties and tidying them away into a box.


(Direktlink)

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Doku-Serie: Berlin wie es einmal war

Ich bin vor ein paar Tagen über den Teil der rbb-Doku-Serie „Berlin wie es einmal war“ über Berlin Schöneberg gestolpert und hatte mir den sehr wissbegierig angesehen. Wir hatten dort in den 1990ern unsere erste eigene Wohnung am Walter-Schreiber-Platz in Friedenau. Echte Schöneberger sagen ja, dass Friedenau nicht zu Schöneberg gehören würde, aber das war mir damals egal und ich hatte mich schon als Schöneberger gefühlt. Bundesallee, 63 Quadratmeter Altbau, Erdgeschoss, hohe Decken mit Stuck, U-Bahnhofeingang direkt vor der Tür, 650 Mark warm. Die ersten 3 Monate mietfrei, da die Bude ziemlich runtergerockt war. Vor uns hatte dort ein Junkie-Pärchen gewohnt und die Wohnung ziemlich verkommen lassen. Jedenfalls war Ronny aus der Brandenburger Pampa auf ein mal Berliner in Schöneberg. Ich habe diese Zeit sehr geliebt. Ich war jung, lebenshungrig und so Teil der damals wahrscheinlich verrücktesten Stadt der ganzen Welt.

Der Techno spielte gerade seinen Teil der Kulturrevolution und wir hatten in unserer kleinen 2-Zimmer-Bude jedes Wochenende mindestens 10 Freude aus unserer alten Heimat zu Besuch, mit denen wir von Freitag bis Sonntag feiern gingen und dabei hin und wieder bei uns chillten. Schlafen war ja nicht so ein Ding damals. Alles war schön und nichts tat weh. Außer vielleicht manchmal der Montag, aber das ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls hatte ich mir diesen Teil über die 1960er, 1970er und 1980er in Schöneberg angesehen und mich dann in der Serie verloren. War dort alles vor meiner Zeit und trotzdem oder gerade deswegen für mich ziemlich spannend. Danach sah ich den Teil über den Berlin-Mitte, das Herz der DDR quasi, und vorhin lief der Teil über Prenzlauer Berg, den ich zu der Zeit, in der ich in Schöneberg wohnte, handwerklich mitsanierte und ihn so „ganz schön“ und gentrifiziert ins neue Jahrtausend schickte. So viele bekannte Ecken – so viele hörenswerte Geschichten. Tolles Format! Auch dafür sehr gerne Rundfunkgebühren. Ich habe jetzt noch den Wedding offen und kenne halt auch dort jede Menge Ecken, weshalb ich auch diese Episode noch sehen werde. Ich war mal so verliebt in diese Stadt – und bin jetzt immer wieder froh, wenn ich dort nicht verweilen muss. Man wird ja nicht jünger und Potsdam ist halt eh das schönere Berlin. So. Dennoch nostalgisch erwärmend: 30 Jahre in Berlin mit jeweils 30 besonderen Orten der jeweiligen Stadtteile.

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