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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Graffiti Guide der Berliner Ringbahn

Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie ich einst täglich mit der Bahn in Berlin unterwegs war und die Stadteile in Graffitis einteilte. Das war allerdings bevor es dort die heutige Ringbahn gab. Mehr scheint sich aber nicht geändert zu haben – andere machen das ähnlich. Der „Guide“ ist zwar von 2008 und somit nicht mehr ganz so frisch, aber an der S1 gibt es schließlich auch immer noch Pieces, die 15 Jahre alt sind. Auch so an der Ringbahn heute, wie mir scheint.


(klick für in groß via r0byn)

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Jugendliche Mädchenzimmer weltweit: „A Girl and her Room“ von Rania Matar

Als Vater einer pubertierenden Tochter, weiß ich um die Eigenheiten, die ihr Zimmer hin und wieder entwickelt. Diese tolle Fotoserie von Rania Matar zeigt, was wir alle wissen; das eben alle Zimmer aller jungen Frauen in der Welt diese Eigenheiten entwickeln. Die der jungen Männer natürlich auch, aber die hat Rania Matar nicht fotografiert.

Für diese Serie besuchte Matar Mädchen in der ganzen Welt.

This project is about teenage girls and young women at a transitional time of their lives, alone in the privacy of their own personal space and surroundings: their bedroom, a womb within the outside world.

As a mother of a teenage daughter I watch her passage from girlhood into adulthood, fascinated with the transformation taking place, the adult personality shaping up and a self-consciousness now replacing the carefree world she had known and lived in so far. I started photographing her and her girlfriends, and quickly realized that they were very aware of each other’s presence, and that their being in a group affected very much whom they were portraying to the world. From there, emerged the idea of photographing each girl alone in her personal space.

(via Inspirefirst)

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Shed live at MUTEK 2010

Schönes Ding für den Sonnenuntergang.

Highly regarded German techno producer Shed (aka Rene Pawlowitz) was one of the highlights of MUTEK 2010, the 11th edition of the festival. An atypical artist in a crowded genre, Pawlowitz, who also records as Wax and EQD, makes highly disciplined and conceptual techno that foregoes the latest trends for a deeper understanding of the genre’s multi-faceted history, pulling together half-forgotten tangents of glitch, acid, breakbeats, and other beat templates into tracks that are quintessentially new.

For MUTEK 2010, Shed headlined a stellar line-up of international techno billed for a Friday night showcase at the 1000-capacity Club Soda.

[audio:http://s3.amazonaws.com/assets.mutek.org/audio/2012/03/01/16/52/35/0192/MUTEK065_Shed_Live_In_Montreal_2010_192Kbps.mp3]
(Direktdownload)

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Sven Regener über das Urheberrecht

Eigentlich wollte Zündfunk-Autor Erich Renz von Sven Regener nur ein kurzes Statement zum Thema Urheberrecht. Der redet sich ordentlich in Rage, spricht über Kuhlness, darüber dass, die 15-30-jährigen keine eigene Musik mehr haben, darüber, dass alle Indies tot sind und über Indie im allgemeinen, die Piraten und irgendwie über alles. Weil früher alles besser und das Leben für die Künstler sowieso viel einfacher war. Das ist ganz viel Rock’n’Roll, wie er meint. Ich meine, ganz viel Mimimimi.

[audio:http://cdn-storage.br.de/mir-live/MUJIuUOVBwQIb71S/iw11MXTPbXPS/_2rc_71S/_-ZS/_-rH5Axy/1abdba29-8e11-4b49-86c2-40e4b861dfc0_2.mp3]
(Direktdownload, via Internet)

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Dicke Drum’n’Bass Rolle: Upzet @ Gretchen, Berlin 15.03.2012

Lange keinen frischen Mix mehr gehört vom vielleicht besten D’n’B DJ, den Berlin momentan zu bieten hat. Zumindest brät kein anderer aktuell das schnelle Geklöppel für mich so auf den Punkt genau zusammen, wie er. Upzet hat letzte Woche das Gretchen beschallt, hier sein Mitschnitt, der auch sofort auf den Player durchgereicht wird. Drum’n’Bass, wie ich ihn liebe. Mit jeder Menge Soul, Atmo, und diesem einzigartigen Effekt, der die Knie immer auf die Snare hin zum fixen Durchdrücken der selbigen bringt. Geiles Ding. Hurra!


(Direktlink | Danke, Max!)

Tracklist:
1. Komatic – Untold Stories [Phunkfiction] 2009
2. Komatic – Jazz Club [Frequency Factory] 2008
3. Command Strange – Stoned Love [Celsius] 2010
4. Zyon Base & Hobzee – 125th Street [Fokuz] 2011
5. Well Being – Darling Heart [Fokuz] 2009
6. Phors – All I do [Fokuz] 2011
7. Nu:Tone – Beatnik [Hospital] 2007
8. Mutt feat. Kevin King – Thinking [Sound Trax] 2010
9. Amaning – Elephants Memory [Fokuz] 2009
10. Phors – Stay [Fokuz] 2011
11. Command Strange – Emotions [Celsius] 2011
12. Alix Perez – Contradictions [Shogun] 2009
13. D. Kay & Intoxicated – Thinner Edge [Integral] 2011
14. Command Strange & Intelligent Manners – Hangin‘ on [Celsius] 2010
15. Brother – Reversal [Fokuz] 2009
16. Technicolour & Komatic – Preacher [Worldwide Audio] 2009
17. Technicolour & Komatic – Daydreamer [Technique] 2010
18. BCee – Captured in Time [Spearhead] 2011
19. Intelligent Manners – Beautiful Days [Celsius] 2011
20. Fred V – Simple Beginnings [Hospital] 2010
21. Bachelors Of Science – The beautiful Life [Horizons] 2009
23. Dub Phizix – Breathe [Ingredients] 2011
24. Seba – Crockett [Combination] 2008

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Gesetzliche Preisliste der wichtigsten Lebens- und Genussmittel sowie anderer Konsumgüter in der DDR von 1964

Tolles Zeitdokument, welches Daniel Reiche hier der Öffentlichkeit auf Scribd zugänglich gemacht hat. Ein 72-seitige Liste aus dem Bezirk Cottbus, die alle Preise der wichtigsten Konsumgüter in der DDR festlegte. Da konnte nicht jeder so, wie er wollte. Dann gab es auf die Finger. Ich habe da gestern eine ganze Weile vorgesessen und mir fiel aus, wie teuer bspw. Fleisch war, auch wenn die Bocki nur 0,90 Pfennige kam (mit Brötchen durften 0,05 Pfennige drauf gepackt werden).

Amüsant sind weniger die Preise. Mehr noch die Warenbezeichnungen und die geschwurbelten Texte zwischen den Listen. Lustig auch, was damals alles so auf die Teller kam.

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