Ich mag dieses Hype-Geshice nicht sonderlich. Ich finde auch das neue Modeselektor Album eigentlich auch eher semi. Und eigentlich wollte ich derlei Mixe hier auch nicht. Weil diese eigentlich nur dazu gemacht werden, um Hypes zu droppen. Dann sah ich die Tracklist und vergass den Rest. Das ist Musik aus und für Berlin. Und da steh‘ ich drauf. Meistens. Tanzt!
Ich gehöre tatsächlich zu denen, die damals bei WOM anstanden, um die neuste DJ-Kicks Mix-CD kaufen zu können. Einige davon nenne ich mein eigen. Eher die aus dem letzten Jahrtausend. Aber diese Mix-Reihe samt den CDs gibt es auch heute noch. Die aktuellste davon hat kein Geringerer als Scuba zusammengebraten. Für mich ist das heute auch kein Grund die zu kaufen – heute haben wir Soundcloud. Aber: ich werde sie ganz sicher mal hören, zumal dieses Preview Großes verspricht.
Es ist jetzt nach 00:00 Uhr, mindestens ein Drittel von Euch ist eh im Bett oder irgendwo unterwegs, was ja auch irgendwie Sinn macht. Dennoch: nach Mitternacht ist Zeit für Ambient.
Ihr hört sowieso viel zu wenig Ambient – ich weiß. Das ist okay, aber es gibt da draußen wirklich so großartige Musik aus diesem Genre, dass sich das bisher Vermisste nachzuholen durchaus lohnen würde. Wie auch immer.
A strangely isolated place, kurz ASIP, das Blog für Ambient-Mixe überhaupt im Netz, feiert seinen 2000sten Facebook-Fan mit einem Mix. Für diesen haben sie ihre FB-Liker befragt, welche Tracks in diesen Mix unbedingt mit rein sollten und hier ist das Ergebnis dessen. 74 Minuten Ambient von Liebhabern des Ambients für Liebhaber des selbigen. Besser kann man es eigentlich nicht machen. Und die Tracklist erst! Mit Klaus Schulze! Ich schwebe.
Earlyguard – Amaya (featuring Entertainment for the Braindead) | Bandcamp
Ein wirklich verdammt konsequentes Ambient-Album, welches in 45 Minuten in einem Track durchläuft. Erinnert sehr an die alten FAX oder Recycle or die Platten. Weil wirklich sehr sehr ambient. Eigentlich nicht mehr ganz so mein Sound, aber wenn Julia aka EFTB dabei ist, kann es nur Gewinner geben. Ich habe es übrigens mehrfach durchgehört. Weil es wirklich gut ist.
Das schießt mich gerade vom Stuhl. Page Stephenson hat sich offenbar einen Ballon gebaut, der bis ins Weltall fliegen kann. An diesen hat er mindestens eine Kamera gehangen, die Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven zeigt. Das hier ist der Film davon.
Ob das nun wirklich so ging, ist nicht ganz klar, zumal er ja irgendwie an die Aufnahmen hat kommen müssen. Wer mehr Infos will, solle ihm eine Mail schreiben, wozu mir gerade leider die Geduld fehlt.
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