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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Just my daily cents

Native Instruments Traktor Kontrol S2 | Nerdcore


Und ich überlege wirklich. Auch wenn mein System aktuell eigentlich „untouchable“ sein sollte. Weil ich den VCI-100 so sehr mag.

Studiobesuch: Mouse on Mars | De:Bug
„Andi Thoma schickt vom Kontroll-Tower eine Sinuskurve durch den Raum. Wenn die Basswelle auf die Raumfrequenzen trifft, brummt es so allumfassend, wie wir es noch niemals irgendwo gehört haben. Es entsteht ein seltsamer subsonischer Druck, der den Körper umschließt, wie Hitze in der Sauna. Man kann dann in den Raum schreien, aber die Stimme ragt nur noch sachte und quadratisch in die vier Wände, stattdessen vibrieren die Stimmbänder im Hals, die Augen tränen und man lacht selig. Was Geräusch kann, wie tief Frequenzen werden und wie schön die Stille fern der Stadt ist, all das wird an diesem Tagesausflug zum Studio von Mouse On Mars im verwachsenen Berliner Stadtteil Oberschöneweide klar.“

Tim Renner über die Musikindustrie: „Ein Album ist keine Kunstform“ | taz
„Stars wie Bob Dylan und Bryan Adams wollen die Rechte an alten, profitablen Songs zurück. Das Ende der Plattenindustrie? Ein Gespräch mit Musikmanager Tim Renner.“

Plaid – DJ Set @ PPSK 2011 | Stepcamera
Ein wirklich richtig fettes Set derer, von denen ich mindestens ein dutzend Platten mein Eigen nenne. Immer noch.

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Surfboards machen in Canada

Sehr schönes Video, das zeigt, wie die Jungs von Wefi in Canada in echter Handarbeit ihre Bretter herstellen. Ich habe eine echte Schwäche für Handwerk – auch wegen derlei Arbeiten. Die sehen auch noch so gesittet aus, dass selbst Vattern an der natürlichen Holz-Optik Gefallen finden könnte.


(Direktlink)

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Trust In Bass Podcast 18, mixed by Robyn

R0byn, seines Zeichen Macher des immer mit guter Musik gefüllten Blogs These are my thoughts, hat für die Podast-Reihe Trust In Bass diesen steilen Mix hier abgegeben. Schon der Opener allein sagt mir, dass das was für mich sein müsste. Und in der Tat, er spielt hier die Sorte Dubstep, die mir eine der liebsten ist. Fernab von Effekthascherei und geremixten Pop-Schmonzetten, mal deep, mal düster und immer eine handbreit Bass unter dem Kiel. Klasse Mix, der mir gleich mal auf den Player wandert.



(Direktlink, Direktdownload)

Tracklist:
01. Kryptic Minds – Time Flies (feat. Alys Be) [Osiris Music]
02. DJ Madd – Good Old Days VIP [Black Box]
03. Lurka – Tempted [Black Box]
04. DJ Madd & Chris.SU – No Respect [Black Box]
05. Ill K – Torpedo VIP [Dub]
06. ENiGMA Dubz – Are You Afraid Of The Dark [Dub]
07. Bukez Finezt – Hungry Bowser [Dub]
08. TZR – Afterlife [Onset Audio]
09. Pinch – Swish [Deep Medi]
10. Twisted – Fear [Tsunami Audio]
11. Silkie & Skream – Untitled [Deep Medi]
12. TZR & Press & Grym – Leviathan [Onset Audio]
13. Ben Verse – Wilderness [Wheel & Deal]
14. Truth – Terror Planet VIP [Aquatic Lab]
15. Optimus Gryme – Immortal (Truth Remix) [Optimus Gryme]
16. Ideal Standard – Tumbleweed [Digital Sanctuary]
17. Gil Scott-Heron & Jamie XX – I‘m New Here [XL]

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Infografik: How to start a Vinyl Label


(klick für in groß, via De:Bug)

Ich habe das im Jahr 2006 gemeinsam mit Tobi tatsächlich gemacht. Ein Label gegründet. Wir wollten schon immer beide sowas wie Labelarbeit machen, tauschten uns kurz darüber aus und beschlossen, es zu versuchen. Wir investierten beide einen Batzen Geld (seiner war noch größer als meiner) und stolperten munter, und ja, auch etwas naiv drauf los. „Das wird schon“, dachten wir beide. Und tatsächlich lief es anfänglich auch ganz gut. Wir verdienten kein Geld, aber zumindest kam (manchmal) das Geld wieder rein, was wir im Vorfeld für eine VÖ ausgaben. Grundsätzlich allerdings lief das ganze immer eher im Soll als im Haben, auch wenn später mit dem digitalen Markt doch hin und wieder tatsächlich Ausschläge nach oben hin ersichtlich waren, was heißt, dass wenn, Geld eher darüber wieder rein kam.

Ich unterschätze die Arbeit, die so ein Label zwangsläufig macht, weshalb ein viel zu großer Teil dessen auch immer an Tobi hängenblieb. Ich kümmerte mich eher um den kreativen Teil der Kiste, was eigentlich nicht ausreichend war.

Wie auch immer. Als es dann gerade zu funktionieren schien, ging unser Vertrieb, Neuton, pleite und nahm eine vierstellige Summe unseres Geldes mit in die Insolvenz. Spätestens da hatte ich keinerlei Antrieb mehr, ein derartiges Label zu betreiben. Tobi machte das dann alleine weiter, auch wenn da an Vinyl kaum noch was kam.

So war das. Was bleibt ist die Erinnerung daran, wie es ist ein Label mitzumachen und der Gedanke daran, was man mit dem dort investierten Geld noch so hätte machen können. Womöglich hätte ich es auf anderem Wege verpulvert, der mit weniger Erfahrungen gepflastert gewesen wäre.

Warum schreib ich soviel für Euch uninteressantes Zeug hier rein? Weil die De:Bug in ihrer September-Ausgabe eine dreiteilige Serie zum Thema “How To Label” startet und zur Einstimmung diese umfassende Infografik zum Thema Label-Business hat. Ich gucke da jetzt mal drüber, frage mich warum, die das nicht damals schon hätten machen können und versuche Dinge zu finden, die bei uns damals so liefen, dass sie dem Heute noch angemessen wären.

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