Cross-Culture | Tyler Held
Was man mit seinem alten Gasherd halt so macht. Man baut einen 12″ Subwoofer und ein Display rein und lässt das Ding durch die Küche hüpfen.
Womit ich mich hier über drei Wochen lang einen abrackere, haut das FACT Magazine an nur einem Tag raus – dem heutigen Tag um genau zu sein. Die haben heute die 20 besten ihrer Podcast Mixe des Jahres 2010 gekürt. Mit dabei ist alles, was man wohl oder übel mögen muss. Weil es gut bis noch besser ist.
Unter anderem: Marcel Dettman, Autechre, Fiedel, Kassem Mosse, Pervelist, Mogwai, Four Tet, Deadboy und mein definitiver Favorit, diese (leider viel zu kurze) Drum ’n‘ Bass Peitche hier, geschwungen von Kode 9.
Wer also noch auf der Suche nach der passenden Weihnachtsbeschallung sein sollte: bitte schön.
Mit etwas Geschick lassen sich auch alle der Mixe downloaden. Allerdings sind das alles m4a Files und die Quali könnte besser sein, aber wer will da schon noch meckern.
James Blake hatte im Laufe diesen Jahres auf dem altehrwürdigen Label R&S Records eine Dreifach-EP namens „CMYK“ veröffentlicht. Eine der Platten kommt in cyan, eine in magenta und eine in gelb. Ich habe keine der drei gehört, finde die Idee allerdings schlichtweg wunderschön. Fotografiert wurde diese hübsche Dreifaltigkeit von Jan T. Sott.
Nerdcore. Renè ist wohl eher der Tüp, der in diesem ganzen Kalender der am wenigsten klassische DJ sein dürfte. Aber: er ist irgendwie Punk und haut hier einen Mix rein, den so aufzunehmen ich mir nicht mal ansatzweise trauen würde.
Ich habe von den 31 gespielten Tracks mindestens die Hälfte hier auf Vinyl rumstehen und fasse es einfach nicht mehr an. Auch weil ich Angst hätte, dass es als Peinlichkeit verstanden würden könnte, was eigentlich total bescheuert ist, da ich unzählige Wochenenden in den 90ern zu genau diesem Sound gefeiert habe.
Ganz groß: Emmanuel Top, der hier mehrfach vorkommt und von dessem Label-Logo Attack ich mir einst selber mit Siebdrucktechnik eine Jacke bedruckt habe, von der ich mich bis heute nicht trennen konnte. Auch weil ich den Sound abartig geil fand. Damals.
Meine Damen und Herren, dass hier sind im großen und ganzen meine 90er, meine es-ist-immer-Zeit-zum-Feiern-Dekade. Und auch wenn der ganze Hardwax-Slot fehlt, konnte ich dazu abgehen.
Ein Mix, den ich so nie gemacht hätte, und trotzdem froh bin, dass genau das ein anderer für mich übernommen hat. Und jetzt: Back in the Days. Der guten alten Tage wegen.
Tracklist:
1. Fingers Inc – My House Acapella (Jack Had a Groove)
2. Green Velvet – Fake & Phoney
3. Ken Ishii – Extra (Luke Slater Remix)
4. Pascal FEOS – Ausklang
5. Humate & Rabbit in the Moon – East (The Opium Den Mix)
6. Lazonby – Sacred Cycles
7. Paul Johnson – Feel my M.F. Bass
8. DJ Hell – Jack my Body
9. Astrospider – Ritmista
10. CJ Bolland – Horsepower
11. The Hypnotist – This House is mine
12. Emmanuel Top – Acid Phase
13. Emmanuel Top – Turkish Bazar
14. Aux88 – Electro Techno
15. Dopplereffekt – Pornoactress
16. DJ Funk – Pump It
17. Chaka Khan – I feel for you
18. Paul Hardcastle – 19
19. Shannon – Let the Music play
20. Mole People – Break Night
21. G-Man – Quo Vadis
22. Winx – How’s the Music
23. Emmanuel Top – Lobotomie
24. The Siren – The Siren
25. Underground Resistance – The Sea Wolf
26. Adam Beyer & Lenk – Drum Code No.1 (Planetary Assault Systems Remix)
27. Public Energy – Three O‘ Three
28. Sulphurex – Point Break
29. DJ Hell – Sprung aus den Wolken
30. Ilsa Gold – Süchtig
31. Ilsa Gold – Silke
Ich mag ja beide gerne – auch dann, wenn ich mich für eines entscheiden müsste, meine Gunst ganz klar für Twitter gelten würde. Hier eine rein statistiche Übersicht.
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