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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Die (wahre) Geschichte des Weihnachtsmannes

Das ist so großartig! Was der alte Kerl nicht alles über sich ergehen lassen muss.

Just before the first snow of winter falls, professional hunters begin their work. The long process of tracking, hunting and transforming this king of the forest into a finished product is a time consuming process, but the final outcome is a reason to celebrate.


(Direktlink, via @ankeduensing)

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Terrorangst, animiert: Paranoia

„A guy is traveling in a late night Mumbai local train. The bogie is empty except for a few sleepy passengers. A man with a briefcase boards the train at a station and decides to sit directly in front of him…“


(Direktlink)

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Adventskalender 2010, Türchen #04: Bjorn Rohde – Moments in Dub

Bjorn Rhode. Eine Entdeckung, die ich erst Mitte diesen Jahres gemacht habe, auch wenn der Mann – so zumindest klingen seine Mixe – schon seit Jahren mit dem Mischpult unter’m Arm unterwegs sein muss. Er hat einen enormen Output und man hat das Gefühl, es vergeht keine Woche in der er nicht mindestens drei Mixe von sich im Netz ablegt. Stilistisch macht er das, was mir wohl am nächsten ist. Er mixt Downbeats genau so excellent wie er das mit Dubtechno und/oder Deephouse vermag. Und wenn ihm danach ist, holt er sogar die Psytrance-Gummihopse raus, was mich dann doch überraschte. Wenn er lange Mixe spielt haut er dann alles in einen Topf und lässt ziehen. Ziehen ohne zu kochen, weil das die Vitamine tötet. Mixfreudig ist er allemal. Ich habe Sets gehört, in denen er sich mit Dub warm spielt, die Jacke ablegt um dem deepen House zu fröhnen und im Finale dann doch mal eben einen Trance-Klassiker drunter zu heben. Ein DJ, der sich nicht irgendwelchen Hypes unterordnet und einfach nur seine Spuren an- und ineinander legt. Wenn es sein muss auch mal sechs Stunden am Stück ohne dabei was anbrennen zu lassen.

Und während ich das schreibe, stellt sich mir logischerweise die Frage, warum es so lange gedauert hat, bis ich auf ihn gestoßen bin. Ich weiß es nicht.

Heute, es ist Wochenende, gibt es Dubtechno. Guten Appetit!


(Direktlink, Direktdownload)

Style: Dubtechno

Lenght: 02.26.39
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Canines Pourries – Zzzzra
02 Wings Of Freeddom – Alexxei n Nig
03 Ocralab – Aulos – Ocralab
04 Contours Of The Cranium – Grit
05 Who Did – Das Kraftfuttermischwerk Remix – Consistent
06 Reactivity 5 – Daniel Stefanik
07 Konig der Welt – Sven’s dWorld Mix – Freund Der Familie
08 Without You – Sven Weisemann Remix – Marko Fürstenberg
09 Douce Mollesse – Zzzzra
10 I’m In Dub With You – Phaze1 – Aura Fresh
11 Distant Deeps – Tom Ackleberg
12 Sark – Sven’s Short Range Mix – Freund Der Familie
13 My Deep Space – Svens dSpace Mix – Tiger Stripes
14 Reactivity 9 – Daniel Stefanik
15 Humber – Sven Weisemann Remix – Ramadanman
16 Love Dub (feat. Jah Sesco) – Echonomist Mix – Gabriel Le Mar
17 Mimic – Echoton
18 Nebulosa Solare -Mr. Bizz
19 We someday – nikosf.
20 De-Fat – Alated Dub – De-Fat
21 Slow Burn – Echologist
22 La Salud – Marko Fürstenberg’s Remix – Xpansul, Imek

Alle Adventskalender-Mixe gibt es hier.

[Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.]

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Dubstep Doku „Bass Weight“ komplett online

Pitchfork hat für eine Woche die sehenswerte Dubstep Doku Bass Weight am Start. Mit dabei: alles was Rang und Namen hat. Inhalt: fast alles, was man über Dubstep wissen sollte.

„A beautiful snapshot of a fledgling scene.. a scene that that would ultimately change the world of dance music forever.. you can feel the energy and the momentum in every frame. „
(Mary Anne Hobbs)

Hier ein Snip, die komplette Doku auch in HD gibt es hier.


(Direktlink, via Testspiel)

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Adventskalender 2010, Türchen #03: Rudi Stöher – Deeper in you

Da kam irgendwann mal ein junger Mann rein und fragte nach ob er bei mir Praktikum machen könne. Pädagogischer Natur. Ich sagte ja. Er sah, dass da so Plattenspieler bei mir rumstanden und wusste, dass ich irgendwas mit Musik machen würde – neben meinem Job. Also machte er gleich mal seine Praktikumsprüfung vor seinen Lehrern in dem er anderen Kids erklärte, wie das mit dem Deejaying funktioniert.

Mein Ex-Praktifant Rudi Stöher. Ein musikalisches Multitalent. Stellt dem Mann ein Schlagzeug hin, gebt ihm zwei Stunden und er spielt das Ding so, dass es dazu reicht, eine Schülerband zu begleiten. Tight zu begleiten. Stellt ihm Serato hin und er braucht 30 Minuten um die Kiste theoretisch zu verstehen und damit zu arbeiten. Tight zu arbeiten. Stellt ihm einen Controller mit mindestens 95 Knöpfen hin und er drückt die Dinger alle(!) bevor man selber bis zwölf gezählt hat. Dann benutzt er sie. Tight und zielgerichtet. Weil er dann schon weiß, was er da macht. Gebt ihm Reason: zwei Tage. Gebt ihm Logic: 4 Stunden. Er reißt das alles runter – wie aus dem so oft zitierten Handumdrehen. Gebt ihm einen Ordner mit dem absoluten Style-Salat – der mixt das irgendwie zusammen. Tight zusammen. Er ist der Tüp, der auf einer Technoparty seinen Gig mit James Browns „Sex Machine“ beginnt. Weil er es kann. Und weil er es mag, wenn alle erst mal blöd gucken, so glaube ich.

Genau deshalb ist er hier dabei. Nebenbei ist er auch noch eine verdammt kuhle Tüpe, was viele sind, aber er kann eben genau all das. Das macht ihn eigen, irgendwie. Auch deshalb habe ich im Laufe des Jahres zwei Gigs mit ihm gemeinsam gespielt. eine „verlässliche Größe“, wie man so sagt.

Sein Vater meinte mal eher tragisch-komisch zu ihm: „Rudi, mach doch was mit diesem DJ-Dings. Du kannst doch nichts anderes.“ Das klingt erst mal krass, nur in der Tat kann er wohl nichts besser als das.

Und: Ich glaube, eigentlich ist das hier nur sekundär sein Sound, aber er mixt ihn durch, als wäre das alles nichts. Weil ich meinte, ich hätte es gerne deep – und eben weil er es kann. Mit gerade mal 20 Lenzen auf dem noch geraden Rücken.


(Direktlink, Direktdownload)

Style: Deep Tech
Lenght: 01.31.38
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Banzai Republic – Fætter Dub
02. Quantec – Abyss
03. M-Lito – Forgive
04. Zoux – Moneybags
05. Clark Davis – Bing 2 Go ( Dub Edit )
06. Mudkid – Hash Hash
07. Tiger Stripes – My Deep Space ( Svens dSpace Mix )
08. Mike Monday, Will Saul – Small Moments
09. Nils Nuernberg, Florian Kruse – About Unity
10. Seulo – One Week ( Lauhaus Remix )
11. Trickski – Point 0 ( Chopstick & Johnjon Remix )
12. Seidensticker, Salour – Weird Bazar
13. Mild Bang – It Does Not Matter
14. Kevin Griffiths – Fat Yak ( Langenberg Remix )
15. Sascha Funke, Nina Kraviz – Moses ( Stimming Remix )

Alle Adventskalender-Mixe gibt es hier.
Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.

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